{"id":36816,"date":"2021-05-13T11:11:10","date_gmt":"2021-05-13T10:11:10","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36816"},"modified":"2021-05-13T11:11:10","modified_gmt":"2021-05-13T10:11:10","slug":"ein-unglaublich-cremiges-dankeschon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=36816","title":{"rendered":"Ein unglaublich cremiges Dankesch\u00f6n &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>&#8230; an Jill, die mich mit einem <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B018Q77AR4\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B018Q77AR4&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21&#038;linkId=680b51ae3a9da97f669f2c61a3a933a6\">Bratenthermometer<\/a> \u00fcberraschte. Das sehe ich ja dauernd auf \u201eMasterchef\u201c und manchmal auch im \u201ePerfekten Dinner\u201c, dass Menschen ihre Fleischst\u00fccke mit einem Metallstift pieksen, der an einer Metallschnur h\u00e4ngt, die zu einem Display f\u00fchrt, das au\u00dferhalb des Backofens steht. Das sieht immer grunds\u00e4tzlich besser aus als mein stiftf\u00f6rmiges Thermometer, das ich vor Jahren mal angeschafft hatte, ich wei\u00df schon gar nicht mehr wof\u00fcr. Es hat ein winziges Display und h\u00e4ngt auch eher selten vern\u00fcnftig am Rand von T\u00f6pfen, in denen irgendwas vor sich hinblubbert, von dem ich gerne die Temperatur w\u00fcsste (meistens \u00d6l zum Frittieren). Ich h\u00e4nge also immer \u00fcber dem Topf und balanciere das Thermometer und versuche es gleichzeitig abzulesen, was alles eher doof ist.<\/p>\n<p>Jetzt habe ich eins, dessen F\u00fchler man einfach irgendwo reinh\u00e4ngen (oder -pieksen) kann. Das formsch\u00f6ne Display hat einen Magneten auf der R\u00fcckseite, mit dem ich das Ding an meine Dunstabzugshaube kleben kann. Es hat au\u00dferdem einen etwas fragilen, aber immerhin, Klappfu\u00df, mit dem man es auch einfach auf den Herd oder die Arbeitsplatte stellen kann, neben den Topf, in dem der F\u00fchler h\u00e4ngt. Und es hat eine Anzeige, die gro\u00df genug ist, um vern\u00fcnftig abgelesen zu werden.<\/p>\n<p>Das musste ich nat\u00fcrlich alles erstmal ausprobieren und daf\u00fcr nahm ich mir wieder ein Rezept von La Paticesse vor, ist klar, ich mache ja nichts anderes mehr. Diesesmal buk ich eine <a href=\"https:\/\/www.lapaticesse.com\/tarte-au-citron-rezept\/698\/\">Tarte au citron<\/a>, meine Ausf\u00fchrung mit weitaus weniger h\u00fcbschen Fotos kommt noch, Endergebnis ist schon <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/COxzjzlHzul\/\">auf Insta<\/a>, wof\u00fcr ich Lemon Curd brauchte. F\u00fcr den habe ich ja eigentlich ein <a href=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=8535\">idiotensicheres Rezept<\/a>: alle Zutaten zusammenwerfen, im Wasserbad erhitzen, irgendwann dickt es ein und fertig. La Paticesse wollte es aber etwas anders: nur Eier, Zucker und Zitronensaft erhitzen, bis es eindickt, dann ausk\u00fchlen lassen, dann kalte Butter unterr\u00fchren. Was f\u00fcr mich spannend war: die genauen Temperaturangaben, ab wann die Masse eindicken sollte, ich zitiere: \u201eAb ca. 68\u201370\u00b0C werdet ihr beim R\u00fchren der Basis-Creme feststellen, wie sie langsam bindet. Bei mehr als ca. 84\u201386 \u00b0C ist aber sp\u00e4testens Schluss, sonst droht R\u00fchrei.\u201c<\/p>\n<p>Ich verr\u00fchrte Eier und Zucker im Topf, es war nicht mal ein Wasserbad n\u00f6tig, Zitronensaft und Zesten dazu, Temperaturf\u00fchler in den Topf geh\u00e4ngt und unter R\u00fchren den Ziffern auf dem Display zugeschaut. Den F\u00fchler musste ich nat\u00fcrlich trotzdem halten, denn der Kochl\u00f6ffel wollte irgendwo hin, aber schon das war an der Verbindungsschnur komfortabler als meinen alten Plastikstick in der Hand zu haben. Ich r\u00fchrte und gucke und r\u00fchrte und guckte und hielt ab den 60er-Graden den Atem an, bis die Masse wie auf Knopfdruck einzudicken begann. Ich quietschte und f\u00fchlte mich wie eine Naturwissenschaftlerin, hielt es bis 80 Grad aus und nahm dann den Topf vom Herd. Ich sieh alles durch ein Sieb ab und hatte eine herrliche Masse vor mir. Temperaturcheck: Nach dem Abk\u00fchlen sollte sie 30 bis 40 Grad haben, bei 38 griff ich zum P\u00fcrierstab und mixte die Butterst\u00fcckchen unter. Dann zog ich den Stecker und leckte das erste Mal in meinem Leben den Quirl ab, weil ich kein Tr\u00f6pfchen dieser herrlichen Masse verschwenden wollte und der Teel\u00f6ffel kam nicht \u00fcberall hin. So! Gut!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/C1BD55B1-B181-4229-93BA-0FDD9E54A788.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"476\" class=\"alignnone size-full wp-image-36819\" \/><\/p>\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Geschenk, ich werde heute alles messen, was sich temperieren l\u00e4sst und habe mich sehr gefreut.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; an Jill, die mich mit einem Bratenthermometer \u00fcberraschte. Das sehe ich ja dauernd auf \u201eMasterchef\u201c und manchmal auch im \u201ePerfekten Dinner\u201c, dass Menschen ihre Fleischst\u00fccke mit einem Metallstift pieksen, der an einer Metallschnur h\u00e4ngt, die zu einem Display f\u00fchrt, das au\u00dferhalb des Backofens steht. 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