{"id":27142,"date":"2017-06-25T10:31:50","date_gmt":"2017-06-25T08:31:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=27142"},"modified":"2017-06-25T10:31:50","modified_gmt":"2017-06-25T08:31:50","slug":"tagebuch-samstag-24-juni-2017-here-we-go-again","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=27142","title":{"rendered":"Tagebuch, Samstag, 24. Juni 2017 \u2013 Here we go again"},"content":{"rendered":"<p>Lange geschlafen und in Gesellschaft aufgewacht. Es gibt kaum etwas Beruhigenderes, als anderen Menschen beim Schlafen zuzuschauen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nach dem schnellen Morgenkaffee schwang ich mich aufs Fahrrad und radelte zum Haus der Kunst, wo ich mir die zweite Ausstellung f\u00fcr unseren Podcast anschauen wollte. Auf dem Weg dorthin muss ich die Ludwigstra\u00dfe \u00fcberqueren, eine vierspurige Stra\u00dfe, auf der von mir aus gerne Tempo 30 herrschen k\u00f6nnte. (Okay, von mir aus k\u00f6nnte \u00fcberall Tempo 30 herrschen.) Ich wartete auf Gr\u00fcn an der Fu\u00dfg\u00e4nger- und Radfahrerampel, trat auf die Pedale und sah aus dem Augenwinkel, dass ein Auto in hohem Tempo auf mich zukam. Ich konnte noch bremsen, mich aber nicht mehr halten, rutschte irgendwie am Lenker ab und kippte mitsamt meinem Rad um, w\u00e4hrend das BMW-Arschloch an mir vorbeischoss. Das war alles andere als sch\u00f6n, aber ich kam mit einem Riesenschreck und einer dicken Schramme am Knie davon. Ich <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/878568728123912192\">vertwitterte<\/a> das ganze erst nach dem Ausstellungsbesuch und bin immer noch sehr w\u00fctend. Ich musste allerdings auch daran denken, dass ich damals, als ich nur als Autofahrerin und Fu\u00dfg\u00e4ngerin unterwegs war, vermutlich auch nicht besonders clever gefahren bin. Ich wusste nicht, wie schei\u00dfe sich das anf\u00fchlt, wenn ein Auto recht nah an dir als Radlerin vorbeif\u00e4hrt. Ich wusste nicht, dass Radler*innen gleichberechtigt die Stra\u00dfe nutzen d\u00fcrfen, auch wenn es einen Radweg gibt; den muss man nur benutzen, wenn er mit einem blauen Schild gekennzeichnet ist. Inzwischen fahre ich kein Auto mehr und wei\u00df als Radlerin, dass ich mich auf der Stra\u00dfe sicherer f\u00fchle als auf den gerne mal handtuchschmalen Ruckelpisten, die so als Radweg durchgehen und auf denen man vor allem von Rechtsabbiegern kaum gesehen wird, weil sie dazu auch noch gerne von anderen Autos zugeparkt sind. Im Vergleich zu Hamburg ist das Radfahren in M\u00fcnchen schon deutlich angenehmer, aber es ist immer noch nervig, sich mit Verkehrsteilnehmer*innen um den wenigen Platz auf den Stra\u00dfen streiten zu m\u00fcssen anstatt dass beide Parteien sich als gleichwertig ansehen und dementsprechend R\u00fccksicht nehmen. Ich habe jedenfalls schon oft dar\u00fcber gestaunt, dass Autos viel zu dicht an Radlern vorbeifahren, aber total darauf aufpassen, dem bl\u00f6den parkenden SUV nicht den Spiegel anzudengeln \u2013 da wird Abstand gehalten wie doof.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Mit Herzklopfen im Haus der Kunst angekommen und genau die richtige <a href=\"http:\/\/www.hausderkunst.de\/ausstellungen\/detail\/thomas-struth\/\">Ausstellung<\/a> zum Runterkommen gesehen. Noch bevor ihr das aus dem Podcast erfahrt: gro\u00dfe Empfehlung.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Den Nachmittag mit <em>Deep Space Nine<\/em> und der <em>FAZ<\/em> verbracht, bevor wir dann abends den Podcast aufnahmen. Der letzte ist schon ewig her, was mir gar nicht bewusst war. Wir hatten gestern auch ein bisschen das Gef\u00fchl, erstmal wieder reinkommen zu m\u00fcssen; ich hoffe, das h\u00f6rt man nicht so sehr. Es war auf jeden Fall wieder sch\u00f6n, \u00fcber Kunst zu reden \u2013 was ich ja eh dauernd mache, aber wenn man es aufnimmt, bereitet man sich eben doch etwas mehr vor, liest noch mal etwas nach, guckt anders als wenn man nur f\u00fcr sich durch die Ausstellungen geht. Das war sehr sch\u00f6n.<\/p>\n<p>Es waren allerdings gef\u00fchlt 30 Grad bei F. in der Wohnung, weil wir die Fenster geschlossen hatten, um keine Au\u00dfenger\u00e4usche mit aufzunehmen, weswegen ich nach der Aufnahme ernsthaft nochmal geduscht habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lange geschlafen und in Gesellschaft aufgewacht. Es gibt kaum etwas Beruhigenderes, als anderen Menschen beim Schlafen zuzuschauen. &#8212; Nach dem schnellen Morgenkaffee schwang ich mich aufs Fahrrad und radelte zum Haus der Kunst, wo ich mir die zweite Ausstellung f\u00fcr unseren Podcast anschauen wollte. 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