{"id":27738,"date":"2017-09-29T09:40:28","date_gmt":"2017-09-29T07:40:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=27738"},"modified":"2017-09-29T09:40:28","modified_gmt":"2017-09-29T07:40:28","slug":"was-schon-war-donnerstag-28-september-2017-rosenheim-und-kuchengast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=27738","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Donnerstag, 28. September 2017 \u2013 Rosenheim und K\u00fcchengast"},"content":{"rendered":"<p>Morgens setzte ich mich in den Zug nach Rosenheim, um mir unsere <a href=\"http:\/\/galerie.rosenheim.de\/news\/einzelansicht\/?tx_ttnews%5Byear%5D=2017&#038;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=228&#038;cHash=3541853cb43a4e7bb752210711b19009\">Ausstellung<\/a> \u00fcber die lokale Kunst im Nationalsozialismus anzuschauen. Dar\u00fcber blogge ich noch ausf\u00fchrlich, aber daf\u00fcr m\u00f6chte ich noch kurz was im ZI nachschlagen, was heute nicht geht, denn heute ist endlich Mittagswiesn mit F., und am Wochenende hat meine geliebte Lieblingsbibliothek unfassbarerweise geschlossen; der Bericht kommt also erst n\u00e4chste Woche.<\/p>\n<p>Ihr k\u00f6nnt euch f\u00fcr einen ersten Eindruck aber durch meine bebilderten Tweets klicken, die ich br\u00e4sigerweise nicht zu einem Thread zusammengef\u00fcgt habe (ich mach das <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/352979342\">noch nicht so lange<\/a>). <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913323141509865472\">Vor der Galerie<\/a>; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913323860824592384\">erster Eindruck<\/a> in der Mittelhalle (die Galerie erinnert in ihrem Aufbau bewusst ans Haus der Kunst in M\u00fcnchen); <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913329826496475137\">zwei Bilder von Leo von Welden<\/a> (1944), die vor einem Spiegel aufgeh\u00e4ngt wurden, damit man die R\u00fcckseiten sehen kann; ein <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913330573032206336\">Wandtext<\/a>, der erkl\u00e4rt, worum es genau geht; ein <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913334613988331521\">Wandtext<\/a> \u00fcber Hans M\u00fcller-Schnuttenbach, einem der meistausgestellten K\u00fcnstler auf der Gro\u00dfen Deutschen Kunstausstellung, \u00fcber den es bis heute noch keine wissenschaftliche Auseinandersetzung gibt; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913337330102149120\">ein nachgestelltes Depot<\/a> im Ausstellungsraum, das darauf verweist, wieviele solcher Bilder noch in deutschen Depots h\u00e4ngen (das gefiel mir sehr gut); <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913337881011343361\">zwei Lithografiemappen<\/a> von Leo von Welden (1948), an denen ich seinen leicht ver\u00e4nderten Stil in der Nachkriegszeit erl\u00e4utere \u2013 diese beiden Mappen waren die ersten Ank\u00e4ufe der Galerie nach 1945; <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913339542480056323\">Leos Selbstportr\u00e4t<\/a> von 1956, als der Mann Farbigkeit und Expressivit\u00e4t f\u00fcr sich entdeckte; ein Blick in das <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/913340498957553664\">Inhaltsverzeichnis<\/a> unseres substanziellen Katalogs, in dem ich entsetzt entdeckte, dass mein Name falsch geschrieben wurde, aber beim eigentlichen Text steht er korrekt.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gegen 13.30 Uhr war ich wieder in M\u00fcnchen. Zum Mittagessen gab es den Rest der k\u00f6stlichen Erbsensuppe von gestern sowie ein Plunderst\u00fcckchen, das ich mir am Bahnhof mitgenommen hatte. Gegen 16 Uhr twitterte <a href=\"https:\/\/twitter.com\/holgi\/status\/913404392249937920\">@holgi<\/a>, dass er drei Stunden in der Stadt totschlagen m\u00fcsse, bevor sein Flieger nach Berlin ging, und ich lud ihn spontan an meinen K\u00fcchentisch ein. Der Herr brachte eher geschmacklosen Kuchen mit (\u201eIst der vegan?\u201c), g\u00f6nnte sich ein Augustiner, w\u00e4hrend ich weiter an meinem Tee nippte und froh war, vom Teilchen noch zu satt f\u00fcr den komischen Kuchen zu sein. Holger und ich hatten uns bereits auf meinem Hamburger Sofa mal gesehen, jetzt halt in M\u00fcnchen, und so meinte er folgerichtig zum Abschied: \u201eBis zur n\u00e4chsten Stadt.\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nachdem der Spontanbesuch gegangen war, las ich weiter unseren Ausstellungskatalog, den mir die Museumsleiterin vormittags in die Hand gedr\u00fcckt hatte, um endlich die Forschungsergebnisse meiner Kommilitoninnen w\u00fcrdigen zu k\u00f6nnen. Einige weitere Aufs\u00e4tze von Kunstgeschichtsprofis las ich ansatzweise und freute mich \u00fcber gute Diskussionspunkte, die ich in meiner Ausstellungsbesprechung aufgreifen kann. Ich hatte aber \u00fcberhaupt keine Lust mehr, sie gestern noch anzufangen, daddelte stattdessen Hay Day und Candy Crush und lie\u00df mich von alten <em>Grey&#8217;s-Anatomy<\/em>-Folgen berieseln.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Au\u00dferdem hat der FCB gestern Herrn Ancelotti entlassen, wozu die New York Times sehr schlau schrieb: <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/09\/28\/sports\/soccer\/bayern-munich-ancelotti-fired.html?_r=0\">\u201eAncelotti was just what Bayern had wanted. It just turned out he was not at all what it needed.\u201c<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\u201eThe immediate interpretation is that Ancelotti\u2019s 15 months in Munich should be read as an allegory for not knowing what you\u2019ve got until its gone, and to interpret his appointment and dismissal as proof that what Bayern wanted all along was actually \u2014 here is the ironic twist \u2014 Guardiola.<\/p>\n<p>The reality is different. Bayern and Guardiola had traveled as far as they could together; fissures were starting to appear by the time he left. The mistake Bayern made was in assuming that was the end of the journey: that what was needed now was someone to keep things ticking along, rather than put a foot on the throttle.<\/p>\n<p>In both a domestic and European context, Ancelotti\u2019s calling card \u2014 that air of serene stability, managing both upward and down \u2014 now seems a little outdated.<\/p>\n<p>In Germany, in those years when Guardiola was transforming Bayern, the rest of the league changed too, becoming populated by a raft of bright young coaches <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2017\/08\/18\/sports\/soccer\/bundesliga-young-coaches.html\">full of bold new ideas<\/a>. They are all cast from the same mold, each possessing just a scintilla of Guardiola\u2019s influence: their styles are adventurous and expansive, their tactics complex and advanced. In the Bundesliga, as elsewhere, players do not expect simply to be maintained. They expect to be improved.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/twitter.com\/SammyKuffour\/status\/913408482107379712\">Schlusswort<\/a> hat F. Und ich <a href=\"http:\/\/www.muenchen.de\/veranstaltungen\/oktoberfest\/oktoberfestnews\/italienerwochenende.html\">erkl\u00e4re<\/a> den Witz mal kurz f\u00fcr die Nicht-Wiesnkundigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgens setzte ich mich in den Zug nach Rosenheim, um mir unsere Ausstellung \u00fcber die lokale Kunst im Nationalsozialismus anzuschauen. 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