{"id":38584,"date":"2022-12-31T07:32:18","date_gmt":"2022-12-31T06:32:18","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=38584"},"modified":"2023-01-05T10:22:14","modified_gmt":"2023-01-05T09:22:14","slug":"2022-revisited","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=38584","title":{"rendered":"2022 revisited"},"content":{"rendered":"<p>(<a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=37585\">2021<\/a>, <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=35525\">2020<\/a>, <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=31895\">2019<\/a>, <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=29237\">2018<\/a>, <a href=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=26470\">2017<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=25553\">2016<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=22281\">2015<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=21190\">2014<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=20292\">2013<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=17155\">2012<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=13192\">2011<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=10903\">2010<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=5526\">2009<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=2595\">2008<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=2275\">2007<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=1771\">2006<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=1252\">2005<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=408\">2004<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/anke1\/pasdeblog\/blogarchiv\/dezember03.html\">2003<\/a>.)<\/p>\n<p><strong>1. Der hirnrissigste Plan?<\/strong><\/p>\n<p>\u201e2022 kann ja nur besser werden als die letzten beiden Jahre!\u201c<\/p>\n<p>Und: den Tod verstehen zu wollen. Es hei\u00dft ja immer, dass Kinder den Tod nicht verstehen, dass man ihnen nicht erkl\u00e4ren k\u00f6nne, dass jemand nicht mehr da sei. Meine Gro\u00dfeltern sind seit \u00fcber 20 Jahren tot, das habe ich kapiert, auch als Kind wusste ich, dass der eine Opa, den ich nie kennenlernen konnte, weil er 1943 bei Leningrad gefallen war, halt nicht da ist. Aber ich verstehe immer noch nicht, dass Papa nicht mehr da ist. Dass er einfach nicht mehr vorhanden ist. Dass nur Asche von ihm \u00fcbrig ist. Aber das ist nicht mehr er. Wo ist er dann? Man kann doch nicht einfach nicht mehr da sein mit allem, was einen ausgemacht hat, mit allen Erinnerungen und dem ganzen Wissen und den Eigenarten und dem Einzigartigen. Ich verstehe es genau so wenig wie ich Lichtgeschwindigkeit verstehe oder die Unendlichkeit. <\/p>\n<p><strong>2. Die gef\u00e4hrlichste Unternehmung?<\/strong><\/p>\n<p>Einen Drei-Kilo-K\u00fcrbis mit einem Messer zerteilen zu wollen, das ich noch nie in der Hand gehabt habe. Es hat sehr geblutet und die Stelle, wo mir im August das Messer in den Daumen fuhr, tut immer noch weh.<\/p>\n<p><strong>3. Die teuerste Anschaffung?<\/strong><\/p>\n<p>Unglaublicherweise Kleidung und eine Handtasche. Das d\u00fcrfte eine Premiere sein. Falls ich demn\u00e4chst wieder bei Frau <a href=\"https:\/\/de.marinarinaldi.com\/\">Rinaldi<\/a> einkehren m\u00f6chte, erinnert mich bitte daran, dass ich wirklich genug wundersch\u00f6ne Dinge im Schrank habe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1754.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"496\" class=\"alignnone size-full wp-image-39100\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1754.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1754-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><strong>4. Das leckerste Essen?<\/strong><\/p>\n<p>In Wien: <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/vienna\/wien\/restaurant\/steirereck-im-stadtpark\">Steirereck<\/a> und <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/vienna\/wien\/restaurant\/mraz-sohn\">Mraz &#038; Sohn<\/a>. In M\u00fcnchen: <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/bayern\/mnchen\/restaurant\/tohru-in-der-schreiberei\">Tohru<\/a>, <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/bayern\/mnchen\/restaurant\/alois-dallmayr-fine-dining\">Alois<\/a>, <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/bayern\/mnchen\/restaurant\/tantris-75719\">Tantris<\/a>, in dieser Reihenfolge, aber nur mit minimalen Sympathien voneinander unterschieden. Runner-up, weil wunderbare Abende: <a href=\"https:\/\/guide.michelin.com\/de\/de\/vienna\/wien\/restaurant\/mast-weinbistro\">Mast<\/a> in Wien und <a href=\"https:\/\/www.brothers-munich.com\/\">Brothers<\/a> in M\u00fcnchen. Danach so ziemlich alles, was ich f\u00fcr mich selbst gekocht und mit Genuss auf dem Sofa verzehrt habe, w\u00e4hrend Netflix lief. Essen ist super und wird immer superer, vor allem, weil wir inzwischen Champagner f\u00fcr uns entdeckt haben. Das wird b\u00f6se enden, aber herrlich werden.<\/p>\n<p>Alle gr\u00f6\u00dferen Restaurantbesuche waren gesponsort von F., weil ich mit der Kunstgeschichte l\u00e4cherlich wenig verdiene und nicht ganz so viel Werbung mehr mache. Umso mehr freue ich mich \u00fcber jede Einladung, weil jede einzigartig ist und mich\/uns sehr gl\u00fccklich macht.<\/p>\n<p><strong>5. Das beeindruckendste Buch?<\/strong><\/p>\n<p>Sachbuch: Stephan K\u00fchl: <em>Ganz normale Organisationen. Soziologie des Holocaust<\/em>, weil es meinen Blick auf die Gesamtheit sowie die Einzelnen der T\u00e4ter und T\u00e4terinnen sehr erweitern konnte.<br \/>\nStephan Malinowski: <em>Die Hohenzollern und die Nazis. Geschichte einer Kollaboration<\/em>, weil es gef\u00fchlt alles, was es zu diesem Thema gibt, kenntnisreich und lesbar zusammenfasst.<br \/>\nAndreas Kossert: <em>Kalte Heimat. Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945<\/em>, weil es meinen Blick auf diese Gruppe, zu der ja auch meine Mutter geh\u00f6rt, sehr ver\u00e4ndert hat. Mit am besten lesbar von allen Sachb\u00fcchern in diesem Jahr.<\/p>\n<p>Fiktion: Sayaka Murata (Ursula Gr\u00e4fe, \u00dcbers.): <em>Die Ladenh\u00fcterin<\/em>, weil es so herrlich schr\u00e4g und gleichzeitig ergreifend schlicht war.<br \/>\nGabrielle Zevin: <em>Tomorrow, and tomorrow, and tomorrow<\/em>, weil ich es in nur wenigen Stunden verschlungen habe und nicht aus der Hand legen wollte.<br \/>\nRegina Scheer: <em>Machandel<\/em>, weil es deutsche Geschichte \u00fcber Jahrzehnte an glaubhaften (und sehr gut recherchierten) Figuren nachvollziehbar macht.<\/p>\n<p>Comics las ich nur einen, deswegen ist <em>Das Humboldt-Tier<\/em> von Flix ganz oben auf der Liste. W\u00e4re es vermutlich auch, wenn ich mehrere Comics gelesen h\u00e4tte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1752.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"382\" class=\"alignnone size-full wp-image-39098\" \/><\/p>\n<p><strong>6. Der ergreifendste Film?<\/strong><\/p>\n<p>Ich war nur einmal im Kino, bei Igor Levits \u201eNo Fear\u201c. Ergreifend waren nur ein paar Momente, aber generell fand ich den Film sehr gut.<\/p>\n<p>Ansonsten gucke ich weiterhin Serien in einer Menge, dass ich schon gar nicht mehr wei\u00df, was alles gut war. Im Kopf gelieben sind mir \u201eAtlanta\u201c, \u201eThe Good Fight\u201c, wobei ich die letzte Season nicht mehr so richtig \u00fcberzeugend fand, und \u201eThe Bear\u201c.<\/p>\n<p><strong>7. Die beste Musik?<\/strong><\/p>\n<p>Ich h\u00f6re quasi nur noch Klassik, au\u00dfer im Zug, wo ich alte 1980er-Playlists auf Spotify leerh\u00f6re, um nach anstrengenden Tagen im Norden wieder runterzukommen. Diese Anstrengung hat sich seit August leider erledigt. <\/p>\n<p>Die beste Musik ist die, die daf\u00fcr sorgt, dass es mir besser geht. Das war in diesem Jahr Robert Schumanns Klavierkonzert in a-moll, op. 54, weil es mich sowohl <a href=\"https:\/\/youtu.be\/IL8hK60EJbQ\">in Wien unter den H\u00e4nden von Martha Argerich<\/a> und in M\u00fcnchen mit Igor Levit sehr gl\u00fccklich gemacht hat. Und weil es in Spotify mit zu den meist angeklickten St\u00fccken geh\u00f6rte.<\/p>\n<p>Meine Schwester und mein Schwager brachten mir vor Kurzem in ihrem ger\u00e4umigen Auto einige meiner Umzugskisten nach M\u00fcnchen, die seit 2015 auf dem Dachboden meiner Eltern standen. (Ich schreibe weiterhin \u201eEltern\u201c, weil mein Kopf verst\u00e4ndnislos ist.) In einer der Kisten war meine uralte Anlage, also Verst\u00e4rker, Tuner und Tapedeck, die ich mit dem Geld erworben hatte, das ich zur Konfirmation erhalten hatte. Schon vor meinem Umzug steckte sie in Kartons, weil ich Musik nur noch vom klirrenden Macbook h\u00f6rte. Nun war sie aber in M\u00fcnchen \u2013 und meine Boxen noch im Norden. Die trug ich am zweiten Weihnachtstag in einer blauen Ikeat\u00fcte nach M\u00fcnchen und schloss alles an. Funktioniert noch wie eine Eins. Vor wenigen Tagen erwarb ich einen CD-Player und jetzt gerade erfreut mich Sol Gabetta mit, nat\u00fcrlich, Bohuslav Martin\u016fs Konzert f\u00fcr Violoncello und Orchester Nr. 1 (1955). Die CD hatte mir F. geschenkt, nachdem wir die Dame mit diesem Werk <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=28694\">2018 erlebt hatten<\/a>. Ich h\u00f6re die CD zum ersten Mal.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1751.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"985\" class=\"alignnone size-full wp-image-39097\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1751.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1751-406x800.jpg 406w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><strong>8. Das sch\u00f6nste Konzert?<\/strong><\/p>\n<p>Wir waren in vielen sehr sch\u00f6nen Konzerten in diesem Jahr. Am besondersten waren vermutlich die Wiener Philharmoniker im Musikverein, denn dort h\u00f6rten wir Bruckners <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/4._Sinfonie_(Bruckner)\">Vierte<\/a> \u2013 also an dem Ort, an dem diese Sinfonie urauff\u00fchrt wurde. Und meine G\u00fcte, ist die Akustik irrwitzig gut. Wir sa\u00dfen seitlich auf dem Balkon in der letzten Reihe, ungef\u00e4hr auf halber H\u00f6he des Saals und konnten nur ein Drittel der B\u00fchne sehen. Aber klanglich sa\u00dfen wir mitten im Orchester. Ein kleines Wunderwerk, dieser Raum.<\/p>\n<p>Runner-up war Anna Thorvaldsdottir in der Isarphilharmonie, weil ihr Werk mich v\u00f6llig aus dem Hier und Jetzt <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=38699\">wegzerren konnte<\/a>.<\/p>\n<p><strong>9. Die tollste Ausstellung?<\/strong><\/p>\n<p>Die tollste Ausstellung habe ich leider nicht verbloggt, weil ich in diesem Jahr zeitweilig sehr blogm\u00fcde war: \u201e<a href=\"https:\/\/www.belvedere.at\/lebensnah\">Lebensnah. Realistische Malerei von 1850 bis 1950<\/a>\u201c im Wiener Belvedere. Auf Twitter ver\u00f6ffentlichte ich immerhin <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/1570376131442012164\">einen Thread<\/a>. F\u00fcr diesen Link habe ich den Account mal entsperrt, eigentlich h\u00e4ngt davor inzwischen ein Schloss.<\/p>\n<p>Runner-up: \u201e<a href=\"https:\/\/www.lenbachhaus.de\/entdecken\/ausstellungen\/detail\/kunst-und-leben-1918-bis-1955\">Kunst und Leben 1918 bis 1955<\/a>\u201c im Lenbachhaus, auch weil ich im Katalog mit zwei Texten vertreten bin. Das ist nicht mein erster Ausstellungskatalog, aber der erste als erwachsene Kunsthistorikerin und ausgewiesene Expertin f\u00fcr dieses Thema. \u00dcber Protzen wei\u00df auf der ganzen Welt niemand mehr als ich. (Na supi.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1753.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"1184\" class=\"alignnone size-full wp-image-39099\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1753.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1753-338x800.jpg 338w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1753-432x1024.jpg 432w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p><strong>10. Die meiste Zeit verbracht mit &#8230;?<\/strong><\/p>\n<p>Gef\u00fchlt mit meiner Familie im Norden, vor Ort, per WhatsApp, am Telefon, im Heim, auf dem Friedhof. Das war nicht so, aber es hat geistig und irgendwie auch k\u00f6rperlich den meisten Raum eingenommen.<\/p>\n<p><strong>11. Die sch\u00f6nste Zeit verbracht mit &#8230;?<\/strong><\/p>\n<p>&#8230; mir selbst. Und nat\u00fcrlich F. Ich wurde auf einer Hochzeit im Juli gefragt, wie lange wir eigentlich schon zusammen sind und musste nachrechnen. Das verflixte siebte Jahr haben wir trotz Pandemie und anderer Herausforderungen ganz gut hingekriegt, wie ich feststellen durfte.<\/p>\n<p><strong>12. Vorherrschendes Gef\u00fchl 2022?<\/strong><\/p>\n<p>Reicht jetzt. (Kam aber immer noch was nach.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1750.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"772\" class=\"alignnone size-full wp-image-39096\" \/><br \/>\n(In diesem Foto versteckt sich ein lange verschobenes Nachholkonzert.)<\/p>\n<p><strong>13. 2022 zum ersten Mal getan?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Elternteil beerdigt. Einen Doktortitel getragen. Seeigel gegessen. Als ver\u00f6ffentlichte Wissenschaftlerin auf einer Konferenz gesprochen. Einen Videokurs belegt. Wikipedia-Eintr\u00e4ge angelegt. Meinen Twitter-Account stillgelegt. Geld, das ich eigentlich gerade gar nicht \u00fcbrig habe, f\u00fcr Kleidung ausgegeben, was \u00fcberraschend gut getan hat. Ich gebe sonst nie Geld aus, das ich nicht habe; was ich mir nicht leisten kann, gibt&#8217;s halt nicht. Aber in diesem Jahr war vieles etwas anders als sonst.<\/p>\n<p><strong>14. 2022 nach langer Zeit wieder getan?<\/strong><\/p>\n<p>Um einen Verstorbenen im engen Umfeld getrauert. Ein <a href=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/detail\/index\/sArticle\/57320\/sCategory\/1763\">Buch ver\u00f6ffentlicht<\/a>. Die Wiener Philharmoniker live geh\u00f6rt (M\u00e4rz 2020 zum letzten Mal). Im Kino gewesen (vermutlich 2019 das letzte Mal). Den Spa\u00df an Mode, Schmuck und Make-up wiederentdeckt. Blogm\u00fcde gewesen.<\/p>\n<p><strong>15. Drei Dinge, auf die ich gut h\u00e4tte verzichten k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Eine globale Pandemie. Krieg in Europa. Papas Tod. (Hey, wisst ihr noch, als hier Dinge standen wie \u201eZensursula\u201c oder \u201eR\u00fcckenschmerzen\u201c? Das waren gute Zeiten.)<\/p>\n<p><strong>16. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden \u00fcberzeugen wollte?<\/strong><\/p>\n<p>Dass Papa gehen kann, weil er alles erledigt hat, was zu erledigen war, er alles gut bestellt zur\u00fcckgelassen hat und es uns allen gut geht, auch dank seiner Lebensleistung.<\/p>\n<p><strong>17. Das sch\u00f6nste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?<\/strong><\/p>\n<p>Wie schon 2019, 2020 und 2021: Zeit zu haben, in den Norden zu fahren und meiner Mutter wenigstens ein bisschen Arbeit abnehmen und meine Schwester\/meinen Schwager entlasten zu k\u00f6nnen. Papas Pflege ist nun leider nicht mehr n\u00f6tig, aber auch die Beerdigung und alles darum herum waren anstrengend f\u00fcr Mama. Und wenn es ihr und dem Schwesterherz hilft, dass ich 50 Trauerkarten beschrifte, K\u00fcrbissuppe koche und Busfahrpl\u00e4ne ergoogele, dann freue ich mich dar\u00fcber, 50 Trauerkarten zu beschriften, mir den halben Daumen beim K\u00fcrbiszerkleinern abzus\u00e4beln und die Google-Ergebnisse an die Schwester weiterzureichen, weil mein Macbook immer noch nicht mit dem Uraltdrucker bei meiner Mutter klarkommt.<\/p>\n<p><strong>18. Das sch\u00f6nste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?<\/strong><\/p>\n<p>Jeder Restaurantbesuch mit und von F. Und die gute Beratung bei einer gewissen italienischen Modemarke.<\/p>\n<p><strong>19. Der sch\u00f6nste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch liebe dich.\u201c<\/p>\n<p><strong>20. Der sch\u00f6nste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIch hab dich lieb, Papa.\u201c<\/p>\n<p><strong>21. 2022 war mit einem Wort &#8230;?<\/strong><\/p>\n<p>Kr\u00e4ftezehrend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(2021, 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013, 2012, 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006, 2005, 2004, 2003.) 1. Der hirnrissigste Plan? \u201e2022 kann ja nur besser werden als die letzten beiden Jahre!\u201c Und: den Tod verstehen zu wollen. 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