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	<title>Comments on: Macht mehr Musik</title>
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		<title>By: anke-art</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34421</link>
		<dc:creator>anke-art</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Oct 2005 18:44:59 +0000</pubDate>
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		<description>Unsereins ist 29 Jahre alt, spielt 24 Jahre BlockflÃ¶te, 13 Jahre Saxophon und 8 Jahre Singende SÃ¤ge. Seit drei Wochen drÃ¼cke ich mir Gitarre rein, was mir meine Fingerkuppen irgendwie Ã¼bel nehmen - aber ich mÃ¶chte im Kindergarten auch mal was begleiten kÃ¶nnen.
Geige habe ich auch mal gespielt, aber das liegt mir so gar nicht. Rein vom Spielen her schon, doch mein KÃ¶rper hat mir mit heftigen RÃ¼ckenschmerzen klar gemacht, dass fÃ¼nf Jahre Geige reichen mÃ¼ssen.
Jetzt unterrichte ich musische FrÃ¼herziehung und gebe BlockflÃ¶tenunterricht. Allerdings bin ich eher ein ungewÃ¶hnlicher Lehrertyp und achte tatsÃ¤chlich darauf, dass die Kinder das spielen dÃ¼rfen, was ihnen gefÃ¤llt...
Wie sagte neulich eine SchÃ¼lerin? &quot;Bei der Anke will ich weiterflÃ¶ten, die ist cool!&quot;. Ich bin 100% sicher, dass Musik fÃ¼r Kinder eine wertvolle Sache ist. Man darf es ihnen nur nicht vermiesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unsereins ist 29 Jahre alt, spielt 24 Jahre BlockflÃ¶te, 13 Jahre Saxophon und 8 Jahre Singende SÃ¤ge. Seit drei Wochen drÃ¼cke ich mir Gitarre rein, was mir meine Fingerkuppen irgendwie Ã¼bel nehmen &#8211; aber ich mÃ¶chte im Kindergarten auch mal was begleiten kÃ¶nnen.<br />
Geige habe ich auch mal gespielt, aber das liegt mir so gar nicht. Rein vom Spielen her schon, doch mein KÃ¶rper hat mir mit heftigen RÃ¼ckenschmerzen klar gemacht, dass fÃ¼nf Jahre Geige reichen mÃ¼ssen.<br />
Jetzt unterrichte ich musische FrÃ¼herziehung und gebe BlockflÃ¶tenunterricht. Allerdings bin ich eher ein ungewÃ¶hnlicher Lehrertyp und achte tatsÃ¤chlich darauf, dass die Kinder das spielen dÃ¼rfen, was ihnen gefÃ¤llt&#8230;<br />
Wie sagte neulich eine SchÃ¼lerin? &#8220;Bei der Anke will ich weiterflÃ¶ten, die ist cool!&#8221;. Ich bin 100% sicher, dass Musik fÃ¼r Kinder eine wertvolle Sache ist. Man darf es ihnen nur nicht vermiesen.</p>
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	<item>
		<title>By: Modeste</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34194</link>
		<dc:creator>Modeste</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2005 08:50:28 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn ich mich so umschaue, dann lassen die Eltern, die selber Instrumente spielen, auch ihre Kinder ein Instrument lernen. Eine Frage des Geldes scheint das nicht zu sein, eher eine Frage der Setzung von PrioritÃ¤ten, schlimmstenfalls werden dann zwischen die Klavierstunden gegen Einzelunterricht Spanisch getauscht.  Dass es in vielen FÃ¤llen am Drill, auch an der  wÃ¼sten Entschlossenheit, eine vorhandene Begabung wirklich aszuschÃ¶pfen, fehlt, mag ja ein generelles Problem dieser Gesellschaft sein. Dass ich kaum Leute kenne, die nicht zumindest den obligatorischen Klavier- oder Geigenunterricht gehabt haben, fÃ¼hre ich allerdings tatsÃ¤chlich auf die HomogenitÃ¤t der Milieus zurÃ¼ck, in denen man sich bewegt, und auch dies mag kein gutes Zeichen fÃ¼r die deutsche Gesellschaft sein, in der die ZentrifugalkrÃ¤fte offenbar doch stÃ¤rker walten, als es einem lieb sein kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mich so umschaue, dann lassen die Eltern, die selber Instrumente spielen, auch ihre Kinder ein Instrument lernen. Eine Frage des Geldes scheint das nicht zu sein, eher eine Frage der Setzung von PrioritÃ¤ten, schlimmstenfalls werden dann zwischen die Klavierstunden gegen Einzelunterricht Spanisch getauscht.  Dass es in vielen FÃ¤llen am Drill, auch an der  wÃ¼sten Entschlossenheit, eine vorhandene Begabung wirklich aszuschÃ¶pfen, fehlt, mag ja ein generelles Problem dieser Gesellschaft sein. Dass ich kaum Leute kenne, die nicht zumindest den obligatorischen Klavier- oder Geigenunterricht gehabt haben, fÃ¼hre ich allerdings tatsÃ¤chlich auf die HomogenitÃ¤t der Milieus zurÃ¼ck, in denen man sich bewegt, und auch dies mag kein gutes Zeichen fÃ¼r die deutsche Gesellschaft sein, in der die ZentrifugalkrÃ¤fte offenbar doch stÃ¤rker walten, als es einem lieb sein kann.</p>
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	<item>
		<title>By: wondergirl</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34158</link>
		<dc:creator>wondergirl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 19:43:56 +0000</pubDate>
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		<description>Ich musste frÃ¼her der Reihe nach BlockflÃ¶te, Cello, Klavier und Gitarre spielen und fand alles gleich... naja. Hab dann aus trotz so lange blockiert bis meine Eltern mir erlaubten, aufzuhÃ¶ren.
Heute tut es mir leid, dass ich zumindest mit Cello aufgehÃ¶rt habe, da es als Instrument mittlerweile ja doch nicht so uncool ist bzw. ich angeblich auch nicht so unbegabt war wie sonst in musikalischen Dingen.
Die Leute, mit denen ich nÃ¤her zu tun habe, haben fast alle mal ein Instrument lernen mÃ¼ssen bzw. spielen eins.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich musste frÃ¼her der Reihe nach BlockflÃ¶te, Cello, Klavier und Gitarre spielen und fand alles gleich&#8230; naja. Hab dann aus trotz so lange blockiert bis meine Eltern mir erlaubten, aufzuhÃ¶ren.<br />
Heute tut es mir leid, dass ich zumindest mit Cello aufgehÃ¶rt habe, da es als Instrument mittlerweile ja doch nicht so uncool ist bzw. ich angeblich auch nicht so unbegabt war wie sonst in musikalischen Dingen.<br />
Die Leute, mit denen ich nÃ¤her zu tun habe, haben fast alle mal ein Instrument lernen mÃ¼ssen bzw. spielen eins.</p>
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	<item>
		<title>By: Co</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34157</link>
		<dc:creator>Co</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 17:51:34 +0000</pubDate>
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		<description>Zum Thema lÃ¤uft eben gerade ein Beitrag in der Kulturzeit bei 3sat, vielleicht ja noch in der Wiederholung zu erwischen, nachts oder morgen frÃ¼h, soweit ich weiÃŸ.....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema lÃ¤uft eben gerade ein Beitrag in der Kulturzeit bei 3sat, vielleicht ja noch in der Wiederholung zu erwischen, nachts oder morgen frÃ¼h, soweit ich weiÃŸ&#8230;..</p>
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		<title>By: Barbara</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34156</link>
		<dc:creator>Barbara</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 17:39:51 +0000</pubDate>
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		<description>In meinem Freundeskreis fast keiner und in der Schwiegerfamilie auch nicht. Bei uns in der Familie spielt jeder mindestens ein Instrument. Nein halt, meine Mam kann nicht mal Noten lesen (singt aber begeistert im Kirchenchor) und mein Pa singt so falsch, dass es der Sau graust. Da fragt man sich doch, warum wir Kinder so musikalisch sind (bilde ich mir zumindest ein). 
Naja, aus der musikalischen FrÃ¼herziehung erinner ich mich nur noch an den Lehrer mit seinem Vollbart und mein kleines silbernes Glockenspiel. Was wir dort allerdings gemacht haben? Keine Ahnung. Gegen BlockflÃ¶te hab ich mich in der Grundschule erfolgreich gewehrt, mit zehn hab ich dann mit Trompete (Posaunenchor) angefangen, die mir auch heute noch lieb und teuer ist. Und mit 15 kam dann die Orgel hinzu, der ich auch ebenfalls bis heute die Treue halte. Inzwischen Ã¼berleg ich immer wieder, ob ich nicht vielleicht doch mal Gitarre oder richtig Klavier noch lernen soll... (Manchmal bedaure ich, dass ich mit 10 nicht aufs musische wollte, dann hÃ¤tte ich heute vielleicht auch ein wenig Ahnung von Musiktheorie)

Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die musikalische FÃ¶rderung nur bis zum neuten Lebensjahr wirklich Sinn macht. Zudem denke ich, die Eltern mÃ¼ssen ihren Kindern auch Freude daran vermitteln, sie nur in die musikalische FrÃ¼herziehung schicken reicht nicht wirklich aus.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Freundeskreis fast keiner und in der Schwiegerfamilie auch nicht. Bei uns in der Familie spielt jeder mindestens ein Instrument. Nein halt, meine Mam kann nicht mal Noten lesen (singt aber begeistert im Kirchenchor) und mein Pa singt so falsch, dass es der Sau graust. Da fragt man sich doch, warum wir Kinder so musikalisch sind (bilde ich mir zumindest ein).<br />
Naja, aus der musikalischen FrÃ¼herziehung erinner ich mich nur noch an den Lehrer mit seinem Vollbart und mein kleines silbernes Glockenspiel. Was wir dort allerdings gemacht haben? Keine Ahnung. Gegen BlockflÃ¶te hab ich mich in der Grundschule erfolgreich gewehrt, mit zehn hab ich dann mit Trompete (Posaunenchor) angefangen, die mir auch heute noch lieb und teuer ist. Und mit 15 kam dann die Orgel hinzu, der ich auch ebenfalls bis heute die Treue halte. Inzwischen Ã¼berleg ich immer wieder, ob ich nicht vielleicht doch mal Gitarre oder richtig Klavier noch lernen soll&#8230; (Manchmal bedaure ich, dass ich mit 10 nicht aufs musische wollte, dann hÃ¤tte ich heute vielleicht auch ein wenig Ahnung von Musiktheorie)</p>
<p>Irgendwo hab ich mal gelesen, dass die musikalische FÃ¶rderung nur bis zum neuten Lebensjahr wirklich Sinn macht. Zudem denke ich, die Eltern mÃ¼ssen ihren Kindern auch Freude daran vermitteln, sie nur in die musikalische FrÃ¼herziehung schicken reicht nicht wirklich aus.</p>
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	<item>
		<title>By: sopran</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34153</link>
		<dc:creator>sopran</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 13:41:16 +0000</pubDate>
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		<description>Es studieren sowieso viel zu viele Musik, landen da, wo sie nie hinwollten, spielen und unterrichten immer lustloser. Und ein begabtes Kind kann ja nichts fÃ¼r seine Begabung! Es deshalb zu drankgsalieren... Ist doch schÃ¶n, wenn in guten Laienorchestern dann glÃ¼ckliche begabte Juristen und Kaufleute streichen und blasen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es studieren sowieso viel zu viele Musik, landen da, wo sie nie hinwollten, spielen und unterrichten immer lustloser. Und ein begabtes Kind kann ja nichts fÃ¼r seine Begabung! Es deshalb zu drankgsalieren&#8230; Ist doch schÃ¶n, wenn in guten Laienorchestern dann glÃ¼ckliche begabte Juristen und Kaufleute streichen und blasen.</p>
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	<item>
		<title>By: JÃ¶rg</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34152</link>
		<dc:creator>JÃ¶rg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 13:35:35 +0000</pubDate>
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		<description>HerangefÃ¼hrt werden sie. Die Musikschulen sind voll und man muss sein Kind fast schon nach der Geburt anmelden um einen Platz bei der musikalischen FrÃ¼herziehung zu bekommen. Es gibt aber soviel andere interessante Sachen. Nur wenige Eltern trauen sich ihre Kinder, auch mit Begabung, mit mehrstÃ¼ndigen tÃ¤glichen Geigespielen zu drangsalieren. Wer mit 12 erst richtig anfÃ¤ngt, der wird es auch mit LeidensfÃ¤higkeit kaum in einen bekannten KlangkÃ¶rper schaffen. 

Wie schon gesagt, ist aber im Sport genauso. Deutschalnd wird wohl kaum noch einmal eine Katharina Witt erleben. Jeden nachmittag aufs Eis?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>HerangefÃ¼hrt werden sie. Die Musikschulen sind voll und man muss sein Kind fast schon nach der Geburt anmelden um einen Platz bei der musikalischen FrÃ¼herziehung zu bekommen. Es gibt aber soviel andere interessante Sachen. Nur wenige Eltern trauen sich ihre Kinder, auch mit Begabung, mit mehrstÃ¼ndigen tÃ¤glichen Geigespielen zu drangsalieren. Wer mit 12 erst richtig anfÃ¤ngt, der wird es auch mit LeidensfÃ¤higkeit kaum in einen bekannten KlangkÃ¶rper schaffen. </p>
<p>Wie schon gesagt, ist aber im Sport genauso. Deutschalnd wird wohl kaum noch einmal eine Katharina Witt erleben. Jeden nachmittag aufs Eis?</p>
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	<item>
		<title>By: sopran</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34151</link>
		<dc:creator>sopran</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 13:35:24 +0000</pubDate>
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		<description>Das Nachwuchsproblem beginnt da, wo Kindern keine Schlaflieder mehr vorgesungen werden, kein Hoppereiter, kein Allemeineentchen. Wo Erzieherinnen sich nicht mehr trauen zu singen (und zwar so hoch, dass die Kinder nicht brummen mÃ¼ssen). FrÃ¼her konnte Ã¼brigens fast jeder ein bisschen singen, weil fast jeder mal in die Kirche ging und das Singen zwischen Sitzen, Knien, ZuhÃ¶ren prima aufweckte. Meine erste BlattsingÃ¼bung: Omas Finger, der im &quot;Gotteslob&quot; den Weg des &quot;Lobe den Herren&quot; mitging.
Nur als ErklÃ¤rung, nicht unbedingt als Aufforderung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Nachwuchsproblem beginnt da, wo Kindern keine Schlaflieder mehr vorgesungen werden, kein Hoppereiter, kein Allemeineentchen. Wo Erzieherinnen sich nicht mehr trauen zu singen (und zwar so hoch, dass die Kinder nicht brummen mÃ¼ssen). FrÃ¼her konnte Ã¼brigens fast jeder ein bisschen singen, weil fast jeder mal in die Kirche ging und das Singen zwischen Sitzen, Knien, ZuhÃ¶ren prima aufweckte. Meine erste BlattsingÃ¼bung: Omas Finger, der im &#8220;Gotteslob&#8221; den Weg des &#8220;Lobe den Herren&#8221; mitging.<br />
Nur als ErklÃ¤rung, nicht unbedingt als Aufforderung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: Anke</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34150</link>
		<dc:creator>Anke</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 13:23:30 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist schon klar, dass zwischen den zwei Stunden Musikunterricht und einer eventuellen Karriere als Berufsmusiker ein Riesenunterschied besteht. Ich hatte mich nur gefragt, ob das Nachwuchsproblem eben auch daher kommt, dass viele Kinder gar nicht mehr an Musik herangefÃ¼hrt werden, weil Kindercomputerkurse vielleicht sinnvoller erscheinen und Tennisunterricht sich irgendwann mal rentieren kÃ¶nnte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist schon klar, dass zwischen den zwei Stunden Musikunterricht und einer eventuellen Karriere als Berufsmusiker ein Riesenunterschied besteht. Ich hatte mich nur gefragt, ob das Nachwuchsproblem eben auch daher kommt, dass viele Kinder gar nicht mehr an Musik herangefÃ¼hrt werden, weil Kindercomputerkurse vielleicht sinnvoller erscheinen und Tennisunterricht sich irgendwann mal rentieren kÃ¶nnte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>By: JÃ¶rg</title>
		<link>http://www.ankegroener.de/?p=1181&#038;cpage=1#comment-34148</link>
		<dc:creator>JÃ¶rg</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Oct 2005 13:02:58 +0000</pubDate>
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		<description>Waren ja bis jetzt ein paar nette Geschichen dabei, die aber an sich nur die Aussage des erwÃ¤hnten Off-Sprechers untestÃ¼tzen: Zwischen &quot;Ein Instrument lernen und ein paar schÃ¶ne Erlebnisse haben&quot; und &quot;Auf einen Beruf oder gar Karriere als Orchester-Musiker hinarbeiten&quot; besteht ein grosser Unterschied. Wenn die Asiaten mit 6 Jahren schon 5 Stunden tÃ¤glich Geige Ã¼ben. Das kann niemand aufholen und will auch in Deutschland niemand seinem Kind antun.

Aus einem Spiegel-Interview mit Anne-Sophie Mutter:

F: Sie stehen am Ausgangspunkt einer Generation junger Geigerinnen, gerade auch deutscher. Wie steht es um den Nachwuchs? 
Mutter: In Deutschland ... na ja. Immer Ã¶fter sind es OsteuropÃ¤er und Asiaten, die in den Vordergrund treten: Russen, Japaner, Chinesen, Koreaner. 

F: Welche ErklÃ¤rung haben Sie dafÃ¼r? 
Mutter: &lt;b&gt;Die haben eine grÃ¶ÃŸere LeidensfÃ¤higkeit. &lt;/b&gt;

F: Das klingt nach Einzelhaft am Instrument. Haben Sie nicht ein freundlicheres Wort? 
Mutter: Nein, das gehÃ¶rt dazu und ist nicht negativ gemeint. Passion gehÃ¶rt dazu. Es gehÃ¶rt dazu, daÃŸ man sich fordert. 

Neugierig sein auf Musik langt nicht, um im Wettberwerb zu bestehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Waren ja bis jetzt ein paar nette Geschichen dabei, die aber an sich nur die Aussage des erwÃ¤hnten Off-Sprechers untestÃ¼tzen: Zwischen &#8220;Ein Instrument lernen und ein paar schÃ¶ne Erlebnisse haben&#8221; und &#8220;Auf einen Beruf oder gar Karriere als Orchester-Musiker hinarbeiten&#8221; besteht ein grosser Unterschied. Wenn die Asiaten mit 6 Jahren schon 5 Stunden tÃ¤glich Geige Ã¼ben. Das kann niemand aufholen und will auch in Deutschland niemand seinem Kind antun.</p>
<p>Aus einem Spiegel-Interview mit Anne-Sophie Mutter:</p>
<p>F: Sie stehen am Ausgangspunkt einer Generation junger Geigerinnen, gerade auch deutscher. Wie steht es um den Nachwuchs?<br />
Mutter: In Deutschland &#8230; na ja. Immer Ã¶fter sind es OsteuropÃ¤er und Asiaten, die in den Vordergrund treten: Russen, Japaner, Chinesen, Koreaner. </p>
<p>F: Welche ErklÃ¤rung haben Sie dafÃ¼r?<br />
Mutter: <b>Die haben eine grÃ¶ÃŸere LeidensfÃ¤higkeit. </b></p>
<p>F: Das klingt nach Einzelhaft am Instrument. Haben Sie nicht ein freundlicheres Wort?<br />
Mutter: Nein, das gehÃ¶rt dazu und ist nicht negativ gemeint. Passion gehÃ¶rt dazu. Es gehÃ¶rt dazu, daÃŸ man sich fordert. </p>
<p>Neugierig sein auf Musik langt nicht, um im Wettberwerb zu bestehen.</p>
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