{"id":25525,"date":"2016-10-24T09:31:23","date_gmt":"2016-10-24T07:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=25525"},"modified":"2016-10-24T09:36:00","modified_gmt":"2016-10-24T07:36:00","slug":"was-schon-war-sonntag-23-oktober-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=25525","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Sonntag, 23. Oktober 2016"},"content":{"rendered":"<p>Semesterbeginnkram erledigt. Seit dem ersten Semester habe ich Pappordner, in die die jeweiligen Unterlagen der einzelnen Kurse kommen. Am Ende jedes Semesters kommen alle Bl\u00e4tter, Handouts und was wir sonst noch so kriegen, in einen gemeinsamen Leitzordner, und die Pappordner sind wieder frei f\u00fcrs n\u00e4chste Semester. Gestern machte ich den gelben Ordner zum Ordner f\u00fcrs Seminar \u00fcber Menschenrechte (Amnesty International hat eine sehr gelbe Corporate Identity) und den roten zum Ordner \u00fcber Rosenheim. Keinen Grund, ich hatte nur keine Lust auf den orangefarbenen oder den violetten.<\/p>\n<p>Und wo wir schon mal am Schreibtisch waren, bibliografierte ich gleich noch ein paar St\u00fcndchen zu Amnesty rum.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Ich bibliografier\u2019 mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir. Dort oben leuchten die Sterne, hier unten bibliografi-hi-ren wir.<\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/790125693535412224\">23. Oktober 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"it\" dir=\"ltr\">Per aspera ad astra halt. <a href=\"https:\/\/t.co\/wzCXjAwijT\">https:\/\/t.co\/wzCXjAwijT<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/790127923705544705\">23. Oktober 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Drei Hausarbeiten f\u00fcr Mama ausgedruckt. Ich hatte ihr Ende des ersten Master-Semesters meine Arbeit \u00fcber Anselm Kiefer und Richard Wagner geschickt \u2013 schlie\u00dflich war sie diejenige, die mich vor knapp 40 Jahren mit Wagner angefixt hatte \u2013, woraufhin sie vor kurzem fragte, ob ich mal wieder ein paar Hausarbeiten h\u00e4tte, sie h\u00e4tte die so gerne gelesen. Also druckte ich ihr Kindheit im 19. Jahrhundert, das Nationalstadion Peking und Leo von Welden aus und wog den Stapel lieber, bevor ich eine Briefmarke aufklebte. 426 Gramm. Bis 500 Gramm reichen 1,45 Euro.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ein neues Buch angefangen: <em><a rel=\"nofollow\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/039334973X\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=039334973X&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21\">The Internal Enemy: Slavery and War in Virginia, 1772-1832<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=039334973X\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/em> von Alan Taylor, <a href=\"http:\/\/www.pulitzer.org\/winners\/alan-taylor-0\">pulitzerpreisgekr\u00f6nt<\/a>, aber in keiner M\u00fcnchner Bibliothek zu haben. Danke, Fernleihe, danke, UB M\u00fcnster. Gef\u00e4llt mir auf den ersten 50 Seiten sehr gut, sowohl vom Sprachstil her als auch von der Art, gro\u00dfe Geschichte an einzelnen Personen zu erz\u00e4hlen \u2013 das mochte ich bei <em><a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=25390\">Kongo<\/a><\/em> ja auch schon sehr gerne. F\u00fcr mich spannend ist der Unterschied zur Zeit kurz vor dem B\u00fcrgerkrieg, als Sklaven von ihren wei\u00dfen Herren gerne als schwache, dumme Menschen bezeichnet wurden, f\u00fcr die doch gut gesorgt w\u00fcrde und die sich um nichts k\u00fcmmern m\u00fcssten, was haben die blo\u00df gegen ihren Zustand? Ts. Im Virginia der Revolutionszeit war den Wei\u00dfen durchaus klar, dass die Schwarzen eine Gefahr f\u00fcr sie werden k\u00f6nnten, auch weil sie zahlenm\u00e4\u00dfig stark zunahmen. Die Furcht von einem Sklavenaufstand war viel pr\u00e4senter als Mitte des 19. Jahrhunderts; Thomas Jefferson erwog sogar, alle Sklaven nach Afrika zu schicken (obwohl viele von ihnen ja schon in den USA oder den Kolonien geboren waren), was bei vielen Plantagenbesitzern eher schlecht ankam, sie wiesen auf die \u201egeneral inconveniency of living without them\u201c hin. (S. 36.)<\/p>\n<p>Hier turnusm\u00e4\u00dfig mal wieder mein Hinweis auf das <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=4160\">in meinen Augen beste Buch<\/a> \u00fcber den B\u00fcrgerkrieg, <em>Battle Cry of Freedom<\/em>.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Eine Seminararbeit meines Kommilitonen \u00fcber <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sepp_Hilz\">Sepp Hilz<\/a> gelesen, von dem ein Briefwechsel mit Leo im Heimatmuseum Bad Aibling liegt. Gucke ich mir an. Aus der Arbeit konnte ich auch noch Literatur und weitere Archive entnehmen, die f\u00fcr mich vielleicht spannend sein k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Seelachsfilet mit Kartoffelpl\u00e4tzchen und M\u00f6hren zubereitet und dabei den Fisch zum tausendsten Mal nicht heile aus der Pfanne gekriegt. Nicht instagrammt. Hatte \u00fcberlegt, den Geschirrberg zu instagrammen (zwei Pfannen, zwei T\u00f6pfe, Kartoffelstampfer, diverse Besteckteile), aber das war mir zu doof. Hat trotz mieser Optik ganz hervorragend geschmeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Semesterbeginnkram erledigt. Seit dem ersten Semester habe ich Pappordner, in die die jeweiligen Unterlagen der einzelnen Kurse kommen. Am Ende jedes Semesters kommen alle Bl\u00e4tter, Handouts und was wir sonst noch so kriegen, in einen gemeinsamen Leitzordner, und die Pappordner sind wieder frei f\u00fcrs n\u00e4chste Semester. 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