{"id":33571,"date":"2020-01-14T08:08:45","date_gmt":"2020-01-14T07:08:45","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=33571"},"modified":"2020-01-14T08:11:08","modified_gmt":"2020-01-14T07:11:08","slug":"was-schon-war-montag-13-januar-2020-repertorium","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=33571","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Montag, 13. Januar 2020 \u2013 Repertorium"},"content":{"rendered":"<p>Erstmal gegoogelt, was \u00fcberhaupt ein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Repertorium\">Repertorium<\/a> ist.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Morgens konnte ich nicht gleich ins Archiv fahren, weil die freundlichen Heizungsableser f\u00fcr zwei Minuten durch meine Wohnung mussten. Die Wartezeit bis zu ihrem Erscheinen vertrieb ich mir in der Findmitteldatenbank des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, wo ich mir gnadenlose 43 Aktenbest\u00e4nde raussuchte, in die ich reingucken m\u00f6chte. Es stand nirgends, wieviele ich auf einmal anfordern durfte, daher schickte ich die Mail mit der langen Liste noch nicht ab.<\/p>\n<p>Die Heizungsjungs waren da, checkten Heizk\u00f6rper und Rauchmelder, sch\u00f6nen Tach noch, Abfahrt zum Archiv.<\/p>\n<p>Dort ging ich erstmal nach nebenan ins Staatsarchiv M\u00fcnchen, wo auch noch zwei Akten f\u00fcr mich lagen. Die gaben Stoff f\u00fcr vier S\u00e4tze her, leider nicht mehr, aber beim Rausgehen traf ich den Archivar, der mich n\u00e4chste Woche zur Autobahndirektion begleitet, wo angeblich vier Protzens rumliegen. Dachte ich jedenfalls. \u201eFrau Gr\u00f6ner \u2013 da liegen nicht nur vier, sondern sechs Protzens. Und die Beh\u00f6rde [irgendwas, verdammtes Bairisch] hat auch noch einen. Ach, und eine Dame von der Zeitung begleitet uns. Pf\u00fcati!\u201c<\/p>\n<p>Ja gut dann.<\/p>\n<p>Sehr beschwingt ging ich zu den Nachbarn, schloss Rucksack und Jacke ein und ging ins Repertorienzimmer, von dem ich ja nun endlich wusste, was das \u00fcberhaupt ist. Bisher hatte ich da nur meinen Ausweis ausgestellt bekommen, aber ich ahnte, dass die vielen, vielen B\u00e4nde in den vielen, vielen Regalen wohl auch noch irgendeine Funktion hatten.<\/p>\n<p>Hatten sie, und ich kam genau ins richtige Zimmer. Man dr\u00fcckte mir auf Nachfrage einen dicken Ordner in die Hand, der das Findmittelbuch zu den<a href=\"https:\/\/www.stmwk.bayern.de\/wissenschaftler\/meldung\/5663\/museumsakten-der-bayerischen-staatsgemaeldesammlungen-im-hauptstaatsarchiv-einsehbar.html\"> Best\u00e4nden der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen<\/a> war. Online war ich n\u00e4mlich nicht so recht f\u00fcndig geworden, also dachte ich, gehste halt hin und stellst dich dumm. Als ich das Findmittelbuch in der Hand hatte, ahnte ich auch, warum ich online nicht das gefunden hatte, nach dem ich per Stichwort gesucht hatte; es versteckt sich vermutlich in einem anderen Bestand, den ich mal auf gut Gl\u00fcck bestellte. Wie schon bei den Best\u00e4nden vom ehemaligen Haus der Deutschen Kunst f\u00e4llt es mir leichter, einen Papierstapel durchzugucken und jede Position anzuschauen, denn dabei entdecke ich pers\u00f6nlich oft Dinge, von denen ich gar nicht wusste, dass sie da sind. Daher verstehe ich nicht, wieso dieses Findmittel nicht einfach als PDF online steht und so noch eine zweite Methode des Suchens erm\u00f6glicht. In einigen Archiven habe ich das schon gesehen. (Oder es steht online und ich war zu doof, es zu finden. Auch eine M\u00f6glichkeit.)<\/p>\n<p>Diese Best\u00e4nde der Staatsgem\u00e4ldesammlung sind f\u00fcr mich wichtig, weil ich noch mehr \u00fcber die Ged\u00e4chtnisausstellung von Protzen und seiner Gattin 1976 herausfinden will, was vielleicht nicht im <a href=\"https:\/\/www.lenbachhaus.de\/das-museum\/forschung\/museumsarchiv\/\">Archiv des Lenbachhauses<\/a> gelegen hat, das ich ja schon im vorletzten Jahr durchw\u00fchlen durfte. (Time flies when you&#8217;re having fun.) Ich bl\u00e4tterte gef\u00fchlt 30 Minuten, so viel gab es da, was man theoretisch einfach so angucken darf. Von Personalakten \u00fcber, da muss ich dringend reingucken, \u201eW\u00fcnsche des Aufsichtspersonals\u201c von 1918 zu Akten \u00fcber Kunstf\u00e4lschungen und \u00fcbler Nachrede, zu stattgefundenen Ausstellungen (a-HA!), zu nicht stattgefundenen Ausstellungen (totale Neugierde!), man kann Bewerbungsschreiben durchbl\u00e4ttern und Korrespondenz, und nat\u00fcrlich finden sich einige Akten zum Umgang mit Kunst im \u201eDritten Reich\u201c, zu den Best\u00e4nden der H\u00e4user zu Kriegszeiten (die teilweise eingelagert waren) und auch ein bisschen was zum <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Munich_Central_Collecting_Point\">Central Collecting Point in M\u00fcnchen<\/a>. Von einigen Werken Protzens wei\u00df ich, dass sie da waren, und jetzt gucke ich mal, ob ich noch mehr finde. <\/p>\n<p>Ich f\u00fcllte einen Bestellschein \u00fcber bescheidene vier Einheiten aus, gab ihn ab und fragte dann nach den 43 online ausgeguckten Best\u00e4nden. Mir wurde gesagt, dass man pro Tag nicht mehr als 15 Einheiten bestellen k\u00f6nnte, daher bestellte ich zuhause einfach noch elf nach, dann passt das f\u00fcr morgen oder \u00fcbermorgen.<\/p>\n<p>(PS: Ein Bestand von 1946 bei den Gem\u00e4ldesammlungen trug den Titel \u201eBelegung von R\u00e4umen durch Fl\u00fcchtlinge.\u201c Ich lasse das mal so stehen.)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/amuc.hypotheses.org\/4958\">Am 7. M\u00e4rz ist Tag der Archive<\/a>, wie ich gestern per Twitter <a href=\"https:\/\/twitter.com\/amucblog\/status\/1216653585427189760\">erfuhr<\/a>; vielleicht doch ganz gut, dass ich der Plattform noch nicht ganz entsagt habe. Das <a href=\"https:\/\/f.hypotheses.org\/wp-content\/blogs.dir\/2094\/files\/2020\/01\/Tag_der_Archive-2020-Flyer-WEB.pdf\">Programm der M\u00fcnchner Archive<\/a> sieht sehr vielversprechend aus.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Vorgestern hatte ich mal wieder ein, zwei Folgen <em>Chef&#8217;s Table<\/em> auf Netflix geguckt, weswegen ich gestern keine Lust auf Nudeln oder K\u00e4sebrot hatte, sondern dringend was Anst\u00e4ndiges kochen wollte. Verdammt, ist diese Sendung befl\u00fcgelnd! Ich konnte mich nicht entscheiden, welche der jeweils unterschiedlichen Titelsequenzen ich verlinke; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_uyMPkUPq-c\">hier<\/a> die zur f\u00fcnften Staffel, alleine f\u00fcr das Schlussbild. Wobei: Daf\u00fcr k\u00f6nnte ich auch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=d-1lJzAdtrA\">die der zweiten Staffel<\/a> nehmen.<\/p>\n<p>Ich lie\u00df mich zum Elisabethmarkt fahren, wo ich am Biostand zwei dicke Handvoll bunte Karotten kaufte, Thymian, Spitzpaprika und eine Gurke. Im Supermarkt holte ich dann noch Kalbsfond, und damit konnte ich <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=30854\">dieses sch\u00f6ne Rezept<\/a> mal wieder machen (und dort zwei Bilder erg\u00e4nzen).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_6132.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-33568\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_6132.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_6132-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Das Licht gestern in der K\u00fcche gegen halb zwei war der Kracher. #nofilter #iPhone6<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Den restlichen Nachmittag am Schreibtisch verbracht und mich nebenbei \u00fcber <a href=\"https:\/\/twitter.com\/vinoroma\/status\/1216710438878109696\">Feedback<\/a> auf unseren Podcast\/meinen Blogeintrag gefreut. Abendbrot: der \u00fcbriggebliebene Walnussschaum mit leckerem Brot aufgestippt und zwei \u00c4pfel. Guter Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erstmal gegoogelt, was \u00fcberhaupt ein Repertorium ist. &#8212; Morgens konnte ich nicht gleich ins Archiv fahren, weil die freundlichen Heizungsableser f\u00fcr zwei Minuten durch meine Wohnung mussten. Die Wartezeit bis zu ihrem Erscheinen vertrieb ich mir in der Findmitteldatenbank des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, wo ich mir gnadenlose 43 Aktenbest\u00e4nde raussuchte, in die ich reingucken m\u00f6chte. 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