{"id":4559,"date":"2009-07-01T08:11:45","date_gmt":"2009-07-01T06:11:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=4559"},"modified":"2009-07-01T08:11:45","modified_gmt":"2009-07-01T06:11:45","slug":"bucher-2009-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=4559","title":{"rendered":"B\u00fccher 2009, Juni"},"content":{"rendered":"<p><strong>Gustave Flaubert \u2013 <em>Madame Bovary<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich muss gestehen, ich habe von franz\u00f6sischer Literatur nicht die Wahnsinnsahnung, daher kann ich Frau Bovary nirgends einordnen und muss mich auf die <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Madame_Bovary\">Wikipedia<\/a> verlassen: <\/p>\n<blockquote><p>&#8220;(&#8230;) the novel is now seen as a prime example of <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Realism_(arts)\">Realism<\/a>, a fact which contributed to the trial for obscenity (which was a politically-motivated attack by the government on the liberal newspaper in which it was being serialized, La Revue de Paris). Flaubert, as the author of the story, does not comment directly on the moral character of Emma Bovary and abstains from explicitly condemning her adultery. This decision caused some to accuse Flaubert of glorifying adultery and creating a scandal.<\/p>\n<p>The Realist movement used verisimilitude through a focus on character development. Realism was a reaction against <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Romanticism\">Romanticism<\/a>. Emma may be said to be the embodiment of a romantic; in her mental and emotional process, she has no relation to the realities of her world. She inevitably becomes dissatisfied since her larger-than-life fantasies are impossible to realize. Flaubert declared that much of what is in the novel is in his own life by saying, &#8220;Madame Bovary, c&#8217;est moi&#8221; (&#8220;Madame Bovary is me&#8221;).<\/p>\n<p><em>Madame Bovary<\/em>, on the whole, is a commentary on Flaubert&#8217;s view of a self-satisfied, deluded, bourgeois culture of his time. Flaubert&#8217;s contempt for the bourgeoisie is expressed through his characters: Emma and Charles Bovary lost in romantic delusions; absurd and harmful scientific characters, a self-serving money lender, lovers seeking excitement finding only the banality of marriage in their adulterous affairs. All seek escape in empty church rituals, unrealistic romantic novels, or delusions of one sort or another.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich fand die <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=4535\">\u00dcbersetzung<\/a> teilweise etwas altbacken, sofern ich das \u00fcberhaupt beurteilen kann (mein Reclamheft wurde 1972 herausgegeben), aber im Gro\u00dfen und Ganzen habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Ich fand es sehr spannend zu sehen, dass dieses irreale Wunschdenken nach Luxus und Status, ohne etwas daf\u00fcr tun zu m\u00fcssen bzw. aus dem Irrglauben heraus, dass einem das zustehe, nicht erst im Zeitalter der Fernsehsuperstars und Models, die auf der Stra\u00dfe entdeckt werden, entstand, sondern anscheinend schon etwas \u00e4lter ist. War mir nicht so klar. (Menschen! Alle bekloppt hier.)<\/p>\n<p><strong>Annett Gr\u00f6schner \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.perlentaucher.de\/buch\/11514.html\">Hier beginnt die Zukunft, hier steigen wir aus<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein wunderbar melancholisches Buch, das 20 Reportagen aus den Berliner Verkehrsbetrieben vereint. Gr\u00f6schner beobachtet die Menschen im Bus, in der Bahn und die Umgebung, durch die sie die BVG tr\u00e4gt, und erz\u00e4hlt zu allem und jedem eine feine Anekdote. Zum Beispiel zur <a href=\"http:\/\/www.marzahner-promenade.de\/\">Marzahner Promenade<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Geschichte dieses Wohngebietszentrums ist typisch f\u00fcr die Planungen der achtziger Jahre. 1979 wurde dem Projektierungskollektiv des Wohnungsbaukombinats Berlin die Gestaltung der Gesch\u00e4fts- und Wohnbauten entlang der sp\u00e4teren Marzahner Promenade im Wohngebiet 3 \u00fcbertragen. Erst 1986 wurde das erste Geb\u00e4ude, das Hauptpostamt Marzahn, \u00fcbergeben. Das Atriumhaus galt als besondere Leistung der DDR-Architektur. <a href=\"http:\/\/tinyurl.com\/ol85ms\">Peter Kahane<\/a> hat 1989 einen Film \u00fcber die Schwierigkeiten bei Aufbau des Stadtteilzentrums gedreht \u2013 \u201eDie Architekten\u201c. Er erz\u00e4hlt von den Desillusionierungen eines jungen Architektenkollektivs, das ein St\u00fcckchen Postmoderne in Marzahn errichten wollte und immer wieder an Parteidoktrinen, Plankorrekturen und Lieferschwierigkeiten der Betonwerke scheitert, bis einer nach dem anderen die Gruppe verl\u00e4\u00dft. Es ist ein bedr\u00fcckender Film. Als er in die Kinos kam, gab es die DDR nicht mehr. L\u00e4uft man heute \u00fcber die Marzahner Promenade, hat man den Eindruck, als seien alle Auseindersetzungen sinnlos gewesen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn ich das n\u00e4chste Mal in Berlin bin, fahre ich eine der Strecken ab und gucke, wie sie sich seit 2002, dem Erscheinungsdatum des Buchs, ver\u00e4ndert hat. Und vielleicht k\u00f6nnen die Berliner das Buch ja auch mal lesen und mir sagen, ob es wirklich so melancholisch ist oder ob ich nur Heimweh hab.<\/p>\n<p><strong>Frank Miller\/Lynn Varley \u2013 <em>Elektra Lives Again<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dieser <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Elektra_(comics)\">Elektra<\/a>-Band hat laut Kerl und <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Elektra_Lives_Again\">Wikipedia<\/a> eine Art Sonderstellung, weil er nur als Hardcover erschienen ist. Die Zeichnungen \u00e4hneln teilweise Gem\u00e4lden, so dicht und fast plastisch sind die Farben und ihr Auftrag. Die Story selbst ist inhaltlich und optisch eine Mischung aus Tr\u00e4umen und Trauer; <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Daredevil_(Marvel_Comics)\">Daredevil<\/a> verarbeitet den Tod Elektras, und das wird nicht nur durch die Geschichte transportiert, sondern eben auch durch die Bilder. Kann ich schwer erkl\u00e4ren (ich scheitere immer noch an Comicrezensionen, weil so vieles neu ist, auf das ich achte), hat mich aber durchaus fasziniert. F\u00fcr den Preis waren es ein paar Seiten zu wenig, und selten ist mir aufgefallen, wie sehr Comiczeichnen eine Entschuldigung f\u00fcr erwachsene M\u00e4nner ist, \u00fcberdimensonierte Frauen in engen Kost\u00fcmchen zu zeichnen. Jeder Nippel wie Arno Brekers Schamhaare, aber Bullseyes Penis nur angedeutet. Isklar.<\/p>\n<p><strong>Neil Gaiman\/Chris Bachalo, Mark Buckingham, Mark Pennington \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Death:_The_Time_of_Your_Life\">Death: The Time of Your Life<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hm. Konnte man gut in einer Stunde runterlesen, fand ich aber als Comic ein bisschen d\u00fcrftig. Viel mehr Text als stimmungsvolle Bilder. So ein bisschen Festival des erz\u00e4hlten Films mit Powerpoint-Folien. Die Geschichte selbst hat mir gut gefallen (Das Leben als Popstar versus Familie und Beschaulichkeit), aber bei Comics m\u00f6chte ich doch lieber was zum Gucken als zum Lesen haben. (Im Idealfall beides. You know.)<\/p>\n<p><strong>Frank Miller\/Bill Sienkiewicz \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Elektra:_Assassin\">Elektra: Assassin<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Mindblowing<\/em>. Mir f\u00e4llt kein gutes deutsches Wort f\u00fcr dieses Buch ein, daher: <em>mindblowing<\/em>. Die Geschichte erschlie\u00dft sich erst nach ungef\u00e4hr drei von den acht Kapiteln; davor hat man zwar eine Ahnung, was passiert, aber so richtig sicher sein kann man sich nicht. Und auch danach wechseln Freund und Feind ganz gerne mal die Seiten, und der ganze Wust aus Menschen, \u00dcbermenschen, Klonen und Mischungen aus allen l\u00f6st sich auch nie ganz auf, sondern verwirrt bis zum Schluss \u2013 mit Schaupl\u00e4tzen, Zeitspr\u00fcngen und Psychospielchen. <em>Elektra: Assassin<\/em> hat mich nicht nur durch die Story fasziniert, die ich mir eher erk\u00e4mpfen musste als dass sie mir erz\u00e4hlt wurde, sondern vor allem durch die Bilder: ihre Vielfalt, ihre Pr\u00e4zision, ihre Farbigkeit (ein kleiner Einblick in die Kunst von Bill Sienkiewicz ist <a href=\"http:\/\/www.wordsandpictures.org\/Elektra\/elektra_gallery_1.html\">hier<\/a> zu finden). Wenn ich nicht schon von Comics begeistert gewesen w\u00e4re \u2013\u00a0sp\u00e4testens hier h\u00e4tten sie mich gehabt.<\/p>\n<p><strong>Joss Whedon\/Brett Matthews\/Will Conrad \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Serenity_(comics)\">Serenity: Those Left Behind\/Serenity: Better Days<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Och jo. Nach dem kurzen Leben der TV-Serie <em><a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=4648\">Firefly<\/a><\/em> kam noch ein Kinofilm, der mich nicht umgehauen hat, aber recht unterhaltsam war \u2013 wenn auch einer meiner Lieblinge dran glauben musste. Der ist netterweise in den Comics wieder dabei, warum auch immer. Die Storys scheinen mal Serienfolgen gewesen zu sein oder zumindest Ans\u00e4tze, denn so ganz reichen sie nicht an die TV-Drehb\u00fccher ran. Da fehlt dann doch ab und zu die Raffinesse oder die gro\u00dfe \u00dcberraschung zum Schluss. Ein paar gute S\u00e4tze sind drin, aber auch nicht die Menge und Qualit\u00e4t, die man von <em>Firefly<\/em> gewohnt ist. Kann man lesen, kann man aber auch lassen.<\/p>\n<p><strong>Scott McCloud \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Understanding_Comics\">Understanding Comics<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Scott McCloud hat einen Comic dar\u00fcber gemacht, wie Comics entstanden sind, was sie als Kunstform bedeuten und wie sie \u201efunktionieren\u201c. Wobei \u201efunktionieren\u201c nicht bedeutet, dass McCloud dem Leser etwas \u00fcber Perspektive oder M\u00e4nnchenzeichnen erz\u00e4hlt, sondern mehr in die Tiefe geht. So erkl\u00e4rt er zum Beispiel, was <em>the gutter<\/em> ist \u2013 n\u00e4mlich die Leere zwischen zwei Panels, die der Leser selbst\u00e4ndig ausf\u00fcllen muss (<em>closure<\/em>) und die den Konsum von Comics eben etwas schwerer macht als einen Film zu gucken, wo man alles sieht oder ein \u201enormales\u201c Buch zu lesen, in dem jeder Satz eine Botschaft ist und wir im Prinzip keine mehr suchen m\u00fcssen. Sehr verk\u00fcrzt wiedergegeben, ich wei\u00df. Nat\u00fcrlich hat Literatur auch Inhalte, die zwischen den Zeilen stehen oder dechiffriert werden m\u00fcssen, aber diesen wirklich Sprung, den man optisch von einem Panel zum anderen macht und der mehr ist als nur der Blick von A nach B, den gibt es eben nur im Comic. Was eine Art des Lesens ist, an die man sich erst gew\u00f6hnen muss.<\/p>\n<p>Viel spannender als dieses Handwerkszeug waren f\u00fcr mich aber die historischen und soziologischen Geschichten, die McCloud auftischt. So beschreibt er, wie sich Kunst vom Ikonografischen (H\u00f6hlenmalereien) \u00fcber sehr realistische Darstellungen (\u00e0 la D\u00fcrer) wieder hin zum Ikonografischen (Impressionismus, Kubismus, Expressionismus uswusf) gewandelt hat, was bedeutet, dass heute alles m\u00f6glich ist. Eine sehr gute und ausf\u00fchrliche Zusammenfassung des Buchs steht <a href=\"http:\/\/en.wikibooks.org\/w\/wiki.phtml?title=Transwiki:Understanding_Comics\">hier<\/a>, reingucken kann man <a href=\"http:\/\/tinyurl.com\/m77392\">hier<\/a>. Ein kleiner Kaufhinweis: Ich glaube, wenn ich nicht wenigstens zehn Comics gelesen h\u00e4tte, w\u00e4re mir dieses Buch egal gewesen, weil es voraussetzt, dass man diesem Medium eine gewisse Faszination entgegenbringt.<\/p>\n<p><strong>Scott McCloud \u2013 <em><a href=\"http:\/\/scottmccloud.com\/2-print\/2-rc\/index.html\">Reinventing Comics<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der Nachfolger zu <em>Understanding Comics<\/em> besch\u00e4ftigt sich mit den Problemen, die Comics l\u00f6sen m\u00fcssten, um akzeptierter zu werden bzw. gr\u00f6\u00dfere Leserkreise zu erreichen. Das geht los bei mehr Frauenfiguren und mehr unterschiedlichen Rassen als Hauptfiguren oder auch als Produzenten und endet bei den neuen M\u00f6glichkeiten, die das Internet f\u00fcr digitale Produktion und damit der Abkopplung von Verlegern, Druckereien, Auslieferern und Comicl\u00e4den bietet. Das Buch ist im Jahr 2000 erschienen, und daher sind einige Ansagen McClouds schon \u00fcberholt bzw. wir warten noch darauf, dass sie funktionieren (Micropayment). Trotzdem bietet auch dieser Comic einige tiefe und \u00fcberlegenswerte Einblicke in das Medium \u2013 und liest sich genauso gut weg wie der erste Band.<\/p>\n<p><strong>Will Eisner \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Comics_and_Sequential_Art\">Comics and Sequential Art<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Will Eisner ist der <em>creator<\/em> des <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/The_Spirit\">Spirit<\/a> und lehrte an der School of Visual Arts in New York. <em>Comics and Sequential Art<\/em> ist quasi der verk\u00fcrzte Kurs zum Nachlesen. Eisner erkl\u00e4rt anhand seiner eigenen Werke Eigenschaften von Comics wie Perspektive, wie ein Panel Stimmungen \u00fcbertragen kann, wo am besten die Sprechblase zu stehen hat usw. Ich habe das Buch wie Sekund\u00e4rliteratur gelesen, also nicht besonders emotional. Aber beim n\u00e4chsten Comic, den ich in der Hand hatte, sind mir auf einmal viele Dinge aufgefallen, die ich vorher nicht gesehen habe. Sehr spannend.<\/p>\n<p><strong>Warren Ellis\/Darick Robertson \u2013 <em>Transmetropolitan: Back on the Street<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Danke f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.comicgate.de\/2009_06_01_cgwadarchive.htm#4434999398547044630\">Empfehlung<\/a>, hat sich gelohnt. In <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Transmetropolitan\">Transmetropolitan<\/a><\/em> geht es um den n\u00f6ligen Journalisten Spider Jerusalem, f\u00fcr den Hunter S. Thompson Modell gestanden hat. Spider verl\u00e4sst seine Bergein\u00f6de, um in der verruchten Gro\u00dfstadt Stoff f\u00fcr B\u00fccher zu finden, die er seinem Verleger noch schuldet. Die einzelnen Geschichten verbinden sich nur halbwegs schl\u00fcssig zu einem Band, und ich ahne, dass sie als Einzelhefte mehr Spa\u00df gemacht h\u00e4tten. (Ein Band = zehn Hefte.) Oder anders: Ich muss dringend noch die weiteren neun B\u00e4nde kaufen. Das erste Heft gibt&#8217;s <a href=\"http:\/\/dccomics.com\/media\/excerpts\/1719_1.pdf\">hier<\/a> als PDF (12 MB).<\/p>\n<p><strong>Frank Miller \u2013 <em><a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sin_city\">Sin City<\/a>: The Hard Goodbye\/Sin City: A Dame to Kill For<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Sin City<\/em> bzw. einen Band davon hatte ich vor Jahren, als der <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=1047\">Film<\/a> rauskam, schon mal quergelesen und fand ihn anstrengend, aber grandios bebildert. Anstrengend finde ich ihn immer noch\u00a0\u2013 Frauenfiguren, die rotzige Ausdrucksweise, die direkt aus schlechten <em>pulps<\/em> kommt \u2013, aber gleichzeitig unglaublich konsequent. Und jetzt, wo ich ein paar bunte Vergleiche habe, kommen mir die holzschnittartigen Schwarzwei\u00dfbilder noch revolution\u00e4rer vor. Au\u00dferdem mochte ich die Zusammenh\u00e4nge in den beiden B\u00e4nden, die in den weiteren wahrscheinlich nochmal aufgegriffen werden: Panels, die man aus dem einen Band kennt, wiederholen sich im anderen \u2013 aber diesmal sieht man sie aus einer anderen Perspektive, weil jemand anders der Erz\u00e4hler ist.<\/p>\n<p>Ich glaube, jetzt hab ich alle Millers durch, die das Kerl&#8217;sche Comicregal bev\u00f6lkern. Reicht dann auch erstmal mit dieser Machosprache.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gustave Flaubert \u2013 Madame Bovary Ich muss gestehen, ich habe von franz\u00f6sischer Literatur nicht die Wahnsinnsahnung, daher kann ich Frau Bovary nirgends einordnen und muss mich auf die Wikipedia verlassen: &#8220;(&#8230;) the novel is now seen as a prime example of Realism, a fact which contributed to the trial for obscenity (which was a politically-motivated [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4559","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weblog"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4559","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4559"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4559\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4801,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4559\/revisions\/4801"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4559"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4559"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4559"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}