Frequently asked questions

(liebevoll editiert am 29. November 2007, 13. Januar 2009, 7. Juni 2011 und 5. Februar 2012)

„Wer bistn du eigentlich?“

Mein Name steht in der URL, auch wenn er eigentlich mit Ö geschrieben wird (nein, nicht Ankö), ich bin Jahrgang 1969 und arbeite als Werbetexterin Pianistin im Puff. Seit Oktober 2012 studiere ich außerdem Kunstgeschichte und Musikwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

„Warum schreibst du ein Weblog?“

Weil’s Spaß macht. Weil ich es kann. Weil ich es schon so lange mache und gar nicht mehr darüber nachdenke, warum eigentlich.

„Wie wird man Werbetexterin Pianistin im Puff?“

Indem man ein Anglistik- und Geschichtsstudium abbricht, keine Lust mehr auf Zeitungmachen, Kinoleiten oder Kellnern hat und einen Copytest einer guten Agentur ausfüllt. Oder sich bei der Texterschmiede bewirbt. Man kann sich natürlich auch einfach „Werbetexter_in“ auf die Visitenkarte drucken lassen. Da es für diesen Job keine Ausbildung gibt, kann sich jede_r Texter_in nennen, der/die Lust hat. Ich persönlich habe die erste Variante gewählt.

„Ich finde deine Seite toll. Was jetzt?“

Du kannst mich verlinken, mir etwas von meinem Wunschzettel bei Amazon schenken oder mir eine nette Mail an mail ‘at’ ankegroener ‘dot’ de schreiben. Ich lese sie alle, beantworte aber nicht alle. Aber natürlich freue ich mich über Lob. Wer nicht?

„Ich finde deine Seite scheiße. Was jetzt?“

Du kannst da oben im Browser das Symbol „Schließen“ anklicken. Großartig, oder?

„Ich habe Film XYZ gesehen und würde gerne wissen, wie du ihn findest. Schreibst du eine Kritik darüber?“

Wenn ich eine Kritik schreibe, steht sie einen Tag später im Weblog. Wenn ich keine Kritik schreibe, steht sie da nicht, und du musst auch nicht danach fragen. Wirklich nicht. Und vor allem nicht mehrmals. Aber schön, dass du im Kino warst. Keep up the good work.

„Warum schreibst du manchmal so komischen Deutsch-Englisch-Querbeet-Kram?“

Weil ich die englische Sprache genauso liebe wie die deutsche. Manches lässt sich auf Englisch schön kurz und knapp ausdrücken, manchmal möchte ich lieber zeilenlang auf Deutsch rumschwelgen. Kommt immer auf meine Stimmung an. Und ich wünschte, ich könnte auch noch Spanisch und Französisch, um die Verwirrung komplett zu machen.

„Wieso lässt du keine Kommentare mehr zu? Das ist doch Zensur!“

Warum ich keine Kommentare zulasse, steht hier und hier. Und du schlägst jetzt bitte nochmal „Zensur“ im Lexikon nach, ja?

„Ist dein RSS-Feed in Ordnung? Bei mir werden keine Headlines angezeigt!“

Nicht alle meine Einträge haben Headlines, und deswegen haben sie auch im Reader keine. Und ja, ich weiß, das sieht komisch aus. Mir egal.

„Ich würde gerne von dir verlinkt werden/mir dir beknackte Online-Kooperationen eingehen/dusselige Geschäfte ohne anständige Bezahlung machen. Macht es Eindruck auf dich, wenn ich dir eine Mail diesbezüglich schreibe?“

Nope, not at all.

„Und wenn ich gleich mehrere Mails schreibe, die im Tonfall immer ekliger werden?“

Das ist natürlich was ganz anderes.

„Ach, wo wir gerade bei doofen Mails sind – kann ich dir dann wenigstens unaufgefordert „lustige“ Päckchen schicken mit Produktproben/Blogschnitzeljagden/schlecht konzipiertem Werbescheiß, für die du am Samstag zur Post rennen musst, weil tagsüber niemand da ist, der den Quatsch entgegennimmt?“

*seufz*

„Ich lese dein Weblog jetzt seit drei Wochen und kenne dich daher in- und auswendig. Soll ich dir ein paar aggressiv formulierte laienpsychologische Hinweise geben, wie du dein Leben auf die Reihe kriegst?“

Nö.

„Ich habe einen interessanten Artikel gefunden, den du vielleicht posten möchtest. Soll ich dir den Link schicken?“

Gerne. Keine Garantie, dass ich ihn poste, aber: gerne. Wenn du noch ein Weblog hast, schick mir den Link dazu bitte auch, damit ich mich gebührend bedanken kann.

„Ich habe hier das Lieblingsrezept meiner Oma für Schweinebraten. Interessiert?“

Theoretisch ja, als Word-Anhang eher nicht. Und eine Garantie, dass ich es nachkoche und darüber schreibe, kann ich dir leider auch nicht geben.

„Du guckst zu viele DVDs/kochst zu viel/liest zu viel/schreibst zu viel. Hast du kein Leben?“

Doch. Das ist es. Und ich liebe es. What about you?