{"id":34973,"date":"2020-08-13T08:00:47","date_gmt":"2020-08-13T07:00:47","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=34973"},"modified":"2020-08-13T08:03:40","modified_gmt":"2020-08-13T07:03:40","slug":"tagebuch-mittwoch-12-august-2020-franzosisches-landbrot-und-schanigarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=34973","title":{"rendered":"Tagebuch Mittwoch, 12. August 2020 \u2013 Franz\u00f6sisches Landbrot und Schanigarten"},"content":{"rendered":"<p>Der Tag fing nicht ganz so gut an und ging auch nicht ganz so gut weiter, aber da ich nicht frustfutternd auf dem Sofa enden wollte, \u00fcberlegte ich mir Gegenstrategien. Erste Idee: Bibliothek des ZI, auch weil Klimaanlage. Dann entschloss ich mich aber doch todesmutig zu einem Spaziergang, weil bei mir Couchkartoffel schon Spazierengehen f\u00fcr die Endorphinproduktion reicht, das muss gar kein zweist\u00fcndiges Workout sein.<\/p>\n<p>Ich ging zum n\u00e4chsten stummen Verk\u00e4ufer und erwarb die FAZ, schlenderte \u00fcber den fast k\u00fchlen Friedhof in meiner N\u00e4he (B\u00e4ume! So toll!) und bummelte dann zum <a href=\"https:\/\/julius-brantner.de\/\">Lieblingsb\u00e4cker<\/a> fast an der Uni, wo ich ein franz\u00f6sisches Landbrot erstand, das die Damen und Herren nur mittwochs anbieten. Es ist ein Wei\u00dfbrot, aber mit fester Kruste und einem weichen Innenleben, die so gut miteinander funktionieren, dass es einem nicht auseinanderbr\u00f6selt, wenn man es frisch anschneidet. Es ist kaum s\u00fc\u00df, schmeckt mit allem und ist dabei kein Riesenlaib, so dass man ihn gut \u00fcber zwei, drei Tage verspeisen kann. Au\u00dferdem nahm ich mir ein 25er mit, das ist quasi das Standardbrot, das es in zwei Gr\u00f6\u00dfen gibt. Ich nahm das gro\u00dfe und fror es zuhause ein, denn die Backstube macht ab n\u00e4chste Woche zwei Wochen Urlaub.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg holte ich mein Buch aus der Packstation, das ich mit dem <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=34938\">Geschenkgutschein der letzten Tage<\/a> erworben hatte, und kam deutlich sichtbar angeschwitzt wieder zu Hause an. Das hatte gut getan, trotz der f\u00fcr mich eher unangenehmen Temperaturen. An der Packstation musste ich mein Handy f\u00fcr den Code aus der Hosentasche ziehen und steckte es danach anscheinend etwas nachl\u00e4ssig wieder zur\u00fcck, jedenfalls produzierte der kleine Computer ein bisschen Kunst, ohne dass ich es darauf angelegt hatte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7154-1.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"700\" class=\"alignnone size-full wp-image-34977\" \/><\/p>\n<p>Zum Abendessen gab&#8217;s mal wieder die <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=28969\">Fr\u00fchlingszwiebelfladen<\/a>. Projekt \u201eK\u00fchlschrank und Vorr\u00e4te leeressen, bevor ich in den Norden fahre\u201c l\u00e4uft gut.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7155.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-34975\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7155.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7155-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Abends war ich dann schon fast am Wegnicken, alle Fenster der Wohnung waren wieder ge\u00f6ffnet, nachdem sie tags\u00fcber hinter herabgelassenen Roll\u00e4den fest verschlossen sind, als eine DM von F. kam. Er war mit einem gemeinsamen Freund auf einem <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/p\/CDzWLSFohsM\/\">Konzert im Olympiastadion<\/a> gewesen und nun in unserer Stammkneipe eingekehrt, die drau\u00dfen, wie in diesem Sommer so viele Lokale, einen Schanigarten hat. Da war noch Platz f\u00fcr mich, und so kam ich noch zu zwei Bierchen. Aus denen dann irgendwie nach 23 Uhr, als wir reinmussten, ich wei\u00df nicht, wie das immer passiert in diesem Laden, insgesamt vier wurden. Das hat sich fast wie ein normaler Abend angef\u00fchlt, wenn man die Plastikscheiben zwischen den Tischen ignoriert.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7160.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-34976\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7160.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7160-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Ich freue mich au\u00dferdem \u00fcber die Bezeichnung \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schanigarten\">Schanigarten<\/a>\u201c, die sich irgendwie durchgesetzt hat. Ich h\u00e4tte eher was wie \u201eausnahmsweise genehmigte Parkraumbewirtschaftung\u201c erwartet. Wir sprachen \u00fcber das Sitzkonzert, das beide besucht hatten und ich erw\u00e4hnte einen Tweet, den ich vorher in der Timeline gehabt hatte (finde ich gerade nicht wieder): Dort war ein Bild aus England, wenn ich mich richtig erinnere, abgebildet, wo vor einer B\u00fchne lauter kleine Plattformen mit gen\u00fcgend Abstand zueinander errichtet waren, auf denen jeweils vier St\u00fchle standen. Der Tweet-Schreiber wies auf \u201eour new times\u201c hin und wollte vermutlich sagen, wie schlimm das alles ist, aber der Gro\u00dfteil der Replys lag ganz auf meiner Linie: Wie toll, endlich Platz, keiner kommt dir zu nahe, du kannst sitzen, jetzt noch einen mobilen Getr\u00e4nkeservice und dann zahle ich daf\u00fcr gerne Geld.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Tag fing nicht ganz so gut an und ging auch nicht ganz so gut weiter, aber da ich nicht frustfutternd auf dem Sofa enden wollte, \u00fcberlegte ich mir Gegenstrategien. Erste Idee: Bibliothek des ZI, auch weil Klimaanlage. 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