{"id":39972,"date":"2023-08-16T07:39:25","date_gmt":"2023-08-16T06:39:25","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39972"},"modified":"2023-08-16T10:40:34","modified_gmt":"2023-08-16T09:40:34","slug":"fehlfarben-29-kein-puppenheim-friedrich-seidenstucker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=39972","title":{"rendered":"Fehlfarben 29 \u2013 \u201e(K)ein Puppenheim\u201c \/ Friedrich Seidenst\u00fccker"},"content":{"rendered":"<p>Es war eine recht lange Pause, aus Gr\u00fcnden, ihr kennt das, aber nun sitzen wir endlich wieder gemeinsam am Tisch, trinken Wein und reden \u00fcber zwei Ausstellungen. Genauer gesagt, \u00fcber \u201e<a href=\"https:\/\/www.muenchner-stadtmuseum.de\/sonderausstellungen\/kein-puppenheim-alte-rollenspiele-und-neue-menschenbilder\">(K)ein Puppenheim. Alte Rollenspiele und neue Menschenbilder<\/a>\u201c im Stadtmuseum sowie \u201e<a href=\"https:\/\/www.pinakothek.de\/leben-in-der-stadt\">Friedrich Seidenst\u00fccker. Leben in der Stadt<\/a>\u201c in der Pinakothek der Moderne.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_3241.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"631\" class=\"alignnone size-full wp-image-39978\" \/><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/archive.org\/embed\/fehlfarben-029\" width=\"500\" height=\"60\" frameborder=\"0\" webkitallowfullscreen=\"true\" mozallowfullscreen=\"true\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Podcast <a href=\"https:\/\/archive.org\/details\/fehlfarben-029\">herunterladen<\/a> (<a href=\"https:\/\/ia904603.us.archive.org\/8\/items\/fehlfarben-029\/Fehlfarben%2029%20-%20%28K%29ein%20Puppenheim%20%26%20Friedrich%20Seidenstu%CC%88cker.mp3\">MP3-Direktlink<\/a>, 87 MB, 108 min), <a href=\"http:\/\/feeds.feedburner.com\/fehlfarben\">abonnieren<\/a> (RSS-Feed f\u00fcr den Podcatcher eurer Wahl), via <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/podcast\/fehlfarben-ein-munchner-kulturpodcast\/id912226816\">iTunes<\/a> anh\u00f6ren.<\/p>\n<p>00.00:00. Begr\u00fc\u00dfung und Vorstellung.<\/p>\n<p>00.01:30. Blindverkostung Wein 1. Wir trinken heute Rotweine von der Ahr. Der Podcast, den ihr gerade h\u00f6rt, war n\u00e4mlich f\u00fcr Ende 2021 geplant gewesen, als wir noch kistenweise Flutwein eingekauft haben. Netterweise hatten wir alle noch eine Flasche von diesen Kisten im Keller.<\/p>\n<p>00.03:40. Unsere erste Ausstellung: \u201e(K)ein Puppenheim \u2013 Alte Rollenspiele und neue Menschenbilder\u201c. Ich zitiere den Text von der Website des Stadtmuseums: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eDer Titel der Ausstellung verweist einerseits auf das Theaterst\u00fcck \u201aNora. Ein Puppenheim\u2018 von Hendrik Ibsen, in dem die Titelheldin ihr \u201aPuppen-Dasein\u2018 in der Ehe verl\u00e4sst, andererseits auf die Dekonstruktion der heimeligen und scheinbar beschaulichen Welt des Puppenhauses. Denn es begeistern sich nicht nur Kinder f\u00fcr Puppen, sondern auch Erwachsene, denen sie als Sammelobjekte, Kinderersatz, Kultgegenstand, Fetisch- oder Sexobjekt dienen. [&#8230;] [Puppen] faszinieren nicht nur als fig\u00fcrliche Nachbildungen des Menschen, sondern auch als Verk\u00f6rperung geheimer W\u00fcnsche, \u00c4ngste und Begierden. So werden sie zum Spiegel der Gesellschaft und ihrer vielf\u00e4ltigen Rollenbilder in Geschichte und Gegenwart.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Ausstellung wurde zusammen mit der <a href=\"https:\/\/www.sammlung-goetz.de\/\">Sammlung Goetz<\/a> realisiert, das hei\u00dft, St\u00fccke aus der Sammlung Puppentheater\/Schaustellerei des M\u00fcnchner Stadtmuseums, die als eine der weltweit gr\u00f6\u00dften ihrer Art gilt, werden mit zeitgen\u00f6ssischer Kunst kontrastiert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1034.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"366\" class=\"alignnone size-full wp-image-39986\" \/><br \/>\n<em>\u201ePanzer\u201c aus dem Kindersportkarussell vom Schausteller Erich Wallbach, M\u00fcnchen, um 1965. Foto von F.<\/em><\/p>\n<p>Wir halten uns recht lange in den einzelnen Bereichen auf, wie mir beim Nachh\u00f6ren aufgefallen ist, weil es so irre viel zu sehen gibt. Nehmt euch Zeit mit oder bereitet euch von vornherein darauf vor, einige Bereiche eher zu durchschlendern als ernsthaft alles anzuschauen. Es ist, in meinen Augen, zu viel. Aber ich kann eh nach zwei Stunden nichts mehr sehen. <\/p>\n<p>Vielleicht sind wir etwas aus der \u00dcbung, aber uns fehlte bei der Nachbereitung, als das Mikro aus war, etwas Diskussion, das Abarbeiten an den gro\u00dfen Themen. Wir sprechen viel \u00fcber einzelne Werke und rei\u00dfen die gro\u00dfen Themen der Bereiche an, aber bleiben doch etwas zu sehr an der Oberfl\u00e4che. Es \u00e4rgert uns ein bisschen, dass wir sie nicht deutlicher herausarbeiten konnten. Beim n\u00e4chsten Podcast dann wieder.<\/p>\n<p>00.30:00. Wein 2.<\/p>\n<p>Nebenbei: Das Begleitheft zur Ausstellung ist sehr empfehlenswert, genau wie die <a href=\"https:\/\/www.sammlung-goetz.de\/besucher-web-app\/\">App<\/a>. Es gibt leider keinen Katalog, sonst h\u00e4tten wir ihn vermutlich alle erworben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_3190.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"624\" class=\"alignnone size-full wp-image-39989\" \/><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Marianne_Ahlfeld-Heymann\">Marianne Ahlfeld-Heymann<\/a> (1905\u20132003), \u201eSpanische Mutter\u201c. Mir ist nicht klar, ob die Puppe von 1937 ist, dem Jahr, in dem Picassos \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Guernica_(Bild)\">Guernica<\/a>\u201c entstand, auf das sich die Puppe bezieht.<\/em><\/p>\n<p>00.50:00. Wein 3.<\/p>\n<p>01.12:30. Fazit: alle Daumen hoch oder anders ausgedr\u00fcckt: bitte reingehen, lohnt sich. Die Ausstellung l\u00e4uft noch bis zum 7. Januar 2024. Ein kleiner Hinweis: Wenn ihr euch eine Karte f\u00fcr das ganze Haus kauft (7 Euro), kommt ihr damit auch gleich noch ins J\u00fcdische Museum. Dort l\u00e4uft seit Juli \u201e<a href=\"https:\/\/www.juedisches-museum-muenchen.de\/muenchen-displaced\">M\u00fcnchen Displaced. Der Rest der Geretteten<\/a>\u201c, das durch die Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.muenchner-stadtmuseum.de\/sonderausstellungen\/muenchen-displaced-heimatlos-nach-1945\">M\u00fcnchen Displaced. Heimatlos nach 1945<\/a>\u201c im Stadtmuseum erg\u00e4nzt wird. Auch diese Ausstellung geht noch bis zum 7. Januar, die im J\u00fcdischen Museum l\u00e4uft bis M\u00e4rz 2024.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_3212.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"522\" class=\"alignnone size-full wp-image-39991\" \/><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/www.michaelmeschke.com\/index2.htm\">Michael Meschke<\/a> (*1931), \u201eNocturne\u201c, 1962. Im Hintergrund eine gro\u00dfformatige Fotografie von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Nobuyoshi_Araki\">Nuboyoshi Araki<\/a>.<\/em><\/p>\n<p>01.20:00. Wir m\u00fcssen mal Wein nachschenken, das ist super zum Zuh\u00f6ren.<\/p>\n<p>01.21:15. Unsere zweite Ausstellung: \u201eFriedrich Seidenst\u00fccker. Leben in der Stadt.\u201c Zitat Website: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eSeidenst\u00fccker (1882\u20131966) z\u00e4hlt zu den bedeutenden Chronisten des Alltagslebens im Berlin der Weimarer Republik. Seine atmosph\u00e4rischen Gro\u00dfstadtaufnahmen erz\u00e4hlen von beil\u00e4ufigen Ereignissen und Begebenheiten: vom leichten Sonntagsvergn\u00fcgen und dem beschwerlichen Arbeitsalltag, von Kinderspielen auf der Stra\u00dfe und dem Treiben auf Bahnh\u00f6fen und im Zoo. Seidenst\u00fccker wirft einen augenzwinkernden, oftmals humoristischen Blick auf die Menschen und das Leben in der Metropole.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>01.42:00. Fazit: ebenfalls alle Daumen hoch. Die Ausstellung besteht nur aus drei R\u00e4umen und sechs Themengebieten, man ist schnell durch und bekommt trotzdem viel zu sehen. Sie l\u00e4uft nur noch bis zum 24. September, also fix rein.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_3196.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"666\" class=\"alignnone size-full wp-image-39990\" \/><br \/>\n<em><a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Hermann_Nonnenmacher\">Hermann Nonnenmacher<\/a> (1892\u20131988) \u201eMotorradfahrerinnen\u201c von 1930, f\u00fcr das Variet\u00e9 Hanna Heimdalls Homunculi, Berlin.<\/em><\/p>\n<p>01.43:00. Wir l\u00f6sen die Weine auf, waren alle gut, k\u00f6nnt ihr kaufen.<\/p>\n<p>Wein 1: Josten &#038; Klein (inzwischen anscheinend nur noch <a href=\"https:\/\/www.marcjosten.de\/\">Josten<\/a>), Schiefer Pinot Noir, 2017, 13 %, <a href=\"https:\/\/www.marcjosten.de\/weine\/2021er-schiefer-pinot-noir\/\">um die 13 Euro<\/a>.<\/p>\n<p>Wein 2: <a href=\"https:\/\/www.weingut-burggarten.de\/\">Weingut Burggarten<\/a>, Walporzheimer Sp\u00e4tburgunder, 2019, 13.5%, <a href=\"https:\/\/www.weinfreunde.de\/walporzheimer-spaetburgunder-trocken-burggarten.html\">um die 20 Euro<\/a>.<\/p>\n<p>Wein 3: <a href=\"https:\/\/www.wg-mayschoss.de\/\">Mayschloss Altenahr<\/a>, Fr\u00fchburgunder trocken, 2019, 13,5%, <a href=\"https:\/\/shop.wg-mayschoss.de\/winzergenossenschaft-mayschoss\/weine\/rotwein-trocken\/265\/2020-ahr-fruehburgunder-goldkapsel-trocken\">um die 20 Euro<\/a>.<\/p>\n<p>Liebes Tagebuch: Das war sehr sch\u00f6n, mal wieder zu podcasten, hat gut getan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es war eine recht lange Pause, aus Gr\u00fcnden, ihr kennt das, aber nun sitzen wir endlich wieder gemeinsam am Tisch, trinken Wein und reden \u00fcber zwei Ausstellungen. Genauer gesagt, \u00fcber \u201e(K)ein Puppenheim. Alte Rollenspiele und neue Menschenbilder\u201c im Stadtmuseum sowie \u201eFriedrich Seidenst\u00fccker. Leben in der Stadt\u201c in der Pinakothek der Moderne. 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