{"id":6366,"date":"2010-01-24T08:51:21","date_gmt":"2010-01-24T06:51:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=6366"},"modified":"2010-01-24T08:51:21","modified_gmt":"2010-01-24T06:51:21","slug":"tagebuchbloggen-23-01-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=6366","title":{"rendered":"Tagebuchbloggen 23.01.2010"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich ein Nachtrag zum Tagebuch von Freitag. Denn Donnerstag abend hat mich die BBC mal wieder vom Schlafengehen abgehalten. Bzw. der Kerl, der freundlich l\u00e4chelnd ein Programm \u00fcber Chemie ausw\u00e4hlte, mich minutenlang n\u00f6len lie\u00df (\u201eH\u00e4? Chemie? Mir doch egal. Mach das weg. &#8230; Hm &#8230; Gar nicht so unspannend &#8230; ach, guck an &#8230; NICHT UMSCHALTEN!\u201c) und dann unger\u00fchrt am Rechner weiterdaddelte, w\u00e4hrend ich in den Welten der Alchemie versank. <\/p>\n<p>Jetzt wei\u00df ich, dass der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Paracelsus\">Mann<\/a>, nach dem in Deutschland gef\u00fchlt jedes zweite Krankenhaus benannt ist, sich auch um die Chemie <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Paracelsus#Contributions_to_toxicology\">verdient<\/a> gemacht hat.<\/p>\n<p>Und ich wei\u00df jetzt, dass <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hennig_Brand\">Henning Brand<\/a> in Hamburg <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phosphor\">Phosphor<\/a> und damit das erste moderne Element entdeckt hat. Bittere Ironie der Geschichte: Ausgerechnet Hamburg hat einen Gro\u00dfteil der Phosphorbomben abgekriegt, die die Alliierten im 2. Weltkrieg \u00fcber Deutschland abgeworfen haben. Was mich innerlich wieder hat fragen lassen, warum die Menschheit es eher schafft, Waffen zu entwickeln, die diesen Planeten ins Nirvana schie\u00dfen k\u00f6nnen, aber kein Heilmittel f\u00fcr Krebs. Ich hoffe mal, das hat alles total nachvollziehbare Gr\u00fcnde, und einer davon ist NICHT, dass die Menschheit eben doof ist.<\/p>\n<p>Das Spannendste an der Sendung war aber die Theorie von <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Phlogiston\">Phlogiston<\/a>, die ihr euch auf der Wikipedia durchlesen k\u00f6nnt. <\/p>\n<p>Bewohner des United Kingdom k\u00f6nnen die erste von drei Folgen <em><a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/programmes\/b00qbq7f\">Chemistry: A Volatile History<\/a><\/em> <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/iplayer\/episode\/b00q2mk5\/Chemistry_A_Volatile_History_Discovering_the_Elements\/\">hier<\/a> anschauen. Der Rest schafft sich bitte bis n\u00e4chste Woche eine Satellitensch\u00fcssel an, denn dann l\u00e4uft die zweite Folge.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gestriges Mittagessen: Mini-Quiches und Salat. Oder etwas ausf\u00fchrlicher: <a href=\"http:\/\/christinaeats.tumblr.com\/post\/348205521\/mini-quiches\">diese<\/a> sehr leckeren Quiches hier, allerdings mit Zucchini statt Pilzen. Au\u00dferdem waren es keine Quiches, sondern R\u00fchrei in Muffinf\u00f6rmchen, aber egal. Ich habe keine einzige von ihnen heile aus der Form gekriegt, weswegen ich n\u00e4chstes Mal einfach wieder ein Omelett in die Pfanne hauen werde. Der Salat bestand aus gr\u00fcnen Bohnen und Mohrr\u00fcben mit einem Dressing aus Rotweinessig, Walnuss\u00f6l und getrockneten Tomaten plus ger\u00f6steten Waln\u00fcssen. Ich glaube, die Bohnen haben nicht so hundertprozentig zu dem eher s\u00fc\u00dflichen Rest gepasst, aber geschmeckt hat&#8217;s trotzdem sehr gut.<\/p>\n<p>Zum Abendessen habe ich mich dann das erste Mal an <a href=\"http:\/\/www.chefkoch.de\/rezepte\/drucken\/1050421209984853\/2309481a\/3\/Ravioli-mit-Spinat-Ricotta-in-Salbei-Butter.html\">Ravioli<\/a> rangetraut. Nudelteig machen kann ich; den muss man dann ja quasi nur noch in Quadrate schneiden und F\u00fcllung raufwerfen. Theoretisch war&#8217;s auch so \u2013\u00a0<a href=\"http:\/\/twitpic.com\/zdy6e\">praktisch<\/a> hatten meine Fladen ziemliches XXL-Format, aber die Ricotta-Spinat-Parmesan-F\u00fcllung war fantastisch lecker. Dazu gab&#8217;s wie immer meinen geliebten Nero d&#8217;Avola (ist ein Biowein und steht in jedem Edeka), der hier so richtig sch\u00f6n nach Brombeere schmeckt und v\u00f6llig vergisst, dass er eigentlich einen Hauch Tannin hat. Ich war nach f\u00fcnf von den Brocken v\u00f6llig bedient, aber ein Klecks Naturjogurt mit Honig als Nachtisch passte dann doch noch rein.<\/p>\n<p>PS: Die Salbeibutter aus dem Rezept h\u00e4tte ich nicht gebraucht, einmal in normaler Butter schwenken reicht auch.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Lustig, dass mir das stundenlange Kochen und Schneiden und Vorbereiten und Abwaschen (naja) auf einmal nicht mehr wie Zeitverschwendung vorkommt (\u201eWas k\u00f6nnte ich alles in der Zeit lesen!\u201c), sondern wie ein kleines Abenteuer.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ach ja, nebenbei noch ne Runde Schokoladentr\u00fcffel gemacht. Wer Schokokugeln kann, kann auch Tr\u00fcffel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich ein Nachtrag zum Tagebuch von Freitag. Denn Donnerstag abend hat mich die BBC mal wieder vom Schlafengehen abgehalten. Bzw. der Kerl, der freundlich l\u00e4chelnd ein Programm \u00fcber Chemie ausw\u00e4hlte, mich minutenlang n\u00f6len lie\u00df (\u201eH\u00e4? 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