Das Süßigkeiten-Theorem

Der Kerl und Frau Gröner haben sich mal wieder bei einer wichtigen Frage in den Haaren, und wann immer eine derartige Situation auftritt, gibt es nur eine Lösung: ins Weblog damit. Here goes.

Der Kerl meint, Süßigkeiten isst man, wie man alles andere auch isst: einfach so. Packung aufmachen, Zeug in den Mund, fertig. Ich dagegen behaupte: Süßigkeiten isst man, wie Katzen Mäuse essen – man spielt erstmal mit ihnen.

Zum Beispiel die leckeren Oreo-Kekse (wahlweise Prinzenrolle). Die Oreos werden erstmal auseinandergenommen, dann wird mit den Zähnen die weiße Füllung rausgekratzt, und dann isst man den schwarzen Restkeks. Bei der Prinzenrolle wird die obere Kekshälfte angeknabbert, bis man mit den Zähnen die Schokocreme rausschlecken kann.

Kinderschokolade. Erst die Schokolade abknuspern, dann die Milchcreme lutschen. Negerküsse. Oh, Moment, Entschuldigung, liebe Neger: Schaumzuckergebäck mit Schokoglasur. Erst die Schokolade vorsichtig mit den Zähnen lösen, dann die weiße Masse vom Waffelboden lecken, dann Waffel essen. Kinder Pingui. Erst die Schokolade … siehe oben … dann die obere weiße Masse ablecken, dann den winzigen Schokostreifen in der Mitte mit der Zunge anheben und essen, dann die untere Hälfte der weißen Füllung (was immer das eigentlicht ist). Reese Peanut Butter Cups. Erst den Rand abknabbern, dann den Schokodeckel, dann die Erdnussbutter essen. Ferrero Rocher. Erst die Schokohülle … siehe oben … dann die Waffel aufknabbern, bis man das Nutella-ähnliche Innere rausschlecken kann, dann die Nuss essen, dann den Rest der Waffel. Nimm 2. Solange lutschen, bis die Füllung spürbar wird, die dann aussaugen und dann den Rest zwischen den Zähnen zerknacken. Und so weiter und so fort.

Ich bräuchte mal Erfahrungsberichte von Süßigkeitenessern zur statistischen Auswertung: Essen alle Kerle Süßigkeiten ohne Spaßfaktor? Essen alle Mädels Süßigkeiten genauso umständlich wie sie ihre Handtaschen/Rucksäcke/Jutebeutel bestücken? Oder haben der Kerl und ich mal wieder Luxusprobleme? (Ach, wie ich sie liebe.)

45 Antworten:

  1. Dann bist du also ein Süßigkeiten-Vamp: Erst aussaugen, dann essen.
    Meiner ist ein Süßigkeiten-Genießer, zwar lutscht er nicht ewig dran rum wie du an deiner Prinzenrolle (wird jetzt hoffentlich nicht als Ab-18-Content gewertet), aber ich dagegen brauche nur halb so lang wie er, bis ein Schokoriegel verschlungen ist. Man könnte sagen er genießt den Schokoriegel während des Essens, und ich esse den Riegel erst und genieße hinterher die Tatsache, dass ich ihn gegegssen habe.
    Man könnte also sagen ich habe mehr davon. ;)

  2. Ich (Kerl, für deine Statistik) bin da etwas gespaltener Meinung. Die Art und Weise wie ich Süssigkeiten vespeise hängt stark von meiner Stimmung ab. Aber an einem gemütlichen Filmabend kann ich schon mal ewig an einem Twix rumknabbern.

  3. Noch ein Satistik-Kerl:
    Ich muss zustimmen – das ist Launen- und Situationsabhängig.

    Die Prinzenrolle oder die Schoko und Keks neben dem Computer beim Programmieren gehen weg wie Brot.
    Beim Fernsehen: Prinzenrollen werden quasi seziert und Teil für Teil einzeln gegessen. (Wusstest Du, dass die Schokolade auch noch einmal aus zwei Teilen besteht? ja, Du wusstest natürlich)
    Milchschnitte schmeckt nicht einzeln, ich habs zig mal probiert.
    Kinderschokolade kann man genüsslich ablutschen, aber sie ist auch prima, wenn man exakt einen Riegl quer im Mund hat und dann den ganzen Mund lecker voll hat.
    Je nach Laune halt.

  4. ich (kerl) spiele auch gern und treibe das schon beinah zur perfektion (glaub ich zumindest ;) )

    beispiel: soletti. am rand entlangknabbern, bis das soletti halbiert ist (längs natürlich) – wenn ich das über das ganze soletti schaff, ohne dass es zerbricht, bin ich _sehr_ glücklich :D

    dann noch bei softcakes, die schoko mit der füllung runternagen, bis der rest-keks nackt ist, und dann erst diesen futtern.

    alle anderen sachen sind deinen methoden sehr ähnlich, wenn auch manchmal leicht abgewandelt. aber im grossen und ganzen stimmts so.

  5. kerl hat recht. natürlich. frage überflüssig.

    ;)

  6. Also – ich Kerl – denke man/frau isst wie sie/er ist. Jetzt, im Zuge der Rechtschreibreform kann man des sehr schön veranschaulichen. Beim Essen also auch bei “isst” fügt sich zu dem einen “s” in “ist” ein zweites “s” hinzu (…)ein “s”, das auf ES verweist und insofern auf etwas, das im weitesten Sinne mit Sexualität zu tun hat. Es wird eben an der “S”üßigkeit auch ein Begehren, ein sexuelles Begehren, ein “s”üßes “S”tück weit “an”(ke) & ausgelebt. Und da gibt es nun einmal die so genannten VorLu”s”ter, eben die Frauen & Männer oder Weiber & Kerle, die besonderes Augenmerk auf die Vorlust richten. Sie wollen den Genus”s” ein wenig länger, ihn verlängern, sie wollen ihn ein wenig (oder man(n)chmal auch ein wenig mehr) hinausschieben.
    Und ich denke, dass Kerle immer noch lieber gleich an”s”chieben als genüs”s”lich (wie die Mädels häufig & sehr gerne) vor sich hin…hin…hin… zu … zu … schschschiiiieeeben. Aber fühlleicht auch alles nur Kli”S”chee??!?

  7. Man mag mich Pussy nennen oder Posh Spice, aber Süßigkeiten kann man wirklich nur so essen. Ich schrob ja das eine (Prinzenrolle) oder andere (Mon Cheri) Mal darüber.

  8. Ich bin gerade erschüttert darüber, dass es Männer gibt, die Mon Cheri essen. (Ekelzeug :-)

  9. Ihr Kerl hat Recht.

  10. Spiele mit der Süßigkeit selbst beim Essen nur selten herum. Habe dafür die alberne Angewohnheit, dass Auspacken aus den bunten Folien, Staniolpapieren etc. stundenlang zu zelebrieren. Ganz schlimm wird es bei Süßem, das mittels eines Abreißbändchens aus seiner Verpackung befreit werden soll. Damit kann ich mich ewig vergnügen. Bin ich jetzt nicht normal?

  11. Wenn Frustfresser, dann schnell, damit viel.

    Negerküsse ißt man so: Oben Schokoladendeckel abbeißen und die Schaummasse wie ein Asthmaspray einsaugen. Schließlich den Waffelboden eucharistisch auf der Zunge zergehen lassen.

  12. Noch ein Kerl:
    Wenn es sich um gefühlte Süßigkeiten handelt esse ich sie genauso wie von Dir Anke beschrieben. Naja fast, meistens knabbere ich ringsum alles ab, so das nur noch die Füllung überbleibt und die muss dann dran glauben.
    Nur bei bei Kinder Pingui muss ich passen, die mag ich nicht.
    Mon Cheri so nebenbei auch nicht, aber meine Oma gibt mir die immer mit, so habe ich aber immer was zum weitergeben.

  13. Gummibären (und es gibt nur eine Sorte die zählt: Haribo Gold) gehören gefoltert, bevor Sie gegessen werden!

  14. Süßigkeiten sind zum Essen und Schmecken da und nicht zum Sezieren – ist jedenfalls meine Meinung.

    Frau Gröner, schaffen Sie das Sezieren krümelfrei oder muß hinterher renoviert werden? Und Schokolade schmilzt – während man inneres rausschleckt – ja in der Hand auch wesentlich unangenehmer als im Mund. Das würde mich mal interessieren, wie Sie das schadensfrei hinkriegen.

  15. Nach einem kleinen Test mit einer Prinzenrolle (danke für die Gelegenheit!) kann ich sagen, dass ich Süßkram zwar sehr langsam, aber am Stück esse. Wenn ich schließlich alles auf einmal haben kann…

  16. Oreos: Komplett in Milch tunken, dann komplett in den Mund stecken, kauen, lecker.
    Prinzenrolle: Erst die überstehenden Keksränder abknabbern (erst auf der einen, dann auf der anderen Seite), bis beide Keksränder und die Füllung ungefähr bündig sind, dann in drei bis vier Bissen essen. Und natürlich wird die Keksrolle im Kühlschrank aufbewahrt, damit die Schokofüllung nicht so weich ist und besser schmeckt.
    Ãœ-Eier: Papier vorsichtig ablösen und ausbreiten, dabei mit den Händen die Runzeln “ausbügeln”. Anschließend sorgfältig mehrmals zusammenfalten. Dann die Schokolade entweder bei der nächsten Schokopuddingherstellung verwerten oder sie irgendjemandem schenken, denn pur ist das Zeug ekelhaft. Dann (meistens) den Inhalt zusammenbauen und ob dessen nutzloser Skurrilität und ingeniöser Fertigung erstaunt sein oder (selten) sich über eine Figur freuen.
    Gummibärchen: Wenn räumlich möglich erst nach Farben sortieren, dann in der Reihenfolge grün, weiß, rot, orange, gelb essen (manchmal auch erst rot und dann weiß). Wenn Sortieren nicht möglich ist, dann wenigstens in der Tüte in einer Ecke ein paar Gelbe bis zum Schluß aufbewahren.
    Schoko-Rosinen (Nussetti von Plus; kennt da zufällig jemand noch andere Bezugsquellen?) und Erdnuss-Flips: In atemberaubender Geschwindigkeit wegmampfen.
    Toffifee: Erst mit den Zähnen den Schokoklecks abschaben, denn den Rest komplett essen.

  17. Puerto Cabello Schoki von Rausch wird von mir aufgefressen. Es gleicht dem Verhalten eines ausgehungerten Hyänenrudels. Bitterschokolade (meist Lindt) geniesse ich ausschliesslich gemeinsam mit einem guten Rotwein. Ganz langsam im Mund schmelzen lassen und dann mit einem kräftigen Schluck nachspülen. Steht auf der Genusss(ssssss)kala ganz weit oben; vielleicht sogar auf Platz zwei. Kekse und Bonbons kommen bei mir nicht vor.

  18. rittersport-joghurt: erst die schokolade abpopeln, dann dass innere
    storck-riesen: das gleiche, erst schokolade abmachen, dann der inhalt
    butterkekse: erst den rand abknabbern
    m&m-peanut: schokolade lutschen, die nuss kauen

    nur bei mon cherie muss man im ganzes essen, weil die füllung alleine widerlich ist + klebrig.

    wenn ich unbeobachtet bin, baue ich alles auseinander. sonst benehme ich mich zivilisiert.

  19. Mon Cherie kann ich gar nicht ab, ansonsten zelebriere ich die Süßigkeiten auch im Mund, nicht in der Hand.

    Ausnahme sind Negerküsse, die ich wie Stephan esse – “Mütze” abbeißen, Inhalt raussaugen und dann Schokomantel und Waffelboden futtern.

    Ansonsten hat der Kerl recht.

  20. Also, Prinzenrolle sezieren… eher nicht. Aber ich liebe es, bei Toffeefee erstmal die Schokolade abzulutschen und dann die verbleibende Nuss, also quasi pur zu zerbeissen:-)

    lg, kho

  21. Hanuta und Milchschnitte kann man auch ganz fein in Etappen essen: erst den Deckel abknabbern, die Füllung weglecken, dann am Rest knabbern.
    Dann gibt es noch von Milka(?) diese mit Schoko umhüllten Erdnüsse: erst mal die obere Schoko-Hälfte abbeißen, die Nuss bleibt dabei ganz. Dann den unteren Schoko-Teil wegknabbern, zum Schluss die Nuss.
    Mit Gummibärchen kann man erst mal spielen: farblich sortieren und/oder so lang ziehen, bis sie schreien. Dann essen!

    …und schon wieder habe ich es geschafft, beim Lesen eines Blogs ein Kilo zu zunehmen ;o)

  22. Joghurette (wird die so geschrieben???) ins Eisfach legen, warten bis das Zeug hart ist, und dann Schicht für Schicht zuerst die Milch-, dann die Zartbitterschokoladeschicht abknabbern. Der Rest… ist danach auch egal ;-)

  23. hm, mal sehen. mon cherie geht gar nich. verschenk ich immer, meine omi kann sich einfach nicht merken dass ich die nicht mag.
    rocher aufbeissen, schoki rauslutchen und nuss übrig lassen (mag keine ganze nüsse), das gleiche bei toffife (sieht lustig aus, wenn nach einer attacke in jedem löchchen eine nuss liegt).
    alles andere esse ich einfach ohne sezierritual. ganz übel ist es bei milka noisette, die ess ich nicht… die öffne ich und esse die ersten beiden stücke… und bis ich nach 30 sekunden wieder zu mir komme, is die tafel weg (??).
    zartbitter? pfui!

  24. Also dieses Phänomen der Süßigkeiten ist mir wohl bekannt – leider meist beim schönerem Geschlecht.

    Ich persönlich bekomme ab und an natürlich ebenfalls diesen ungezügelten Heißhunger auf Süßes. Diese wirre Lust auf das gewisse etwas versetzt mich in ein gnadenloses “wollen”. Schlimm dann, wenn nichts in der Wohnung zu finden ist.
    Ich versetze in diesem Fall Berge um nur an mein Verlangen zu kommen. Den Mantel angezogen laufe ich durch die stürmische Nacht um noch einen Laden zu finden. Dort angelangt bemerke ich das ich kein Geld bei mir habe. Doch mein Verlangen ist größer so laufe ich im Regen zurück und finde meinen Geldbeutel auf dem Wohnzimmertisch liegen. Mittlerweile schneit es unermütlich, doch auch diesmal schaffe ich es zu diesem Laden – welch Glück – Süßes gibt es hier in Mengen.

    Noch immer voller Sehnsucht den Geschmack doch endlich auf meiner Zunge zu spüren begebe ich mich wieder auf den Heimweg um dort meine Sucht nach dem Einen auszuleben, aufzureißen und zu verschlingen.

    Es ist ein Laster und keine Spielerei, auch wenn ich übertreibe.

  25. Negerküsse: vorsichtig Schokodeckel abheben, mit Löffel Schaum rauslöffeln, diesen in Kaffee tunken, wenn leer Schokowände essen und am Schluss die Waffel, wobei ganz wichtig ist dass am Schluss noch etwas Schoko an der Waffel übrig bleibt.
    Toffeeffee: Erst den Schokotropfen wegbeissen, dann das Caramel vorsichtig vom Nougatkern lösen und den Nougatkern samt Nuss auf der Zunge zergehen lassen bis kurz vor Ende und dann Nuss mit Restnougat essen.
    M&Ms: erst etwas aufweichen lassen, dann die Zuckerhülle vorsichtig “knacken”, Zuckerzeugs wegessen, dann Schoko von der Nuss lutschen und Ende wie bei Toffeefee.
    Mein Freund sagt er haut sich alles einfach rein.

  26. Ob Milchschnitte, Toffifee, Twix, Ritter Sport Joghurt, Prinzenrolle, Rocher, Knoppers (schwierig!), Dickmanns (die MUSS man einfach so essen wie von Micha beschrieben), Riesen, Bounty, Kinderriegel, Joghurette, Hanuta,… – wird alles von mir fein säuberlich seziert und einzeln gefuttert, und wenn das nicht möglich ist in Einzelgeschmäcker zerlutscht. Eine Ausnahme bilden da eigentlich nur M&Ms.

    Bei meinem Kerl sieht das meist kaum anders aus, wenn er auch nicht mit so viel Hingabe und Gründlichkeit seziert. Je nach Laune spart er sich den Einzelgenuss auch ab und an.

  27. *lol* … ich schätze ich gehöre auch zur Gattung der “Sezierer” … für manche Dinge muß man sich einfach Zeit nehmen! :)

  28. Für die Statistik: Mein Prinzenrollenträger isst z.B. die Toffifee, indem er langsam alles um die Nuss herum weglutscht und schließlich mit einem genussvollen KNACK zubeißt.
    Ich esse die Toffifee, indem ich die untere, nusshaltige Hälfte wegbeiße und erst esse, bevor ich mir die Schoko-Nougatcreme-Karamelmischung auf der Zunge zergehen lasse.
    Auch interessant: Nippon. Da esse ich die Puffreiskörner in kleinen Gruppen und bin darauf bedacht, dass kein Korn dabei “verletzt” wird. Total bescheuert, aber lecker.
    Oreos esse ich wie Du.
    Milchschnitte esse ich gerne getrennt, ich finde die einzelnen Schichten voll lecker.
    Beim Twix beiße ich die obere Schicht weg und esse zum Schluss den Keks.
    Raffaelo und Rocher: Die äußere Schicht wird vorsichtig mit den Zähnen abgeschabt, dann die Kugel auseinander gezogen und die Füllung rausgeschlabbert.

    Meine Güte, hört sich das alles bekloppt an. Aber bisher habe ich selten so intensiv darüber nachgedacht…

  29. Bei mir (Kerl) hängt das ganz von der Stimmung und Situation ab. Manchmal wird geknabbert, gelutscht, geleckt und geknackt. Manchmal aber auch einfach nur gefuttert. Und zwar schnell. Da ist so ein Schokoriegel schon mal in ein paar Sekunden verschwunden.
    Ausgenommen vom Schnellessen ist Schokolade. Und zwar die bittere mit möglichst hohem Kakaoanteil (so ab 70 %): da wird ein Stück zusammen mit einer Tasse Espresso verspeist. Immer ein kleines Stückchen abbeißen und ein Schulck Espresso hinterher. Die Flüssigkeit wird dann langsam geschluckt und die Schokolade im Mund behalten, bis sie zergeht. Und so weiter….hhhmmmmmm, lecker!

  30. Wie konnte ich Knoppers und Toffifee vergessen? Die Königsdisziplinen! Den Kerl hat es jedenfalls beruhigt, dass es anscheinend geschlechterübergreifend Fresser und Auseinandernehmer gibt. Mich auch.

    (Glenda: NEGERKÜSSE MIT DEM LÖFFEL ESSEN? Wow :-)

  31. Bei mir ist das mit den Süßigkeiten folgendermaßen: Süßigkeiten-Freude = Süßigkeiten-Menge x Süßigkeiten-Verzehrgeschwindigkeit. Hart, aber wahr!

  32. Meine Freundin lässt ausrichten, dass sie sich von Ihnen sehr verstanden fühlt. Und ich von Ihrem Kerl.

  33. Für die Statistik:
    Ihr Kerl hat recht.

  34. ich kann, und dafür hasse ich mich, nichts genußvoll und langsam essen. ob pappige pizza, das medium gebratene entrecote oder die feine halbbitter: mund auf und rein damit. ist eher unbefriedigend. aber nicht zu ändern.

  35. Schön sind auch die Haribo Vampire: linken Flügel abreißen, rechten Flügel abreißen, danach die Lakritze genießen. Achja – für die Statistik: Kerl.

  36. Leute: ESST MEHR OBST!!!!

  37. Rein in den Mund, zweimal genüsslich kauen, runterschlucken und die Hand wieder zurück in die Packung für die nächste Portion…

    Ich bestätige scheinbar das Männerschema.

  38. Auch Obst/Gemüse kann man ähnlich zelebrieren:
    Karotte: erst außenrum alles abknabbern, dann das saftige Innere
    Radieschen: erst mit den Zähnen die rosa Schale abschaben, dann das weiße essen
    Kiwi: halbieren, erst das weiße rauslöffeln, dann das grüne mit den Kernchen, dann das restliche grün
    Studentenfutter: erst die Haselnüsse, dann die Rosinen, dann die Cashews, dann die Mandeln, zuletzt die Paranüsse. (je nach Laune auch erst die Mandeln, dann die Cashews…)

  39. “got Milk?”

    also Oreos z.B – ohne einen Gallon-jug
    Kuhsaft auf dem Tabloid ist Frevel……

    Prinzenrolle gilt nur wenn man den Keks
    ganz in den Mund bekommt und in
    dann langsam von enzymhaltigen Saft
    durchziehen lässt!

    Schoki muss immer in grossen Stücken gegessen
    werden – eine “Romy” z.B sind hächtens 4 Hapse….

    – ZeitMittachzuessenregierung.

  40. Also ich ess meine Süßigkeiten poldisch (das war doch auch irgendwie klar):
    Rausreißen. Abbeißen. Weglutschen.

    Für die Statistik und Poldisch-unkundigen: Kerl hat recht.

  41. Besser spät als nie kommentieren: ich seziere alles. Mittlerweile nicht mehr so kraß wie als Kind, aber wenn ich Zeit habe und zuhause/unbeobachtet bin, pfriemel ich mir an meinen SchnäkesSpezereien den Wolf, schnabulationstechnisch.
    Absoluter Liebling zum Sezieren: Knoppers! Hier noch nicht genannt, deucht mir, aber dennoch tricky und verdammt lecker. Kuchen geht bei mir meist auch nicht am Stück, sondern in Schichten (hat sich im Laufe der Jahre aber ein wenig gelegt, habe ich gerade an einem Stück Bienenstich empirisch überprüft).

    Frage: Macht Ihr das nur mit Süßkram? Oder auch mit anderem Essen? (Mischgemüse, als Beispiel. Oder Salat. Oder Ravioli)

  42. ich musste schmunzeln, offensichtlich bin ich nicht der einzige mit einem derart merkwürdigen süßigkeiteneßverhalten. weiter so frau gröner, nicht anzweifeln.

  43. “Jaffa-cake” (schokoüberzogener Weichkeks mit Orangenglibberfüllung):

    Vorsichtig die Schokolade mit sauberen Fingernägeln abtragen, dann die orangene Glibberscheibe herauslösen. Mit dieser kann man dann herrlich spielen und spaßmachen, beispielsweise sich zwei der runden Gelatinedinger als Monsteraugen ins Gesicht kleben! Vielleich als Tipp für Halloween.

    (Einen Artikel zum Süßkram-Esstechnik-Phänomen gab es vor Monaten mal in der FAZ-Sonntagszeitung oder WamS oder FR-Samstagsausgabe. LEIDER find ichs nicht mehr. Der Artikel dort könnte der statistischen Arbeit auch als weitere Quelle dienen…)

  44. Das ist aber nicht nur ein Diskussionsthema zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen Müttern und Tanten!

  45. […] hier […]