{"id":41570,"date":"2024-08-28T08:20:36","date_gmt":"2024-08-28T07:20:36","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=41570"},"modified":"2024-08-28T08:20:36","modified_gmt":"2024-08-28T07:20:36","slug":"montag-dienstag-26-27-august-2024-home-office-und-home-bibliothek","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=41570","title":{"rendered":"Montag\/Dienstag, 26.\/27. August 2024 \u2013 Home Office und Home-Bibliothek"},"content":{"rendered":"<p>In Datenbanken rumgehangen, viel gelesen, Excel-Tabelle erweitert, Word-Dok erweitert, in Datenbanken rumgehangen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2024\/08\/26\/opinion\/in-praise-of-overstuffed-bookshelves.html?unlocked_article_code=1.GU4.IjGD.hvjZ8jIx8BT_&#038;smid=url-share\">My Bookshelf, Myself<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Ich nicke diesen Artikel ab.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eBefore the objections commence, let me say that I am 100 percent in favor of every kind of reading there is: e-books, audiobooks, Braille books, graphic books, you name it. I\u2019m for it all. [&#8230;]<\/p>\n<p>I will always prefer a book I can hold in my hand, the kind that smells of paper and glue, the kind whose unfolding I control, no button or touchscreen involved, by flipping backward and forward with pages ruffling between my fingers. The physicality of it pleases me. I listen to audiobooks on solo road trips, but I always switch back to the physical book as soon as I unpack. Reading a book on paper feels slower \u2014 calmer, stiller \u2014 than encountering any digital text.<\/p>\n<p>For me, a book made of paper will always be a beautiful object that warms a room even as it expands (or entertains, or challenges, or informs, or comforts) a mind, and a bookcase will always represent time itself. I walk past one of our bookcases, and I can tell you exactly why a particular book is still there, never culled as space grew limited, even if there is no chance I\u2019ll ever read it again.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Ja, ich finde eBooks auch praktischer, ja, es nervt mich manchmal, dicke B\u00fccher mit mir herumzutragen, weil ich sie nun mal gerade lese, ja, ich habe meist eine Taschenbuch-Alternative parat, die in Handtaschen passt, aber ja, mir geht es genau wie der Autorin oben: Ich mag das physische von B\u00fcchern, sowohl beim Lesen, wo ich st\u00e4ndig mit dem Finger an den Seiten rumspiele, als auch beim Wohnen. <\/p>\n<p>\u201eWarms a room\u201c ist genau das, was ich beim Anblick meiner Regale empfinde. Ich sehe die vielen Billys nicht als Last, im Gegensatz zu den Menschen, die bei Umz\u00fcgen meine B\u00fccherkisten tragen m\u00fcssen (sorry!), sondern sie sind f\u00fcr mich die sch\u00f6nste Tapete. Ich mag eine ruhige Wohnatmosph\u00e4re ohne viel Schnickschnack und m\u00f6glichst innerhalb eines Farbkonzepts, aber ich werde nerv\u00f6s, wenn Menschen B\u00fccher nach Farben sortieren oder gar die Buchr\u00fccken nach hinten stellen, damit vorne alles gleich beige aussieht. Meine wilden, bunten, thematisch geordneten B\u00fccherberge sehen in meinen Augen nicht wild und bunt aus, sondern beruhigend. Vielleicht weil sie Themen abbilden, weil ich wei\u00df, dass alles geordnet ist, nur eben nicht nach dem Regenbogen, keine Ahnung. Mich machen Wohnungen unruhig, in denen keine B\u00fccher stehen, weil mir wirklich etwas fehlt. Mein kleiner Zweitwohnsitz sieht noch total leer und seelenlos aus, bis auf die Ecke neben dem Bett, denn dort stehen schon zehn wahllos eingepackte B\u00fccher aus meinem Noch-lesen-Stapel. Die Ecke sieht schon nach mir aus, der Rest ist noch AirBnB.<\/p>\n<p>Die Autorin erw\u00e4hnt in ihrem Essay auch ihre \u201eformer selves\u201c, ihre alten Identit\u00e4ten, die sich in ihren Regalen abbilden. Die fallen mir bei mir auch auf, wobei ich diese alten Ankes gerne mal in die zweite Reihe schiebe, wenn sie abgearbeitet sind \u2013 oder sogar, schockschwerenot, verklappe. Beim vorletzten Umzug sind fast alle Belege meiner Texterinnent\u00e4tigkeit im Altpapier gelandet, beim letzten kamen die B\u00fccher zu K\u00f6rperkram und Di\u00e4tschei\u00df ganz nach oben anstatt auf Augenh\u00f6he, denn dort stand dann pl\u00f6tzlich sehr viel Geschichte und Kunstgeschichte, bevor dieser ganze Berg vor wenigen Monaten ins Arbeitszimmer in zwei neue Regale wanderte, weswegen im \u201eWohnzimmer\u201c aka meiner Bibliothek (Sofa, Sessel, sechs Billys, ein Kallax) jetzt nur noch Popul\u00e4rkram steht oder die B\u00fccher zu Epochen, mit denen ich nicht mehr ganz so viel zu tun habe.<\/p>\n<p>Mein Ungelesen-Stapel verteilt sich inzwischen auf vier R\u00e4ume und zwei St\u00e4dte, was vermutlich auch etwas \u00fcber mich aussagt. Angefangen bei \u201eIch habe gerne Papierb\u00fccher, ich lese sie gern, ich wohne gern mit ihnen\u201c. Fand ich spannend zu merken, dass sich diese Anke seit 45 Jahren nicht ver\u00e4ndert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Datenbanken rumgehangen, viel gelesen, Excel-Tabelle erweitert, Word-Dok erweitert, in Datenbanken rumgehangen. &#8212; My Bookshelf, Myself Ich nicke diesen Artikel ab. \u201eBefore the objections commence, let me say that I am 100 percent in favor of every kind of reading there is: e-books, audiobooks, Braille books, graphic books, you name it. I\u2019m for it all. 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