Kartoffelsalat mit Kräuterpesto

Ist zwar doof, dass man erst Herrn Ottolenghi dazu braucht, mal Pesto an Kartoffeln zu hauen anstatt wie sonst an Nudeln, aber so sei es. Das Rezept ist für vier bis sechs Personen, und das Küchenlicht-iPhone-aus-der-Hüfte-Foto sieht nur unscharf aus, ist es aber nicht. Oben links habe ich eine scharfe Erbse entdeckt. Echt.

800 g kleine Kartoffeln ungeschält kochen.
150 g TK-Erbsen kurz blanchieren.
1 Bund Sauerampfer oder Minze in dünne Streifen schneiden.

Dazu aus
20 g Basilikumblättern,
20 g glatter Petersilie,
60 g Pinienkernen,
60 g geriebenem Parmesan,
2 zerdrückten Knoblauchzehen und
200 ml Olivenöl

im Zerkleinerer oder Mörser ein Pesto machen. Ich ignoriere beim Pestoherstellen übrigens immer alle Mengenangaben und wie durch Zauberei wird’s trotzdem immer was.

Kartoffeln halbieren – dann nehmen sie angeblich mehr Geschmack an – und mit Erbsen, Pesto und Sauerampfer/Minze vermischen. Mit
1/2 TL Weißweinessig (habe ich vergessen, hat trotzdem geschmeckt),
Salz und
ordentlich schwarzem Pfeffer würzen.

Im Ottolenghi-Buch gab’s noch Wacheleier dazu; bei uns waren es Spiegel- bzw. gekochte Eier vom Huhn. Wobei ich Spiegelei besser fand, denn da hatte man noch ein bisschen Dotter als Flüssigkeit. Ohne könnte man, wenn man richtig schlecht gelaunt ist, den Salat ein winziges bisschen zu trocken finden. Aber dagegen hilft auch ein Schuss Olivenöl.