{"id":37895,"date":"2022-02-18T10:02:02","date_gmt":"2022-02-18T09:02:02","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=37895"},"modified":"2022-02-19T12:38:26","modified_gmt":"2022-02-19T11:38:26","slug":"tagebuch-und-links-der-letzten-tage-der-grose-brocken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=37895","title":{"rendered":"Tagebuch und Links der letzten Tage: Der gro\u00dfe Brocken"},"content":{"rendered":"<p>Am Montag erschien die \u00fcberarbeitete Fassung meiner Dissertation in <a href=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/detail\/index\/sArticle\/57320\">Buchform<\/a>. An diesem Tag hatte ich Zugang auf mein Autoren-PDF, das stark gek\u00fcrzt, n\u00e4mlich nur in Form der Einleitung, <a href=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/_images-texte\/Groener-Protzen.pdf\">hier<\/a> zu finden ist. Am Dienstag kam dann <a href=\"https:\/\/youtu.be\/ZNc4eTGNWbI\">die schwere Kiste mit den 15 Belegexemplaren<\/a>, die ich jetzt an diverse Museen und Archive verteilen muss, von denen ich Bildmaterial ver\u00f6ffentlichen durfte. Hier gro\u00dfe Vorfreude auf die noch ausstehenden Rechnungen daf\u00fcr vorstellen. (Nicht.) Hier au\u00dferdem Belustigung dar\u00fcber vorstellen, wieviel ich aus dem Videokurs im Januar mitgenommen habe und so in drei Minuten Musik aussuchen, iMovie \u00f6ffnen und  das mitgefilmte Unboxing auf den Beat schneiden konnte. (Jetzt echt. Man sieht den einzigen Schnitt, den ich machen musste, nicht mal.)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_9954.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"667\" class=\"alignnone size-full wp-image-37900\" \/><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich rumoren die beiden Ideen, die ich f\u00fcr den zweiten Film im Kurs hatte (B\u00fccher, Essen) noch im Hinterkopf rum. Ich filme mich derzeit bei der Essenszubereitung, habe aber noch keine Ahnung, was ich damit anfangen werde. Au\u00dferdem freue ich mich \u00fcber das Licht in der Bibliothek, mit dem so simple Dinge wie Bratreis gro\u00dfartig aussehen. Ach ja, neuer Teller, von <a href=\"https:\/\/www.motelamiio.com\/tableware\/teller\/pastateller\/\">hier<\/a>, wie alle Lieblingsteller.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ich habe die Kiste nach dem Auspacken und dem Reinlesen ins eigene Werk erstmal liegen gelassen. Erst gestern griff ich zu Papas F\u00fcller, um einige Exemplare mit Widmungen zu versehen. Mein eigenes Exemplar hat meinen guten, alten \u201eMeins\u201c-Stempel bekommen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_0013.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"582\" class=\"alignnone size-full wp-image-37898\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_0016.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"453\" class=\"alignnone size-full wp-image-37899\" \/><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ich bin die ganze Woche \u00fcber schon komisch drauf, vermutlich weil der gro\u00dfe Brocken, der die letzten viereinhalb Jahre mein Denken bestimmt hat, jetzt endlich abgearbeitet ist. Das Buch ist raus, jetzt hoffe ich auf freundliche Rezensionen. W\u00e4hrenddessen sitze ich an einem Aufsatz aus Spa\u00df, weil ich auch dieses Thema endlich mal zuende denken will. Aber es schwingt noch etwas anderes im komischen Bauchgef\u00fchl mit.<\/p>\n<p>Einen weiteren Aufsatz habe ich letzte Woche abgegeben. Der musste auf Englisch eingereicht werden, wof\u00fcr mir netterweise F. seine Hilfe angeboten hatte. Der Mann hat in den USA promoviert und seine Diss dementsprechend auf Englisch geschrieben, daher traue ich seinen akademischen Formulierungsk\u00fcnsten in dieser Sprache weitaus mehr als meinen. Aber, und das ist das Bauchgef\u00fchl, F. hatte arg mit dem Text zu k\u00e4mpfen. Nicht wegen der \u00dcbersetzungst\u00e4tigkeit an sich, sondern weil im Text diverse Zitate von NS-Gr\u00f6\u00dfen auftauchten. Ich wunderte mich, dass ihn einige der S\u00e4tze so schmissen, aber er \u2013\u00a0und Hamburg \u2013 meinten, dass es etwas ganz anderes ist, wenn ich von meiner Forschung erz\u00e4hle, gerne in meinem \u00fcblichen Blogplauderton, als wenn man diesen f\u00fcrchterlichen, rassistischen, wahnwitzigen und gleichzeitig k\u00fchl durchdachten Rotz im Original liest. Ich erw\u00e4hnte im Blog \u00f6fter, dass ich w\u00e4hrend des Schreibens sehr oft sehr schlechte Laune hatte. Die hatte F. jetzt auch, aber ich war darauf gar nicht vorbereitet. Eben weil ich dachte, ich h\u00e4tte das doch alles schon tausendmal erz\u00e4hlt. Es ist aber anscheinend doch eine andere Nummer, sich selbst damit direkt befassen zu m\u00fcssen. Ich f\u00fchle mich nachtr\u00e4glich in meiner schlechten Laune und dem \u201eAlles anz\u00fcnden\u201c-Gef\u00fchl best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>(Edit: Eintrag teilweise gel\u00f6scht, weil schlechte Laune erzeugend.)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Auch wegen des vor dem genervten Edit angesprochenen Themas verlinke ich einen Film aus der ARD-Mediathek, den ich gestern sah. Das Thema ist mir leider aus meiner Forschung bzw. aus den Doktorandenseminaren nicht unbekannt, aber vielleicht hilft es auch hier, sich direkt damit zu befassen und nicht nur im Blog dar\u00fcber zu lesen: \u201e<a href=\"https:\/\/www.ardmediathek.de\/video\/mdr-dok\/die-versteigerer-profiteure-des-holocaust\/mdr-fernsehen\/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8xMmQ3MGJlOS00NDE3LTQ4YWYtODUwYy1hYzRiYmU1NGU4MGM\/\">Die Versteigerer \u2013 Profiteure des Holocaust.<\/a>\u201c Sehr sehenswert. (Via <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MemorialsNds\/status\/1493967978966274053\">Twitter-Account der Nieders\u00e4chsischen Gedenkst\u00e4tten.<\/a>)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>F\u00fcr einen vers\u00f6hnlichen Abschluss: F. und ich haben uns nach November das erste Mal wieder in die Innengastronomie gewagt. Am vergangenen Freitag genossen wir das <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/1492445363210436608\">Men\u00fc<\/a> bei Tohru Nakamura und waren danach den halben Samstag noch damit besch\u00e4ftigt. Wie damals beim ersten Tantris-Besuch konnten wir uns nicht sattreden an den Herrlichkeiten, die wir serviert bekommen hatten. Das war das dritte Mal bei diesem Koch; das erste Mal sa\u00dfen wir 2019 im Werneckhof, der 2020 wegen Corona schloss. Nakamura er\u00f6ffnete daraufhin einen Streetfood-Laden, machte hochwertiges H\u00e4hnchen-Fast-Food und Burger, bot Sterne-Men\u00fcs zum Mitnehmen an und hatte im letzten Jahr f\u00fcr mehrere Monate ein Pop-up, wo wir auch waren. Jetzt hat der Mann endlich <a href=\"https:\/\/schreiberei-muc.de\/tohru\">ein eigenes Restaurant<\/a>, und man sieht und schmeckt die Entwicklung. Alles war fokussierter, pr\u00e4ziser und selbstbewusster. F. hat uns f\u00fcr sein Geburtstagswochenende bereits erneut einen Tisch reserviert und ich kann es kaum erwarten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Montag erschien die \u00fcberarbeitete Fassung meiner Dissertation in Buchform. An diesem Tag hatte ich Zugang auf mein Autoren-PDF, das stark gek\u00fcrzt, n\u00e4mlich nur in Form der Einleitung, hier zu finden ist. 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