Der Stylespion ruft zur Aktion „Ein Herz für Blogs“ auf: Am heutigen Dienstag möge doch bitte mal jeder, der mag, seine deutschsprachigen Lieblingsblogs erwähnen, die vielleicht nicht zu den üblichen Verdächtigen zählen.

Ich weiß bei der groß gewordenen Blogosphäre zwar nicht, wer inzwischen die üblichen Verdächtigen sind, aber es fällt mir trotzdem schwer, ein paar Tipps loszuwerden. Wenn ich meine Blogroll und meine Lesezeichen anschaue – die letzteren sind weitaus ausfühlicher als die Blogroll, weil sich da auch Blogs tummeln, die quasi unter Beobachtung stehen –, muss ich mir selbst eingestehen, kaum „neue“ Blogs zu lesen. Die meisten meiner Lieblinge lese ich seit Jahren, manche seit ihrem Bestehen. Ich stoße durch sie oder auch durch Zufall oder Rumgoogeln natürlich auch auf weitere Blogs, aber seltsamerweise sind dabei kaum welche, die mich länger als fünf Minuten fesseln können.

Keine Ahnung, ob ich inzwischen einfach damit zufrieden bin, meine gemütliche, gewohnte Blogrunde zu machen, keine Ahnung, ob sich gefühlt alles nur wiederholt, was geschrieben wird. Es gibt jedenfalls wenige Blogs, bei denen ich das Gefühl habe, ach, das ist ja lustig/spannend/traurig/interessant. Wenn ich über solche Blogs stolpere, verweise ich meist sofort im Blog auf sie, weil ich weiß, wie selten ich das inzwischen mache. Daher sind meine heutigen Hinweise auch eher Wiederholungen, die regelmäßige Leser schon kennen dürften. Aber ich mag die Herz-Aktion so gerne, dass mir das mal eben egal ist. Here goes.

♥ Auf Twitter entdeckt: Nach Dienstschluss. Einer meiner ersten morgendlichen Klicks, immer mit der Frage im Hinterkopf: Was gab’s wohl gestern bei den Sieperts zu essen?

♥ Ebenfalls erst auf Twitter gefolgt, dann das Blog gelesen: Combat Baby. Wobei ich die Tweets genauso mag, besonders wenn sie so schöne Sätze enthalten wie: The stupid, it hurts.

♥ Ich hab das Magazin Balkon & Garten noch nie gelesen, aber das Blog dazu mag ich gerne. Das ist so schön seltsam.

Astrid Paprotta ist bei mir seit gefühlten acht Jahren in den Lesezeichen, und ihr Gesamtwerk steht bei mir im Bücherschrank.

Kein Blut, Rot! schreibt fast immer über Filme, die mich nicht interessieren – und ich lese trotzdem jeden Eintrag. Muss irgendwas dran sein an dem Blog.

♥ Das Plattenbaublog versorgt mich Teilzeitheimwehkranke mit Berlinimpressionen.

♥ Den Mann hinter medikula lese ich inzwischen in seiner dritten Blog-Inkarnation. Und immer noch sehr gerne.

♥ Am Paulsenplatz 11 wohnt eine Texterkollegin von mir, die auch noch Christenkollegin ist und den Godnewsletter rausbringt.

VAGUE. ’nuff said.