{"id":26090,"date":"2017-01-12T08:20:16","date_gmt":"2017-01-12T06:20:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=26090"},"modified":"2017-01-12T08:22:43","modified_gmt":"2017-01-12T06:22:43","slug":"was-schon-war-mittwoch-11-januar-2017-fiffi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=26090","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Mittwoch, 11. Januar 2017 \u2013\u00a0Fiffi"},"content":{"rendered":"<p>Vormittags am Schreibtisch an Amnesty gesessen und auf den Heizungsableser gewartet. Mich immer noch \u00fcber einen Satz von F. am Vorabend gefreut und so ein wuschiges Backfischgef\u00fchl gehabt.<\/p>\n<p>Mittags in die Sprechstunde der Menschenrechtsdozentin gefahren, um ein letztes Mal meine Hausarbeit mit ihr durchzusprechen. Eigentlich wollte ich ja mehrere Presseerzeugnisse auswerten, um ein etwas ausgewogeneres Bild zu zeichnen als es die <em>FAZ<\/em> alleine kann, aber da ich da schon so irre viel Material habe, wollte ich lieber abkl\u00e4ren, ob das der Dozentin reicht. Reichte ihr. Noch ein paar gute Tipps bekommen zu Detailfragen, zufrieden nach Hause gefahren. Vor dem Bus fuhr ein SUV, bei dem ich mich die ganze Fahrt lang nicht entscheiden konnte, ob der nun mattschwarz oder verdrecktschwarz war. Vermutlich beides.<\/p>\n<p>Auf dem Sofa Brotzeit gemacht, wobei mir schon fast die Augen zufielen. F\u00fcr einen kleinen Mittagsschlaf hingelegt und zweieinhalb Stunden sp\u00e4ter wieder aufgewacht. \u00c4hem. Wieder an den Schreibtisch bis kurz nach sechs, denn um 18.30 Uhr begann die \u00dcbertragung von der Er\u00f6ffnung der Elbphilharmonie. Oder Elphi. Oder <a href=\"http:\/\/www.art-magazin.de\/architektur\/18386-rtkl-eroeffnung-der-elbphilharmonie-hamburg-sagt-man-philli\">Philli<\/a>. Ich bleibe bei Elbphilharmonie, wir sind noch nicht beim Du.<\/p>\n<p>Den Festakt zur Er\u00f6ffnung habe ich dann nur mit halbem Auge und Ohr verfolgt; bei Jaques <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Herzog_%26_de_Meuron\">Herzog<\/a> habe ich zugeh\u00f6rt, der Rest der politischen Redner war mir eher wurst. Das <a href=\"https:\/\/drive.google.com\/drive\/folders\/0B0iJuUOl8bzGekFVcExVVEs4Zjg\">Konzert<\/a> ab 20.15 Uhr hat mich dann aber fesseln k\u00f6nnen: Beide H\u00e4lften wurden in einem Rutsch durchgespielt \u2013 ich habe den schicken Fachausdruck daf\u00fcr wieder vergessen, den Barbara Sch\u00f6neberger ungef\u00e4hr f\u00fcnfmal nannte, aber das mag daran liegen, dass ich ihr partout nicht zuh\u00f6ren wollte. In beiden H\u00e4lften mischte sich \u00e4ltere und moderne Musik, was mir ausgesprochen gut gefiel. Das traue ich mich als Wagnerianerin ja kaum zu sagen, aber nach dem wirklich faszinierenden ersten Teil kam das <em>Parsifal<\/em>-Vorspiel, mit dem der zweite er\u00f6ffnet wurde, dann doch etwas altbacken daher. Aber: Ich konnte erstmals bei Wagner Chips essen, das war super. Und einen Sekt hatte ich inzwischen auch ge\u00f6ffnet; eine Konzert- oder Opernpause ohne geht einfach nicht.<\/p>\n<p>Ich f\u00fchrte auf Twitter kurze Diskussionen \u00fcber zeitgen\u00f6ssische Musik, erfuhr, dass das Konzert per Lautsprecher auch nach drau\u00dfen \u00fcbertragen wurde, so dass man vermutlich auf den Landungsbr\u00fccken einen ziemlich guten (und ziemlich kalten) Abend h\u00e4tte verbringen k\u00f6nnen. Ich merkte, dass ich kein Heimweh nach Hamburg hatte, was mir sehr gut tat. Au\u00dferdem lernte ich durch die Sendung <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Olivier_Messiaen\">Olivier Messiaen<\/a> kennen und klickte direkt nach dem Konzert noch ein bisschen was von ihm auf Spotify an. Konnte den bl\u00f6den Beethoven-<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/9._Sinfonie_(Beethoven)\">Ohrwurm<\/a> aber auch nicht vertreiben.<\/p>\n<p>(ALLE MENSCHEN WERDEN BR\u00dcDER, WO DEIN SANFTER FL\u00dc\u00dc\u00dcGEL WEILT!)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vormittags am Schreibtisch an Amnesty gesessen und auf den Heizungsableser gewartet. Mich immer noch \u00fcber einen Satz von F. am Vorabend gefreut und so ein wuschiges Backfischgef\u00fchl gehabt. Mittags in die Sprechstunde der Menschenrechtsdozentin gefahren, um ein letztes Mal meine Hausarbeit mit ihr durchzusprechen. 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