{"id":5084,"date":"2009-08-17T12:19:05","date_gmt":"2009-08-17T10:19:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=5084"},"modified":"2009-08-17T12:20:50","modified_gmt":"2009-08-17T10:20:50","slug":"the-riches","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=5084","title":{"rendered":"The Riches"},"content":{"rendered":"<p><em><a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt0496343\/\">The Riches<\/a><\/em> ist eine kurzlebige Serie von 2007\/2008. In ihr spielen Eddie Izzard (yay!) und Minnie Driver (yay!) ein sogenanntes <em>Traveller<\/em>-Ehepaar, also \u201efahrendes Volk\u201c. Gleich in der ersten Folge werden wir Zeuge eines wunderbaren kleinen Taschendiebstahls auf einem Ehemaligen-Treffen, bei dem Papa und die drei Spr\u00f6sslinge Hand in Hand arbeiten \u2013\u00a0um direkt danach Mama mit dem Wohnmobil aus dem Knast abzuholen, in dem sie zwei Jahre verbracht hat. <\/p>\n<p>Ohne zuviel verraten zu wollen: Durch eine Menge Zuf\u00e4lle und Umst\u00e4nde gelangen die f\u00fcnf in eine <em>gated community<\/em>,  geben sich als die steinreichen Riches aus und leben mal ganz anders als bisher. Oder wie Izzard es so sch\u00f6n ausdr\u00fcckt: &#8220;The American Dream \u2013 we&#8217;re gonna steal it.&#8221;<\/p>\n<p>Das f\u00e4ngt auch alles ganz nett an: Nat\u00fcrlich gibt es neugierige Nachbarn, Eddie stolpert eher zuf\u00e4llig in den ersten festen Job seines Lebens rein (Anwalt, was sonst), Mama Driver muss sich damit abfinden, auf einmal eine shoppende Hausfrau zu sein, und die Kinder sollen auf eine Eliteschule. Und da geht der erste Bruch los: Wieso kommt die Familie <em>jetzt<\/em> auf die Idee, ihre Kinder sollten es einmal besser haben, nachdem diese schon gef\u00fchlte 16, 15 und 10 Jahre alt sind? Wieso schaffen sie sich auf einmal Probleme wie \u201eWas koche ich, wenn der Chef zum Dinner vorbeikommt\u201c anstatt weiter im Wohnmobil durch Amerika zu fahren und anscheinend eine gute Zeit zu haben? Wenn auch ohne Swimming Pool und S-Klasse. Und wieso packen sie nicht einfach irgendwann ihre Koffer, verticken den Hausrat und machen da weiter, wo sie vorher waren \u2013 n\u00e4mlich zu einer Zeit, in der sie alle etwas entspannter waren.<\/p>\n<p><em>The Riches<\/em> ist einigerma\u00dfen unterhaltsam, aber je l\u00e4nger die Serie dauert, desto mehr fragt man sich, was das alles soll. Und nat\u00fcrlich, wie doof die gesamte Umwelt ist, die den Schwindel nicht mitkriegt. Ich wette, als Buch hat die Idee total toll geklungen, aber in der Umsetzung hakt es an allen Ecken und Enden. Und leider k\u00f6nnen es auch die Darsteller nicht retten. Gerade Izzard wirkt ganz f\u00fcchterlich schaumgebremst, und seinen Ami-Akzent h\u00e4lt er auch nur f\u00fcr jeweils zwei Zeilen Text durch, bevor er wieder britisch klingt. Minnie Driver darf halbgar s\u00fcdstaateln, was einen sch\u00f6nen Kontrast zu ihren Beverly-Hills-Kleidchen gibt, aber das war&#8217;s dann auch. Einzig der Nachwuchs macht immer Spa\u00df, weil die drei nur zu Wort kommen, wenn sie mal eine Storyline haben. Vor allem der kleine Sam (Aidan Mitchell), der lieber eine kleine Sam w\u00e4re, ist nicht nur schnuffig, sondern hat auch einen halbwegs spannenden Charakter. Das reicht aber leider nicht, um eine wirklich begeisternde Serie hinzukriegen. Ich habe die erste Staffel durchgeguckt, aber die zweite (und letzte) schenke ich mir und guck mir lieber ne Runde Izzard-Clips auf YouTube an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>The Riches ist eine kurzlebige Serie von 2007\/2008. 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