{"id":20913,"date":"2014-04-20T10:15:04","date_gmt":"2014-04-20T08:15:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=20913"},"modified":"2014-04-20T12:15:26","modified_gmt":"2014-04-20T10:15:26","slug":"arnold-esch-uberlieferungs-chance-und-uberlieferungs-zufall-als-methodisches-problem-des-historikers-1978","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=20913","title":{"rendered":"Arnold Esch, \u201e\u00dcberlieferungs-Chance und \u00dcberlieferungs-Zufall als methodisches Problem des Historikers\u201c (1985)"},"content":{"rendered":"<p>In meinem Basiskurs Mittelalter haben wir als erste Hausaufgabe einen Text bekommen, den ich so spannend fand, das ich ihn euch hiermit aufdr\u00e4ngen m\u00f6chte. Jede\/r HistorikerIn winkt bestimmt mild l\u00e4chelnd ab, ja klar, den kennen wir und ja klar, wir kennen auch das beschriebene Problem, aber f\u00fcr mich waren das mal wieder ein paar schlaue Gedanken, die ich mir noch nicht gemacht hatte. <\/p>\n<p>Worum es geht: dass Geschichte, gerade alte, selektiv ist. Totale \u00dcberraschung, ich wei\u00df, aber der Text fasst das alles sehr h\u00fcbsch zusammen und liest sich charmant-unwissenschaftlich. Ihr findet ihn vollst\u00e4ndig in der <a href=\"http:\/\/www.mgh-bibliothek.de\/dokumente\/z\/zsn2a044421.pdf\">Bibliothek<\/a> der Monumenta Germaniae Historica als Scan oder bei <a href=\"http:\/\/www.jstor.org\/stable\/27624582\">jstor<\/a> als pdf, falls ihr da Zugriffsrechte habt.<\/p>\n<p>Der Text beginnt mit der \u00dcberlegung, was eigentlich alles \u00fcberliefert ist \u2013 und vor allem: was nicht? Esch beschreibt die Einzigartigkeit von Pompeji, erw\u00e4hnt den Urkundenbestand der toskanischen Stadt Lucca, aus der tausende von Besitzurkunden von Grundst\u00fccken aus dem 12. Jahrhundert \u00fcberliefert sind, aber kaum weitere Zeugnisse \u00fcber anderen Handel und was uns das f\u00fcr ein Bild zeichnet. Er erw\u00e4hnt auch, dass viele Urkunden nur tempor\u00e4ren Charakter hatten, dass sie weggeworfen wurden oder das Pergament neu verwendet wurde und dass uns vor allem offizielle Schriftst\u00fccke vorliegen, meist aus Kl\u00f6stern, Kirchen und Beh\u00f6rden.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Chancen-Ungleicheit der \u00dcberlieferung pr\u00e4miert also, sagen wir, den Grundbesitz und diskriminiert Handel und Gewerbe; sie beg\u00fcnstigt die Kirche und benachteiligt die Laien. Und sie tut noch etwas anderes: sie beg\u00fcnstigt das Unerh\u00f6rte, das Ungew\u00f6hnliche, das Fatale, und benachteiligt den Alltag, das \u00dcbliche, das Normale. Das Schiff, das heil nach Hause zur\u00fcckkommt, werden wir m\u00f6glicherweise gar nicht wahrnehmen, es segelt unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle: es w\u00fcrde allenfalls in einem Zollregister vermerkt werden, soweit solche \u00fcberhaupt gef\u00fchrt wurden \u2013 und was ist uns davon schon erhalten. Geht das Schiff aber unter, dann findet es vielleicht Eingang in eine Chronik, in einen Brief, wird wom\u00f6glich zum Versicherungsfall, zum Fall vor Gericht mit all den Akten, die dazugeh\u00f6ren, kurz: das untergehende Schiff erzeugt viele Quellen und erh\u00f6ht damit die Chance, da\u00df wir 500 Jahre sp\u00e4ter von diesem (und vielleicht nur von diesem) Schiff noch h\u00f6ren. Nicht zuf\u00e4llig tr\u00e4gt eine von den \u00dcbersee-Historikern vielbenutzte portugiesische Sammlung den sprechenden Titel <em>Hist\u00f3ria tr\u00e1gico mar\u00edtima<\/em>: tragische Seegeschichte, maritime Geschichte als Geschichte untergehender Schiffe.<\/p>\n<p>Doch ist es zu Lande nicht anders: Der gute Wechselbrief hat eine viel geringere Chance, auf uns zu kommen, als der schlechte, der sich vor Gericht und damit doppelt und dreifach in Erinnerung bringt. Alles ging schief, sagen wir uns erschrocken \u2013 und wissen davon vielleicht \u00fcberhaupt nur, <em>weil<\/em> es schief ging. Denn die gr\u00f6\u00dfere \u00dcberlieferungs-Chance hat alles, was zus\u00e4tzlich Quellen erzeugt: der Streit vor Gericht (&#8230;); die Mehrausgabe (die bewilligt und gerechtfertigt sein will und darum vielleicht zus\u00e4tzlich Eingang in weitere Registerserien findet \u2013 \u00fcberhaupt hat eine Chance alles, was etwas kostet und abgerechnet werden mu\u00df); die Repression (&#8230;) \u2013 so ist eine wachsende Zahl von Bauernunruhen nicht notwendig Indiz f\u00fcr zunehmende Aufs\u00e4ssigkeit, sondern vielleicht nur f\u00fcr den zunehmenden Ausbau wachsamer Beh\u00f6rden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Esch spricht dann von dem \u00dcberlieferungs-Zufall \u2013 dass also vieles, was uns \u00fcberliefert wurde, gar nicht dazu gedacht war. Er erw\u00e4hnt alt\u00e4gyptische Papyri, die nur durch das W\u00fcstenklima \u00fcberdauert habe und nicht, weil der Inhalt vieler Briefe und Notizen von der damaligen Gesellschaft als \u00fcberlieferungsw\u00fcrdig eingestuft wurde. Und dann kommt er auf einen Sonderfall, der mich sehr fasziniert hat:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Scheu, Schriftst\u00fccke zu vernichten, die beil\u00e4ufig den Namen Gottes enthielten oder auch nur durch die hebr\u00e4ische Schrift geheiligt waren, lie\u00df strenggl\u00e4ubige Juden ihre Briefe und Vertr\u00e4ge zu ritueller Bestattung in einem eigenen Depotraum (Geniza) der Synagoge niederlegen. Gl\u00fcckliche Umst\u00e4nde, darunter wiederum das dortige Klima, haben den Inhalt einer solchen Geniza erhalten. Das sind die <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geniza#Geniza_der_Ben-Esra-Synagoge_in_Kairo\">ber\u00fchmten Best\u00e4nde der Geniza von Alt-Kairo<\/a>, seit 1890 in zahllose Sammlungen zerstreut und doch aus demselben, in tausend Jahren nie geleerten Raum stammend: Gesch\u00e4ftsbriefe von Marokko bis Indien, Privatbriefe, Zahlungsanweisungen, Frachtlisten, die Autobiographie eines normannischen Proselyten und ein mittelhochdeutsches Epos in hebr\u00e4ischer Schrift, Vertr\u00e4ge jeder Art, vom Heiratsvertrag aus dem Jahre 871 bis zum Scheidungsakt von 1879 aus Bombay, und vorzugsweise St\u00fccke aus dem 11. und 12. Jahrhundert in totalem, immer wieder durchw\u00fchlten Durcheinander. Ein weiterer Fall au\u00dferordentlicher \u00dcberlieferung also, der nicht auf die Nachwelt zielt (und insofern dem konservierenden W\u00fcstensand n\u00e4her ist als dem bewahrenden Archiv); ein Bestand, der nicht von der Geschichte ausgelesen wurde und nun \u2013 wie die Papyri auf den Alltag des antiken \u00c4gypten \u2013 einen scharfgeb\u00fcndelten Lichtstrahl auf den Alltag einer Gruppe auch des mittelalterlichen \u00c4gypten wirft \u2013 und ringsum jene Dunkelheit, an die das Auge des Medi\u00e4visten gew\u00f6hnt ist.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der \u201escharf geb\u00fcndelte Lichtstrahl\u201c ist wichtig, denn als HistorikerIn darf man nie vergessen, dass diese Quellen nur eine Auswahl sind; sie zeigen nie das ganze Bild der Zeit. Und: Sie unterliegen sozialen Auswahlprozessen: <\/p>\n<blockquote><p>\u201eSelbstzeugnisse aus dem sogenannten \u201eniederen Volk\u201c gibt es fast nicht, sie fallen in die Kategorie der nie geschriebenen Quellen. (&#8230;) Wenn Bertolt Brechts <em>Lesender Arbeiter<\/em> fragt: \u201eDer junge Alexander eroberte Indien. Er allein? Caesar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich? Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte untergegangen war. Weinte sonst niemand?\u201c \u2013 wenn er so fragt, dann meint er, da\u00df nach Caesars Koch oder nach Philipps Soldaten nicht gefragt werde (und damit hat er, oder hatte er, sicherlich auch recht). Aber <em>da\u00df<\/em> Brechts lesender Arbeiter auf seine treffenden Fragen nicht so leicht eine Antwort findet, liegt nicht allein an der Bosheit der herrschenden Klasse, die diese Fragen nicht stelle, die diese historische Fragestellung nicht zulasse, sondern ist wiederum zugleich ein Problem der \u00dcberlieferung (und das hei\u00dft allerdings wieder: da\u00df nie einer da nach gefragt <em>hat<\/em>). Caesars Koch hat keine sehr gro\u00dfe Chance, in eine historische Quelle zu kommen \u2013 es sei denn, er t\u00e4te das Unerh\u00f6rte und vergifte Caesar.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Etwas weiter oben sprach ich es schon an: Die Lebenden treffen bereits eine Auswahl dar\u00fcber, was \u00fcberlieferungsw\u00fcrdig ist. Das machen wir heute genauso, n\u00e4mlich bei Tageszeitungen (ich erinnere daran, dass der Text von 1985 stammt). Esch schreibt, dass von den 500.000 W\u00f6rtern, die t\u00e4glich bei einer Presseagentur eingehen, nur zehn Prozent an die Tageszeitungen weitergegeben werden, und die wiederum nur das abdrucken, was passt oder gef\u00e4llt: Sie schneidern uns eine \u201eWahrheit nach Ma\u00df\u201c. Und: Sie berichten, genau wie die alten Quellen, eher das Ungew\u00f6hnliche als den Alltag.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eSolange es die von Christian Morgenstern erdachten Zeitungen nicht gibt, \u201edie immer gerade das mitteilen und betonen, was augenblicklich nicht ist; zum Beispiel: keine Cholera! Kein Krieg! Keine Revolution! Keine schlechte Ernte! Keine neue Steuer!\u201c \u2013 solange wird uns die Zeitung grunds\u00e4tzlich mehr das Ungew\u00f6hnliche, das Berichtenswerte mitteilen so wie jede bewu\u00dfte \u00dcberlieferung und Mitteilung mehr dem Au\u00dfergew\u00f6hnlichen als dem Allt\u00e4glichen gilt, auch im privaten Bereich: \u201ewie viele Fotos gibt es von Sonntagen, und wie viele von &#8230; Montagen?\u201c Eine Sonntag\/Montag-Grenze eigener Art, die wir f\u00fcr unsere eigene Gegenwart leicht, f\u00fcr fr\u00fchere Zeiten schwer ziehen k\u00f6nnen. Und so, wie die Nachrichten dann auf die Seiten der Zeitung sortiert sind, w\u00fcrde es f\u00fcr das Bild, das sich eine sp\u00e4tere Zeit von der unsrigen machen wird, einen gro\u00dfen Unterschied bedeuten, ob ihr von einer Tageszeitung zuf\u00e4llig die Weihnachts-Beilage oder aber die 14. Seite eines Dienstags im Februar \u00fcberliefert w\u00e4re. F\u00fcr die \u00dcberlieferung und ihre Bewertung hat der Informations-Verbund, den die Presse unter der Menschheit herstellt, im \u00fcbrigen noch tiefgreifende Folgen: Eines der aufregendsten Erlebnisse der j\u00fcngeren Menschheitsgeschichte, die erste Mondlandung, wird in den Abertausenden von Postkarten, die an jenem Juli-Sonntag geschrieben worden sind, vermutlich gar nicht erw\u00e4hnt worden sein, einfach weil jedermann diese Information bei jedermann voraussetzen durfte.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Und genau deswegen bin ich so froh dar\u00fcber, dass es Blogs und Instagram gibt. Der bl\u00f6de Satz \u201eNobody cares what you had for lunch\u201c regt mich jedesmal auf, wenn ich ihn in seiner \u00dcberheblichkeit irgendwo stehen sehe. Denn: I care. Ich lese lieber pers\u00f6nliche Blogs als irgendwelche Newsfeeds, mich interessieren Menschen und ihr Alltag mehr als Neuigkeiten. Klar sind die spannend, aber in meinem kleinen Umfeld sind sie deutlich unwichtiger als die Frage, wie es meinen Bloglieblingen geht, was sie so machen, was sie erleben. Ich mag Futterfotos auf Instagram gerne, und die ganzen Baudenkm\u00e4ler, die ihr ablichtet, gucke ich mir auch sehr gern an. <\/p>\n<p>Nicht nur ich: Wir produzieren wie die Irren. Heute ist eher die Menge der Datens\u00e4tze als ihr Fehlen ein Problem:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eR\u00fchmt der wohlwollende Rezensent beim Medi\u00e4visten vorzugsweise den \u201ekombinatorischen Scharfsinn\u201c, so beim Zeithistoriker eher den \u201esicheren Zugriff\u201c &#8211; und wahrhaftig, den braucht es angesichts der Materialf\u00fclle. Man denke nur an die Aktenproduktion der modernen Verwaltung auf allen ihren Ebenen: Nach f\u00fcnfeinhalb Jahren Regierungszeit hat die Nixon-Administration 42 Millionen Seiten Dokumente hinterlassen \u2013 wobei noch sehr die Frage ist, ob wichtige Entscheidungen nicht per Telephon gefallen sind und in dieser Papiermasse vielleicht gar nicht mehr \u00fcberliefert werden: In immer mehr Akten steht immer weniger drin. (&#8230;)<\/p>\n<p>Wir begannen mit der Frage, was wir denn gern \u00fcberliefert bek\u00e4men, und sehen uns nun zum Schlu\u00df der Frage gegen\u00fcber, was wir denn unsererseits \u00fcberliefern wollen. Denn mit dem (unter Archivaren so genannten) \u201eAussonderungs- und Wertungsverfahren\u201c bestimmen wir, bestimmt der Archivar, was endlich der \u00dcberlieferung f\u00fcr wert zu halten sei \u2013 er vereinigt gewisserma\u00dfen Chance und Zufall in seiner Person: Wahrhaftig eine fast g\u00f6ttliche Macht, freilich mit durchaus menschlichen Z\u00fcgen, mit (manchmal sehr pers\u00f6nlichen) Auswahlkriterien, die dann noch von Generation zu Generation wechseln. Einer der n\u00fctzlichsten Fonds des Berner Staatsarchivs tr\u00e4gt die bemerkenswerte Signatur \u201eUnn\u00fctze Papiere\u201c \u2013 eben darum, weil diese Papiere im 18. Jahrhundert der \u00dcberlieferung nicht f\u00fcr wert befunden wurden, w\u00e4hrend sie heute sehr willkommen sind.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Und so freuen sich vielleicht die HistorikerInnen der Zukunft \u00fcber eure \u2013 und meine \u2013 Fischst\u00e4bchenbilder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meinem Basiskurs Mittelalter haben wir als erste Hausaufgabe einen Text bekommen, den ich so spannend fand, das ich ihn euch hiermit aufdr\u00e4ngen m\u00f6chte. 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