{"id":33038,"date":"2019-10-26T09:38:01","date_gmt":"2019-10-26T08:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=33038"},"modified":"2019-10-29T09:28:55","modified_gmt":"2019-10-29T08:28:55","slug":"cremige-polenta-mit-pilzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=33038","title":{"rendered":"Cremige Polenta mit Pilzen"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcberschrift gnadenlos von der <em>NY Times<\/em> geklaut, genau wie <a href=\"https:\/\/cooking.nytimes.com\/recipes\/1016084-creamy-polenta-with-mushrooms\">das herrliche Rezept<\/a>.<\/p>\n<p>Neulich habe ich eine Serie oder einen Film gesehen, ich wei\u00df es schon gar nicht mehr, wo sich ein Mann in eine Frau verliebte, weil die so toll Polenta kochen konnte, und sie grinste und meinte nur, dabei k\u00f6nne man ja gar nichts falsch machen. Und ich so auf dem Sofa: OH FUCKING DOCH! Meine Polenta war bisher immer br\u00f6selig und doof, aber die hier hat funktioniert. Auf meiner Packung steht n\u00e4mlich \u201edoppelt so viel Wasser wie Polenta nehmen\u201c, aber ich habe hier ungef\u00e4hr das Vierfache an Fl\u00fcssigkeit benutzt. Das muss einem ja auch erstmal jemand sagen, dass man Packungsanleitungen total ignorieren darf. (Ich erinnere mich oft ans <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=27772\">Tantris<\/a>, wo ich beim Lammgang fassungslos dachte, ach SO kann Polenta schmecken? An mein Herz, Maisgries!)<\/p>\n<p>(Edit: Ein Leser wies mich darauf hin, dass diese Stelle aus Sa\u0161a Stani\u0161i\u0107s Buch <em>Herkunft<\/em> stammt, und das ist mir jetzt doch ein bisschen peinlich, dass mir das entfallen war.) <\/p>\n<p>Ich hatte gestern keine getrockneten Pilze im Haus, und ich habe die Mengen aus dem Handgelenk gesch\u00fcttelt. Hier kommen jetzt die aus der <em>NY Times<\/em>, bei denen gef\u00fchlt alle Kommentator*innen meinten, dass es viel zu viel Polenta f\u00fcr viel zu wenig Pilze sei. Daher: Macht doch bitte einfach so viel Polenta mit so vielen Pilzen, wie ihr wollt. Aber die Sauce, da solltet ihr euch halbwegs ans Rezept halten, denn die ist der Kracher.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5799.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"502\" class=\"alignnone size-full wp-image-33042\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5799.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5799-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr vier bis sechs Personen, laut <em>Times<\/em>.<\/p>\n<p>15 g <strong>getrocknete Steinpilze<\/strong> mit<br \/>\n120 ml <strong>kochendem Wasser<\/strong> \u00fcberbr\u00fchen und 20 Minuten rumstehen lassen. Danach trockentupfen und grob hacken, das Pilzwasser aufheben.<\/p>\n<p>475 ml <strong>Milch<\/strong> (2 cups) und<br \/>\n1070 ml <strong>Wasser<\/strong> (4 1\/2 cups) zum Kochen bringen. Hier bin ich schon ausgestiegen: Bei mir waren es f\u00fcr eine Portion ca. 70 g Polenta auf ca. 350 ml Wasser-Milch-Gemisch.<br \/>\n1 TL <strong>Salz<\/strong> einr\u00fchren. Oder mehr, ganz wie&#8217;s euch schmeckt. Ich habe vorsichtig gesalzen, weil noch ne Menge salziger Kram kommt; hat gepasst.<br \/>\n280 g (1 3\/4 cups) <strong>Polenta<\/strong> einr\u00fchren, am besten mit einem Schneebesen, damit nichts klumpt. R\u00fchren, bis die Masse eindickt, die Hitze stark reduzieren und weitere 30, 40 Minuten kochen. So lange wie eure Polenta halt braucht. Ab und zu umr\u00fchren, notfalls Fl\u00fcssigkeit nachgie\u00dfen, damit alles sch\u00f6n umr\u00fchrbar bleibt. Das war der entscheidende Tipp, damit meine Polenta endlich mal geklappt hat: Fl\u00fcssigkeit nachgie\u00dfen!<br \/>\nWenn alles so ist, wie ihr das haben wollt, noch<br \/>\n4 EL <strong>Butter<\/strong> und<br \/>\n1 EL <strong>frisch geriebenen Parmesan<\/strong> einr\u00fchren. Warmhalten.<\/p>\n<p>In einer Pfanne bei gro\u00dfer Hitze<br \/>\n2 EL <strong>Butter<\/strong> schmelzen und<br \/>\n1 <strong>Knoblauchzehe<\/strong>, fein gehackt, ziemlich kurz anbraten. Sie soll nicht braun werden, das dauert keine 30 Sekunden. Nun die Steinpilze dazugeben sowie<br \/>\n230 g frische <strong>Pilze<\/strong>, bei mir Champignons, in feine Scheiben geschnitten, und<br \/>\n1 TL <strong>frisch gezupfter Thymian<\/strong>. Alles f\u00fcr ein paar Minuten anbr\u00e4unen lassen, dann mit ungef\u00e4hr der H\u00e4lfte des Pilzwassers abl\u00f6schen und auf die H\u00e4lfte einkochen lassen. (Ich hatte kein Pilzwasser, bei mir war&#8217;s nur Wasser, Gem\u00fcsebr\u00fche wollte ich nicht. Ging auch, wobei ich ahne, dass das Pilzwasser noch viel Geschmackstiefe mitbringt.)<\/p>\n<p>Die Hitze runterschalten und<br \/>\n3 EL <strong>Butter<\/strong> in die Pfanne geben sowie<br \/>\n1 EL <strong>Sojasauce<\/strong>,<br \/>\n1 EL <strong>Oliven\u00f6l<\/strong> und<br \/>\n1 EL <strong>Sahne<\/strong>. Alles kurz eindicken lassen und vom Herd nehmen. Mit frischem <strong>schwarzem Pfeffer<\/strong> w\u00fcrzen. Polenta auf eventuell vorgew\u00e4rmte Teller geben, Pilze dar\u00fcber und sofort servieren. Das muss man mir ja nie sagen.<\/p>\n<p>Ich fand den Schlotz herrlich cremig und \u00fcberraschend vielschichtig, wo ich mich auf eine reine Umami-Bombe eingestellt hatte (Parmesan, Sojasauce). Genau die beiden Zutaten schmeckt man \u00fcberhaupt nicht raus, es ist alles ein einziger weicher Genuss, bei dem ich schlicht nicht sagen konnte, was ich eigentlich gerade schmecke. Au\u00dfer: lecker.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcberschrift gnadenlos von der NY Times geklaut, genau wie das herrliche Rezept. 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