Balsamicozwiebeln

Normalerweise haue ich einfach angebratene Zwiebeln auf mein Kartoffelpüree, was für mich eine eins-a-Hauptmahlzeit ist. Seit ich dieses Rezept beim Kuriositätenladen gefunden habe, mache ich das nicht mehr. Stattdessen krönen jetzt Balsamicozwiebeln meine Köstlichkeit aus Erdäpfeln und Milch.

Babyeinfach. Für eine kleine Anke

4 bis 5 rote Zwiebeln in feine Streifen schneiden.
Einen ordentlichen Klacks Butter (ORDENTLICH) in der Pfanne schmelzen lassen, Zwiebeln,
1 Zweig Thymian,
Salz und
schwarzen Pfeffer dazugeben und alles minimum 15 Minuten bei milder Hitze anbraten. Steph brät länger, ich musste bis zum Fußballspiel fertig werden. Aber beim nächsten Mal lasse ich das Gemüse brav 30 Minuten vor sich hinschmurgeln. Die Zwiebeln sollten nicht braun, sondern nur glasig werden.

Nach 15 bzw. 30 Minuten
3 EL Balsamico und
1 guten TL braunen Zucker

in die Pfanne geben. Alles weitere 15 bzw. 30 Minuten braten, dabei öfter umrühren. Der Essig sollte irgendwann verkocht sein – und dann kann man die Köstlichkeit auf Püree hauen, Käsebrote, pures Baguette oder von mir aus auf eine Tafel Hachez. Vorher noch den Thymianzweig rauspicken.

Wer mehr macht (siehe die Mengenangaben bei Steph), kann die Zwiebeln auch in Gläser füllen. Ich habe die obige Portion locker alleine weggeputzt bzw. nur noch einen winzigen Rest für den nächsten Tag übrig gehabt. Schmeckt kalt übrigens noch besser als warm.