{"id":24736,"date":"2016-07-02T10:12:09","date_gmt":"2016-07-02T08:12:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=24736"},"modified":"2016-07-08T13:51:27","modified_gmt":"2016-07-08T11:51:27","slug":"tagebuch-donnerstagfreitag-30-juni1-juli-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=24736","title":{"rendered":"Tagebuch, Donnerstag\/Freitag, 30. Juni\/<br>1. Juli, 2016"},"content":{"rendered":"<p>Am Donnerstag mal wieder den sch\u00f6nen Kindheitskurs gehabt, wie immer viel gelernt. N\u00e4chste Woche ist die Klausur \u2013 und ich habe erstmals das Gef\u00fchl, gar nicht so gro\u00df lernen zu m\u00fcssen. Ich habe alle Texte brav gelesen und mich im Unterricht beteiligt, wobei ich das eigentlich immer mache. Trotzdem ist eben dieses Gef\u00fchl da, gut Bescheid zu wissen, und ich wei\u00df jetzt gerade selber nicht, ob das die fieseste T\u00e4uschung meiner Unizeit ist oder ich wirklich gut Bescheid wei\u00df. Zur Sicherheit bastele ich mir Lernk\u00e4rtchen und lese die Texte nochmal, aber meistens merke ich beim Lesen, ja, wei\u00df ich doch alles. Hm.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nachmittags einen Kommerztextauftrag bekommen, der ziemlich gut von der Hand ging. Das war sch\u00f6n zu sehen, dass ich das Werben noch nicht verlernt habe. Es hat eine gute Stunde Anlauf gekostet, aber dann kamen Headlines, mit denen man arbeiten konnte. Die davor waren zum Warmschreiben. Freitag bekam ich bereits Feedback, und f\u00fcr Montag muss ich noch einen Schwung machen. Irritierenderweise freue ich mich dar\u00fcber.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Am Freitag den ganzen Tag im ZI gesessen und gelesen und geschrieben. Mein Kunsttextauftrag besteht aus 15 Werkbeschreibungen; die Objekte sehen alle v\u00f6llig unterschiedlich aus, haben aber eine gemeinsame Klammer. Bei den ersten Texten merkte ich meine neue <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=24700\">Stimme<\/a>, die mich sehr gefreut hat. Je l\u00e4nger ich an dem Job sitze, desto mehr koche ich den \u00dcberschwang wieder runter, werde wieder wissenschaftlicher, behalte aber trotzdem das Gr\u00f6nersche in den Beschreibungen. Jetzt, bei Nummer 7 und 8, die ich gestern fertiggstellte, merke ich schon eine Art Routine \u2013 im positiven Sinn. Allm\u00e4hlich sehe ich die Klammer besser; ich kann mich auf das Einzigartige der Objekte konzentrieren und die Klammer im Hintergrund mitschwingen lassen. <\/p>\n<p>(Ja, ich wei\u00df, das ist alles Geraune f\u00fcr euch, aber ich darf noch nicht konkreter werden. F\u00fcr mich ist es wichtig, die Ver\u00e4nderungen im Schreibprozess nachzuvollziehen.)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Der Springtime-for-H*tler-Ohrwurm ist \u00fcbrigens noch unpassender, wenn man in einem ehemaligen Nazigeb\u00e4ude sitzt. <a href=\"https:\/\/t.co\/Xe2SjcYRwp\">https:\/\/t.co\/Xe2SjcYRwp<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/748853260950405121\">1. Juli 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Donnerstag mal wieder den sch\u00f6nen Kindheitskurs gehabt, wie immer viel gelernt. N\u00e4chste Woche ist die Klausur \u2013 und ich habe erstmals das Gef\u00fchl, gar nicht so gro\u00df lernen zu m\u00fcssen. 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