{"id":27717,"date":"2017-09-26T09:37:16","date_gmt":"2017-09-26T07:37:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=27717"},"modified":"2017-09-26T09:37:16","modified_gmt":"2017-09-26T07:37:16","slug":"was-schon-war-montag-25-september-2017-zweiteiliges-fruhstuck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=27717","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Montag, 25. September 2017 \u2013 Zweiteiliges Fr\u00fchst\u00fcck"},"content":{"rendered":"<p>Sonntag abend dachte ich so beim Zubettgehen, ach, dann machste doch den Montag zum Sonntag, denn am Sonntag haste ja gearbeitet. Und gerade als ich den \u00fcblichen Wecker im iPhone deaktivieren wollte, fiel mir ein: Du hast dich um kurz nach 9 verabredet, du Horst. Puh.<\/p>\n<p>Ich war dann auch ohne Wecker um kurz nach 6 Uhr wach; die Wahlergebnisse und das konzentrierte Arbeiten am Sonntag im Wahllokal hatten meinen Kopf nicht so recht zur Ruhe kommen lassen. Ich war ein bisschen durch den Wind und kam auch leicht verr\u00fcscht und ungeschminkt zur Verabredung. <a href=\"https:\/\/www.tanjapraske.de\/\">Tanja Praske<\/a> und ich sa\u00dfen bei meinem <a href=\"https:\/\/www.tripadvisor.de\/Restaurant_Review-g187309-d4314633-Reviews-Konditorei_Kaffee_Schneller-Munich_Upper_Bavaria_Bavaria.html\">Lieblingsmilchkaffeeh\u00f6ker<\/a>, der aber leider noch keine seiner hervorragenden Kuchen in die Vitrine ger\u00e4umt hatte. Die wurden dann zwar nach und nach an uns vorbeigetragen, aber ich hatte keine Lust, den sch\u00f6nen Gespr\u00e4chsfluss zu unterbrechen, und so kl\u00f6nten wir bis kurz vor 12 bei gerade einem Milchkaffee. (Munch-Emoji!)<\/p>\n<p>Wir sprachen \u00fcber Museen und Social Media, Tweetups und Instawalks, Jobs in der Kulturbranche und \u00fcber das Kunstgeschichtsstudium. Tanja erw\u00e4hnte, dass sie noch eine \u00dcbung vor Originalen machen musste \u2013 also nix mit bequem im Seminarraum vor PowerPoint hocken, sondern sch\u00f6n im Museum stehen und dem Kurs was beibringen. Ich erinnere mich in meinem Studium an nur wenige Seminare oder \u00dcbungen, die vor Ort stattfanden, obwohl wir in M\u00fcnchen mit Museen sehr reich gesegnet sind; ich ahne, dass das auch was mit den Themen der Seminare zu tun gehabt hat, und vermutlich wissen auch die Dozierenden, dass wir Studis halt gerne sitzen und mitschreiben (oder mit dem Smartphone rumdaddeln oder auf dem arbeitssam aufgeklappten Laptop Facebook checken. Ich sa\u00df mal in einer Vorlesung hinter einer Kommilitonin, die 90 Minuten lang Tiervideos geguckt hat. Glaube ich jedenfalls; ich habe mich irgendwann umgesetzt, weil ich sonst auch 90 Minuten lang Tiervideos geguckt h\u00e4tte). Ich wei\u00df aber auch aus Erfahrung, dass das Sprechen vor Originalen ungleich mehr Spa\u00df macht als vor einer Beamerpr\u00e4se. Ich konnte zu Leo von Welden ja im Depot der Galerie Rosenheim stehen und einen sch\u00f6nen Schub nach dem n\u00e4chsten aufziehen, um Grafiken zu zeigen oder Schiebew\u00e4nde f\u00fcr die \u00d6lbilder. Das hat sich schlicht ziemlich gro\u00dfartig angef\u00fchlt.<\/p>\n<p>Apropos Leo von Welden: Unsere <a href=\"http:\/\/galerie.rosenheim.de\/news\/einzelansicht\/?tx_ttnews%5Byear%5D=2017&#038;tx_ttnews%5Bmonth%5D=05&#038;tx_ttnews%5Btt_news%5D=228&#038;cHash=3541853cb43a4e7bb752210711b19009\">Ausstellung<\/a> ist seit gestern ge\u00f6ffnet. Ich werde vermutlich diese Woche mal hinfahren und gucken, was wir alles so gemacht haben. Dann lerne ich den Katalog auswendig und dann f\u00fchre ich interessierte Blogleser*innen rum. (Falls daran jemand Interesse hat.)<\/p>\n<p>Zur Ausstellung gibt es auch eine <a href=\"https:\/\/www.vvv-guide.de\/\">Website<\/a>, bei der ihr einen ersten Eindruck gewinnen k\u00f6nnt. Die Texte zu den einzelnen K\u00fcnstlern wurden von den Erstellerinnen der Site, zwei Kommilitoninnen, auf der Basis unserer Katalogtexte erstellt; die Leo-Texte sind also nicht von mir. Ich h\u00e4tte sie nicht ganz so geschrieben, aber das war auch nicht mein Job. Ich durfte sie aber nat\u00fcrlich Korrektur lesen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zu meinem Tag: Ich kam mit vielen Eindr\u00fccken und Ideen wieder nach Hause, war nun allerdings aber v\u00f6llig verhungert. Mein Fr\u00fchst\u00fcck fand um halb eins statt und bestand aus einem K\u00e4seteller mit frisch ger\u00f6stetem Brot, dazu hobelte ich Rettich, r\u00fchrte schnell ein Honig-Senf-Dressing an und bestreute alles mit Schnittlauch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/IMG_2183.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-27719\" srcset=\"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_2183.jpg 500w, https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_2183-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>(Mir kommt ein Blogeintrag selbst etwas komisch vor, in dem ich locker NS-Kunst und K\u00e4seteller vermische, aber mei, das ist halt gerade mein Leben.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sonntag abend dachte ich so beim Zubettgehen, ach, dann machste doch den Montag zum Sonntag, denn am Sonntag haste ja gearbeitet. 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