{"id":3346,"date":"2008-12-12T09:55:33","date_gmt":"2008-12-12T07:55:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=3346"},"modified":"2008-12-12T09:55:33","modified_gmt":"2008-12-12T07:55:33","slug":"friday-night-lights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=3346","title":{"rendered":"Friday Night Lights"},"content":{"rendered":"<p><em>Friday Night Lights<\/em> ist ein <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Friday_Night_Lights:_A_Town,_a_Team,_and_a_Dream\">Buch<\/a>, ein <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Friday_Night_Lights_(film)\">Film<\/a> und seit zweieinhalb Seasons eine meiner Meinung nach wunderbare <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Friday_Night_Lights_(TV_series)\">Serie<\/a> \u00fcber ein High-School-Footballteam.<\/p>\n<p>Die Serie folgt einigen Spielern der Dillon Panthers auf ihrem Weg zur State Championship. Dabei geht es nicht nur um den Sport, sondern vor allem um die Beziehungen der jungen M\u00e4nner \u2013 zu ihren Familien, Freunden, Freundinnen und wie diese ebenfalls mit ihren Familien, Freunden und Freundinnen klarkommen. Im Laufe der 22 Episoden entsteht ein recht dichtes Bild einer typischen amerikanischen Kleinstadt; vielleicht ist sie sogar noch typischer, weil sie sich in Texas befindet, was anscheinend niemand dort jemals vergisst (&#8220;Texas first!&#8221;). Nat\u00fcrlich gibt es einige Klischeehandlungsstr\u00e4nge, aber die meisten f\u00fchlen sich, obwohl sie Versatzst\u00fccke aus jedem Smalltown-Drama sind, das man je gesehen hat, seltsam frisch und aufpoliert an. So als ob sie gegen ihr eigenes Klischee anarbeiten wollen. Und lustigerweise funktioniert das auch.<\/p>\n<p>Die Besetzung ist f\u00fcr alle Charaktere hervorragend; selbst die Nebenrollen vergammeln nicht irgendwo als Stichwortgeber, sondern kriegen konstant was zu tun und formen die Figuren immer sch\u00e4rfer bis zum gro\u00dfen Finale. Und alleine f\u00fcr eine Einstellung in der Schlussepisode lohnt sich die gesamte DVD-Box: Die ganze Saison lang haben wir die Panthers in ihrer kleinen High School gesehen und auf ihrem Spielfeld mit den wackeligen Trib\u00fcnen und der Werbung des lokalen Autohauses. Und dann marschieren sie zu ihrem letzten Spiel in die Arena der Dallas Cowboys ein, die v\u00f6llig leer auf sie wartet. Die Kamera bleibt dabei auf Augenh\u00f6he der Spieler, schwenkt nach oben zu den hundert Meter entfernten R\u00e4ngen, schwenkt wieder nach unten zu den Spielern, die mit einem einlaufen, und nur dadurch hat man das Gef\u00fchl, gerade einen ganz gro\u00dfen Augenblick mitzuerleben. Und man wei\u00df auf einmal, was dieser Sport f\u00fcr die Jungs bedeutet.<\/p>\n<p><em>Friday Night Lights<\/em> spricht auch die eher unsch\u00f6nen Seiten des Sportfanatismus in den USA an: die Vernachl\u00e4ssigung der schulischen Leistungen, nur um auf dem Spielfeld zu bestehen. Der Druck, unter dem schon 16j\u00e4hrige stehen, weil sie glauben, hier bereits Weichen f\u00fcr den Rest ihres Lebens stellen zu m\u00fcssen. Und auch die Au\u00dfenseiterrolle derjenigen, die sich nicht f\u00fcr Football interessieren, was das Leben in einer Kleinstadt voller Footballfans nicht immer einfach macht.<\/p>\n<p>Ich gebe zu, dass man eine gewisse Faszination f\u00fcr das l\u00e4ndliche Amerika mitbringen muss, einen Hauch von Footballbegeisterung bzw. -verst\u00e4ndnis und den Willen, ein ziemliches Schwarzwei\u00dfbild von Texas gezeigt zu bekommen. Aber dann zieht einen <em>Friday Night Lights<\/em> sehr, sehr schnell in seinen Bann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Friday Night Lights ist ein Buch, ein Film und seit zweieinhalb Seasons eine meiner Meinung nach wunderbare Serie \u00fcber ein High-School-Footballteam. Die Serie folgt einigen Spielern der Dillon Panthers auf ihrem Weg zur State Championship. 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