Montag, 12. Januar 2026 – Home Office
Die Tagesschau warnte vor Regen, überfrierender Nässe und damit Glatteis ab Mittag, und da ich hoch oben auf einem Berg in einer Burg arbeite und dementsprechend erstmal einen Berg hochfahren und, noch schwieriger, nach Feierabend wieder runterfahren muss, bin ich sehr memmig bei Glatteiswarnungen. In der flachen Ebene, ha, kein Thema, geht alles, aber vor Bergen habe ich weiterhin Respekt. Daher blieb ich im Home Office und muss mir morgen (oder übermorgen?) von den bayerischen Kolleginnen vermutlich ein Ohrvoll anhören.
Wie immer nach einem Urlaub musste ich den Kopf wieder auf Arbeit einstellen. Das Rechner-Passwort funktionierte wunderbar, aber beim Server musste ich ernsthaft kurz nachdenken, in welchen Unterordnern jetzt was lag.
Gute Nachricht vom Bundesarchiv: Meine im Dezember angeforderte Akte wird gescannt und ist dann für alle sichtbar. Das skeetete ich im letzten Jahr schon einmal: Als ich noch promovierte, lief die Akteneinsicht aus der Distanz im Bundesarchiv so: Man bat um eben diese Einsicht bzw. einen Scan des Akts, dann bekam man irgendwann ein PDF und musste dafür bezahlen. Jetzt hatte man zwar ein schönes PDF, aber online, in der Suche des Archivs, war die Akte natürlich immer noch als „ist nicht online“ markiert. Heute ist das viel besser: Man bittet um den Akt, es wird gescannt und die Daten sind dann für alle zukünftigen Benutzer*innen online einsehbar, wenn keine Gründe dagegen sprechen. Und ich bzw. das Museum musste bisher auch noch für keinen Scan bezahlen, vermutlich weil es für die wissenschaftliche Forschung ist. Würde gerne mal wissen, ob auch Studierende inzwischen nichts mehr bezahlen müssen.