{"id":22699,"date":"2015-10-08T11:00:41","date_gmt":"2015-10-08T09:00:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=22699"},"modified":"2015-10-09T22:00:12","modified_gmt":"2015-10-09T20:00:12","slug":"tagebuch-6-oktober-2015-inside-out","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=22699","title":{"rendered":"Tagebuch 7. Oktober 2015 \u2013 \u201eInside Out\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Morgens eine Stunde vor F.s Wecker wachgeworden. Ich muss ja noch nicht anst\u00e4ndig aufstehen, die Uni geht erst am Montag wieder los. &#8230; DIE UNI GEHT AM MONTAG WIEDER LOS, WO-HOO!<\/p>\n<p>Ich wollte wieder einschlafen und habe daf\u00fcr versucht, mir den Text zu <em><a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/track\/6itXwrIukn9m6jCtWbyDhw\">Tage voller Sonne<\/a><\/em> vorzuerz\u00e4hlen. <em>Sonne<\/em> ist mein Favorit unter den FCB-Liedern; bei <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=anTmGgjMnpA\">Forever Number One<\/a><\/em> kriege ich bei der Zeile \u201eWe&#8217;re much better than the rest\u201c immer Fremdsch\u00e4mpickel, und <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=C7joVaehgtU\">Stern des S\u00fcdens<\/a><\/em> ist mir zu uptempo. \u00dcber den ganzen FCB-Songs poppte pl\u00f6tzlich <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=t6XW6Ke7xH8\">Lebenslang gr\u00fcnwei\u00df<\/a><\/em> von Werder Bremen in mein Gesangshirn, meiner Meinung nach das sch\u00f6nste Stadionlied der Bundesliga. Alleine der herrliche melodi\u00f6se Sprung von -der zu Bre-! <\/p>\n<p>Den ganzen Tag \u201elebenslang gr\u00fcnwei\u00df\u201c vor mich hingesummt und froh dar\u00fcber gewesen, dass meine Bayerntimeline das nicht mitkriegt.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Den Tag mit Tee aus <a href=\"https:\/\/instagram.com\/p\/8iE46lpGCb\/?taken-by=ankegroener\">Omis Geschirr<\/a> verbracht, dabei die ersten zwei Folgen <em><a href=\"http:\/\/abc.go.com\/shows\/quantico\">Quantico<\/a><\/em> geguckt (kann man machen) und weiter <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0007189885\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0007189885&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21\">Purple Hibiscus<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0007189885\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/em> von Chimamanda Ngozi Adichie gelesen, von der ich <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/0307455920\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=0307455920&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21\">Americanah<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=0307455920\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/em> so <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=21118\">mochte<\/a>.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Bei <a href=\"http:\/\/stepanini.de\/2015\/09\/27\/engagiert\/\">Stepanini<\/a> auf eine Rede von Roger Willemsen \u00fcber kulturelles Engagement gesto\u00dfen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas ist die Gro\u00dfherzigkeit von Leserinnen und Lesern, von Menschen, die in Museen gehen, von Menschen, die sich in ein Theater setzen, um eine Opern- oder Theaterinszenierung anzusehen.<\/p>\n<p>Es ist die Bereitschaft, sich f\u00fcr etwas durchl\u00e4ssig zu machen, das aus der Fremde bzw. Ferne kommt, das Ihnen zum Teil vertraut und verst\u00e4ndlich, zum Teil unvertraut und unverst\u00e4ndlich ist. Sie alle zeigen eine Bereitschaft daf\u00fcr, sich selbst als jene gemischten Individuen zu zeigen, die unter Umst\u00e4nden hier gefordert, \u00fcberfordert oder unterfordert werden, die ein ganzes Paket an verschiedenen Emotionen aufbringen m\u00fcssen. Darin zeigt sich etwas, das am Anfang aller Formen der Generosit\u00e4t, aller Formen des Engagements steht: Es ist nicht wichtig, dass Sie in erster Hinsicht Initiativen materiell unterst\u00fctzen. Als Erstes ist es wichtig, dass Sie die Bereitschaft mit sich bringen, von der Fremde \u00fcberhaupt Kenntnis zu nehmen, das hei\u00dft wahrzunehmen, was au\u00dferhalb von Ihnen selbst ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Wolfgang Ullrichs <a href=\"https:\/\/ideenfreiheit.wordpress.com\/2015\/10\/07\/vortrag-vom-ethos-des-kopierens-am-zif-in-bielefeld-6-oktober-2015\/\">Vortrag<\/a> \u00fcber den Ethos des Kopierens, kreative Leistungen, Urheberrecht, die gegenseitige Inspiration von K\u00fcnstler_innen und dem Publikum und wie das Internet einiges davon ver\u00e4ndert hat \u2013 und zwar zum Besseren.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eF\u00fchrt ein intensiver Moment h\u00e4ufig zu einem Gef\u00fchlsausbruch, in dem die erfahrene Inspiration noch nicht neu gestaltet, sondern erst einmal nur spontan-begl\u00fcckt mitgeteilt wird, so beg\u00fcnstigen die Features von Smartphones oder Plattformen der Sozialen Medien solche Gesten sofortiger \u00c4u\u00dferung. Das Posten, Rebloggen und Retweeten \u2013 dies alles Formen des Kopierens \u2013 dient oft dazu, andere an etwas teilhaben zu lassen, das in diesem Moment als stark, \u00fcberw\u00e4ltigend, besonders emotional erlebt wird. So finden sich Hockneys digitale Bilder auf vielen Websites und Blogs der Sozialen Medien wieder, werden dort weiter und weiter verbreitet, landen durch vielf\u00e4ltiges Rebloggen in unterschiedlichen Zusammenh\u00e4ngen, werden dort wieder von anderen entdeckt, die sich ihrerseits stimuliert f\u00fchlen und dies ausdr\u00fccken, indem sie schnell den Reblog-Button klicken und das Bild auf ihrem eigenen Blog reproduzieren. Weitergeben und Sich-Aneignen von Bildern \u2013 beides Akte des Kopierens \u2013 erfolgen also aus demselben Impuls: dem emotionalen Kick, den es darstellt, wenn man sich pl\u00f6tzlich inspiriert f\u00fchlt und die Lust versp\u00fcrt, die in diesem Augenblick als stark empfundene eigene Kreativit\u00e4t auszuleben.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Meiner Meinung nach auch eine sch\u00f6ne Definition von Bloggen: Man m\u00f6chte etwas teilen, einfach weil man es kann.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/sadness.jpg\" alt=\"sadness\" width=\"327\" height=\"488\" class=\"alignnone size-full wp-image-22703\" \/><\/p>\n<p>Abends mit F. Pixars <em><a href=\"http:\/\/www.imdb.com\/title\/tt2096673\/\">Inside Out<\/a><\/em> gesehen. Es geht um die elfj\u00e4hrige Riley und ihre Emotionen, die ganz zauberhaft und wie immer bei Pixar \u00e4u\u00dferst humorvoll durch eigene kleine Wesen dargestellt werden. Die vor guter Laube \u00fcberbordende Joy (gesprochen von Amy Poehler), Sadness (Phyllis Smith) im perfekten Kleidungsst\u00fcck f\u00fcr Traurigkeit: dem dicken, kratzigen Rollkragenpulli, Disgust in glitzergr\u00fcn (Mindy Kaling), Anger als kleiner, rotgl\u00fchender Kampfw\u00fcrfel (Lewis Black) und der hibbelige Fear (Bill Hader) sorgen f\u00fcr eine gro\u00dfe Bandbreite an Gef\u00fchlen im Leben des M\u00e4dchens, das gerade mit ihren Eltern von Minnesota nach San Francisco zieht. Nat\u00fcrlich geht etwas schief, Joy und Sadness sind pl\u00f6tzlich nicht mehr da, wo sie hingeh\u00f6ren, und der Film erz\u00e4hlt, wie die beiden wieder zur\u00fcckfinden. <\/p>\n<p>Ich war wie immer von der Animation hingerissen. Ich mag es sehr, dass Pixar sich nicht einfach auf ihren Schablonen ausruht, sondern fast immer etwas Neues schafft. Hier war es vor allem die Haut der Figuren, die mich begeistert hat: Sie hat keine fest umrissene Form, sondern blubbert und britzelt und funkelt vor sich hin, wie kleine Sonneneruptionen. Keine Figur ist fertig, sondern immer im Wandel \u2013 logisch, weil es viele Formen von Freude, \u00c4rger und Angst gibt. Meine Lieblingsfigur war Sadness, auch weil ich Traurigkeit f\u00fcr eine wichtige Emotion halte. Auch das mochte ich an dem Film (winzige Spoilerwarnung:): dass eben nicht alles immer rosig und toll ist, sondern auch die Trauer ihren Platz haben muss, damit alles stimmt. (Spoiler Ende.)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/trailers.apple.com\/trailers\/disney\/insideout\/\">Hier<\/a> ist der Trailer und <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B00VD1T65K\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B00VD1T65K&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21\">hier<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=B00VD1T65K\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> geht&#8217;s zur Pl\u00fcschversion von Sadness, die F. gestern abend noch ergoogelte, als ich nicht aufh\u00f6ren wollte, von der Figur zu schw\u00e4rmen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" lang=\"en\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Der K\u00f6nigsplatz ist mal wieder gesperrt, aber ich bin eben im Dunkeln ganz langsam und leise alleine \u00fcber ihn geradelt. Das war sch\u00f6n.<\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/651843919093829633\">October 7, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Morgens eine Stunde vor F.s Wecker wachgeworden. Ich muss ja noch nicht anst\u00e4ndig aufstehen, die Uni geht erst am Montag wieder los. &#8230; DIE UNI GEHT AM MONTAG WIEDER LOS, WO-HOO! Ich wollte wieder einschlafen und habe daf\u00fcr versucht, mir den Text zu Tage voller Sonne vorzuerz\u00e4hlen. 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