{"id":28596,"date":"2018-02-14T08:54:58","date_gmt":"2018-02-14T07:54:58","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=28596"},"modified":"2018-02-14T08:54:58","modified_gmt":"2018-02-14T07:54:58","slug":"tagebuch-dienstag-13-februar-2018-workworkwork","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=28596","title":{"rendered":"Tagebuch, Dienstag, 13. Februar 2018 \u2013 Workworkwork"},"content":{"rendered":"<p>Morgens einen Termin gehabt, danach gearbeitet bis halb neun Uhr abends. Keine Mittagspause gemacht, keine <em>FAZ<\/em> gelesen. Abends so hirntot gewesen, dass ich mich nicht zum <em>Ulysses<\/em> aufraffen konnte; stattdessen las ich weiter in Kurt Andersens <em><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/1785038656\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=1785038656&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21&#038;linkId=8768c30936f449d27ec94f6a11ded82b\">Fantasyland. How America Went Haywire: A 500-Year History<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=1785038656\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/em>, das sich gut in eher kurzen Abschnitten wegsnacken l\u00e4sst.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Aber es gab nat\u00fcrlich auch sch\u00f6ne Momente. F. kam um kurz nach 17 Uhr vorbei und brachte mir zwei irrwitzig leckere Vanillekrapfen, von denen ich mir einen f\u00fcr heute aufhob, und ich konnte ein bisschen K\u00f6rperkontakt genie\u00dfen, bevor ich wieder an den Schreibtisch musste. Nach dem morgendlichen Termin hatte ich mir vom B\u00e4cker zwei Brezn mitgebracht, die ich abends mit K\u00e4se und Gurken und Tomaten auf dem Sofa verzehrte, w\u00e4hrend ich eine Folge <em>One day at a time<\/em> guckte.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Mein Termin hatte mich in die N\u00e4he des Englischen Gartens gef\u00fchrt. Das Wetter war kalt, aber wunderbar sonnig, und ich dachte, wenn ich nachher noch Zeit h\u00e4tte, k\u00f6nnte ich zwei, drei Busstationen zu Fu\u00df gehen und ein bisschen den Tag genie\u00dfen. Das ging leider nicht, aber die 15 Minuten Busfahrt waren auch sehr sch\u00f6n, weil sie mich an vielen Altbauten vorbeischaukelte. Trotzdem blickte ich sehns\u00fcchtig nach drau\u00dfen und nahm mir vor, abends noch eine Runde zu gehen. Das habe ich wegen des vollen Schreibtischs leider nicht geschafft. Mpf.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Eigentlich schlafe ich in k\u00fchlen Zimmern, aber gestern war mir abends so kalt, dass ich die Heizung l\u00e4nger anlie\u00df als sonst. Mein Bettzeug bewahre ich neben der Heizung auf (Schlafsofa, meh), und als ich sie zum Schlafen hervorholte, war sie an einer Seite warm, weil sie eben noch etwas von der Heizung abbekommen hatte. Das erinnerte mich daran, dass Kai es immer sehr mochte, wenn man seine Bettdecke vor dem Schlafengehen auf die Heizung legte, weil er kalte Bettw\u00e4sche so f\u00fcrchterlich fand. Ich mochte es im Gegenzug immer gerne, ihm mit so einer kleinen Geste eine Freude zu machen. Es war sch\u00f6n, an ihn und uns zu denken, ohne traurig zu werden.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/sploid.gizmodo.com\/man-redefines-horror-by-building-a-singing-furby-organ-1822924179\">Man Redefines Horror By Building a Singing Furby Organ<\/a><\/strong><\/p>\n<p>FURBYS! Nuff said.<\/p>\n<p>(via <a href=\"https:\/\/twitter.com\/twena\">@twena<\/a>)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.newyorker.com\/culture\/annals-of-appearances\/the-mystery-of-amy-sheralds-portrait-of-michelle-obama\">The Mystery of Amy Sherald\u2019s Portrait of Michelle Obama<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Da ich eh nicht dazu komme, selbst etwas \u00fcber die Portraits von Barack und Michelle Obama zu schreiben, die mir beide gut gefallen, \u00fcberlasse ich das Doreen St. F\u00e9lix vom <em>New Yorker<\/em>.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eThe painting is shocking because Sherald has somehow conjured a vision of Michelle Obama, one of the most photographed women in history, that we have not yet seen\u2014one free of the candid Washingtonian glamour found in photographs such as those in Amanda Lucidon\u2019s \u201cChasing Light: Michelle Obama Through the Lens of a White House Photographer.\u201d Obama sits against sky-blue oblivion, the triangular shape of the dress turning her into a mountain. Sherald may be the portrait artist of \u201cAmerican people,\u201d and Obama, looking askance, leaning slightly, may want to be a part of that record, but she is also a symbol, an aggrandizement. The racializing schema of Sherald\u2019s work is to \u201cexclude the idea of color as race,\u201d she has said, in her artist\u2019s statement. To Sherald, the photorealistic depiction of race\u2014a quality determined by others\u2019 eyes, externally\u2014is a dead end. Applied to Michelle Obama, the lack of brown in the skin feels first like a loss, and then like a real gain. This is a different Michelle, a woman evacuated of celebrity, who appears provisionally dreamlike, nearly a shadow. The mouth and the eyes and the strong arms that we know are present, but fainter. From some distance, I can imagine, the figure might not be immediately recognizable.\u201c<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgens einen Termin gehabt, danach gearbeitet bis halb neun Uhr abends. Keine Mittagspause gemacht, keine FAZ gelesen. Abends so hirntot gewesen, dass ich mich nicht zum Ulysses aufraffen konnte; stattdessen las ich weiter in Kurt Andersens Fantasyland. 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