{"id":39175,"date":"2023-01-15T12:10:41","date_gmt":"2023-01-15T11:10:41","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39175"},"modified":"2023-01-15T12:10:41","modified_gmt":"2023-01-15T11:10:41","slug":"donnerstag-bis-samstag-12-bis-14-januar-2023-zeug-erledigen-und-sojalack","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=39175","title":{"rendered":"Donnerstag bis Samstag, 12. bis 14. Januar 2023 \u2013 Zeug erledigen und Sojalack"},"content":{"rendered":"<p>*tippeditipp* Das war&#8217;s quasi.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Hande <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CnT36ryAx6P\/c\/18174122203257433\/\">fragte<\/a> netterweise f\u00fcr mich auf Insta bei den M\u00fcnchner Philharmonikern nach, was denn die Zugabe am Mittwochabend gewesen war, nach der ich mir <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39162\">das Hirn zerrauft hatte<\/a>. Auf die Idee h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich auch kommen k\u00f6nnen, aber wahrscheinlich h\u00e4tte ich mich nicht getraut. Ich wusste, das Ding ist bekannt, ich wusste, ich kannte es aus einem Film, aber ich kam halt nicht drauf. Gef\u00fchlt war es sp\u00e4testens Mozart, eher fr\u00fcher, wohl kein Bach, aber die zeitliche Ecke.<\/p>\n<p>Inzwischen wei\u00df ich: a) zeitlich richtig geraten und b) es war \u201e<a href=\"https:\/\/youtu.be\/oJJnhp2CYnk\">Lascia ch&#8217;io pianga<\/a>\u201c von H\u00e4ndel, das ich (vermutlich) erstmals in \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Farinelli_(Film)\">Farinelli<\/a>\u201c h\u00f6rte. Das steht auch in der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/muenchen\/isarphilharmonie-susanna-maelkki-muenchner-philharmoniker-kritik-konzert-1.5731131\">Online-Konzertbesprechung<\/a> der SZ, aber Insta war in meinem Fall schneller.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Freitag war wie immer Date Night, und wir holten einen Gang des <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39122\">ausgefallenen Silvestermen\u00fcs<\/a> nach. Es gab Wachteln mit Sojalack aus dem <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3kmvNOI\">Kochbuch von Tohru Nakamura<\/a>. Den dazu geplanten gr\u00fcnen Spargel hatte ich l\u00e4ngst verzehrt, also kochte ich Bohnen und ganz kurz Brokkoli. Die Wachteln waren nur ausgel\u00f6st, also vom Skelett befreit worden, die Haut war noch dran, die ich nach kurzem Vorgrillen mit dem Lack bestrich. Sie wurde leider nicht knusprig, weil ich Honk vergessen hatte, sie mit Sesam\u00f6l zu bestreichen, aber der Lack war super.<\/p>\n<p>Daher bereitete ich gestern das Essen zu, auf das ich beim V\u00f6gelchenverzehr deutlich mehr Lust bekommen hatte, n\u00e4mlich festen Tofu mit Sojalack. Dieses Mal kochte ich die gr\u00fcnen Bohnen (und ein paar Edamames) nur kurz, gab sie aber nicht mit aufs Blech, wo sie Freitag deutlich zu matschig geworden waren. Auf dem Blech lag stattdessen der Brokkoli, ohne \u00d6l oder irgendwas, der wurde auch so herrlich knackig und bekam die erhofften R\u00f6staromen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1814.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"491\" class=\"alignnone size-full wp-image-39183\" \/><\/p>\n<p>Um den Lack herzustellen, <\/p>\n<p>4 EL <strong>braunen Zucker<\/strong> in einem kleinen Topf karamellisieren lassen. Mit<br \/>\n50 ml <strong>Reisessig<\/strong>,<br \/>\n100 ml <strong>Sake<\/strong> und<br \/>\n50 ml <strong>Mirin<\/strong> abl\u00f6schen, alles weiter k\u00f6cheln lassen, damit der nun schlagartig feste Karamell wieder fl\u00fcssig wird.<br \/>\n150 ml <strong>Koikuchi Shoyu<\/strong> einr\u00fchren.<\/p>\n<p>In einem Sch\u00fcsselchen<br \/>\n1 EL <strong>Speisest\u00e4rke<\/strong> mit<br \/>\nwenig <strong>Wasser<\/strong> anr\u00fchren, beides in die Sojasauce geben und aufkochen, bis sie bindet.<\/p>\n<p>Die Wachteln lagen bei mir \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Spatchcock\">spatchcock<\/a>\u201c, also einfach platt auf dem Blech. Sie grillen, mit Sesam\u00f6l eingestrichen, bei 250\u00b0 f\u00fcr ca. f\u00fcnf Minuten, dann nimmt man sie raus, bestreicht sie mit dem Lack und grillt sie weitere drei bis vier Minuten. Mir haben drei gereicht, da zeigten sich schon die ersten sehr schwarzen Stellen. Das Fleisch war perfekt durch, fast schon einen Hauch dr\u00fcber.<\/p>\n<p>Auch den Tofu habe ich bei diesen Temperaturen gebacken. Er wird leider nicht so knusprig wie ich erhofft hatte, aber mir reicht bei Tofu auch das nicht-knusprige Mundgef\u00fchl, damit es mir schmeckt. Ich werde ihn trotzdem n\u00e4chstes Mal einfach in der Pfanne braten und mit dem Lack servieren.<\/p>\n<p>Die spezielle Sojasauce, die im Buch verlangt wird, unterzogen F. und ich am Samstagmorgen gleich mal einem geschmacklichen Vergleichstest mit der in meiner K\u00fcche \u00fcblichen Kikkoman; f\u00fcr philippinische Rezepte habe ich eine <a href=\"https:\/\/pinoyfood.de\/produkt\/silver-swan-special-soy-sauce-1000ml\/\">Sauce von Silver Swan<\/a> und au\u00dferdem <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sweet_soy_sauce\">Ketjap Manis<\/a>, nicht nur f\u00fcr indonesische K\u00fcche. <a href=\"https:\/\/amzn.to\/3IOfc0c\">Koikuchi Shoyu<\/a> ist ein winziges bisschen viskoser als Kikkoman, schmeckt weitaus weniger sauer und bleibt deutlich l\u00e4nger am Gaumen. Feines Zeug.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>*tippeditipp* Das war&#8217;s quasi. &#8212; Hande fragte netterweise f\u00fcr mich auf Insta bei den M\u00fcnchner Philharmonikern nach, was denn die Zugabe am Mittwochabend gewesen war, nach der ich mir das Hirn zerrauft hatte. Auf die Idee h\u00e4tte ich nat\u00fcrlich auch kommen k\u00f6nnen, aber wahrscheinlich h\u00e4tte ich mich nicht getraut. 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