{"id":18628,"date":"2013-03-10T10:06:29","date_gmt":"2013-03-10T08:06:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=18628"},"modified":"2013-03-10T10:06:29","modified_gmt":"2013-03-10T08:06:29","slug":"linsen-mit-gegrillten-auberginen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.ankegroener.de\/blog\/?p=18628","title":{"rendered":"Linsen mit gegrillten Auberginen"},"content":{"rendered":"<p>Wie ich gestern abend <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/310446416529076224\">twitterte<\/a>: \u201eDie Auberginen grillen, Linsen kochen, Tomaten, M\u00f6hren und Jogurt warten, ich hacke dreierlei Kr\u00e4uter. Kann nur ein Ottolenghi-Rezept sein.\u201c Genauer gesagt, war es <a href=\"http:\/\/www.guardian.co.uk\/lifeandstyle\/2009\/jul\/04\/vegetarian-vegetablesrecipes?INTCMP=SRCH\">das hier<\/a>:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/aubergine_jogurt_tomate.jpg\" alt=\"\" title=\"aubergine_jogurt_tomate\" width=\"500\" height=\"667\" class=\"alignnone size-full wp-image-18629\" \/><\/p>\n<p>Es macht ein bisschen Arbeit, aber daf\u00fcr schmeckt&#8217;s nat\u00fcrlich wieder toll. Angeblich werden davon vier Leute satt, der Kerl und ich haben das locker zu zweit plattgemacht.<\/p>\n<p>2 <strong>Auberginen<\/strong> auf ein mit Alufolie ausgelegtes Backblech legen und unter den hei\u00dfen Grill werfen. Ab und zu mal wenden; die Haut darf schwarz werden oder sogar platzen, alles prima so. Nach 45 Minuten aus dem Ofen nehmen, und sobald man die Auberginen anfassen kann, das herrlich rauchig schmeckende Fleisch rausl\u00f6ffeln (Vorsicht mit der schwarzen Haut, die schmeckt eher doof), in ein Sieb schaufeln und mindestens 15 Minuten abtropfen lassen. Danach mit<\/p>\n<p>1\/2 EL <strong>Rotweinessig<\/strong> und ordentlich <strong>Salz<\/strong> und <strong>Pfeffer<\/strong> w\u00fcrzen. W\u00e4hrend die Auberginen grillen, machen wir die Linsen. Dazu<\/p>\n<p>200 g <strong>Puy-Linsen<\/strong> mit<br \/>\n1 kleinen <strong>M\u00f6hre<\/strong>,<br \/>\n1 kleinen <strong>Zwiebel<\/strong>,<br \/>\n1 kleinen Stange <strong>Sellerie<\/strong> (alles im Ganzen bzw. in grobe St\u00fccke gehackt) und<br \/>\n1 <strong>Lorbeerblatt<\/strong> mit ausreichend Wasser aufkochen und f\u00fcr 25 Minuten simmern lassen.<\/p>\n<p>Das geht auch etwas einfacher, vor allem, wenn man wie ich keinen Sellerie mag: Dann die Linsen einfach in <strong>Gem\u00fcsebr\u00fche<\/strong> kochen. Die M\u00f6hre, Zwiebel und das Lorbeerblatt habe ich trotzdem verwendet. Bei mir dauern Linsen \u00fcbrigens immer l\u00e4nger als 25 Minuten, und ich gie\u00dfe auch gerne mal Wasser nach.<\/p>\n<p>Wenn die Linsen durch sind, abgie\u00dfen und das ganze Gem\u00fcse und das Lorbeerblatt entsorgen. Die Linsen in einer Sch\u00fcssel mit<\/p>\n<p>1 1\/2 EL <strong>Rotweinessig<\/strong> und<br \/>\n2 EL <strong>Oliven\u00f6l<\/strong> sowie ebenfalls ordentlich <strong>Salz<\/strong> und <strong>Pfeffer<\/strong> w\u00fcrzen. Laut Ottolenghi schlucken Linsen ganz gerne Aroma, daher vor dem Servieren ruhig noch mal nachw\u00fcrzen.<\/p>\n<p>In einer Auflaufform nun<\/p>\n<p>12 halbierte <strong>Kirschtomaten<\/strong> und<br \/>\n2 <strong>M\u00f6hren<\/strong> sowie<br \/>\n1 Stange <strong>Sellerie<\/strong>, beide in kleine St\u00fccke geschnitten, mit<br \/>\n1 EL <strong>Oliven\u00f6l<\/strong>,<br \/>\n1\/3 TL <strong>braunem Zucker<\/strong> und<br \/>\nein bisschen <strong>Salz<\/strong> bei 150\u00b0 C f\u00fcr ungef\u00e4hr 20 Minuten backen, bis die M\u00f6hren etwas weichgeworden sind. (Ich habe auch hier den Sellerie weggelassen.) W\u00e4hrenddessen<\/p>\n<p><strong>Koriander<\/strong>,<br \/>\n<strong>Petersilie<\/strong> und<br \/>\n<strong>Dill<\/strong> hacken, so dass von allem ungef\u00e4hr ein Essl\u00f6ffel \u00fcbrigbleibt.<\/p>\n<p>Das Ofengem\u00fcse und die Kr\u00e4uter nun mit den Linsen vermischen, ein bisschen Auberginenp\u00fcree dar\u00fcber geben und mit<br \/>\n<strong>Jogurt oder Cr\u00e8me fra\u00eeche<\/strong> garnieren. Ein kleiner Schuss Oliven\u00f6l drauf und genie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wie immer bei Ottolenghi: gef\u00fchlt 100 Aromen im Mund. Die M\u00f6hren und Tomaten werden durch das bisschen Zucker wirklich deutlich s\u00fc\u00dfer als gewohnt, und die Aubergine schmeckt wie frisch vom Grill. Mir pers\u00f6nlich hat der Jogurt am besten gefallen, mit dem ich noch nie Linsen gegessen habe. Und: Die Kr\u00e4uter schmeckt man kaum durch, au\u00dfer wenn man direkt auf Koriander rumkaut, der dreisten Diva. Sonst mischen sie sich brav mit den Linsen und dem Essig zu einem ganz wunderbar runden, milden Geschmack.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie ich gestern abend twitterte: \u201eDie Auberginen grillen, Linsen kochen, Tomaten, M\u00f6hren und Jogurt warten, ich hacke dreierlei Kr\u00e4uter. Kann nur ein Ottolenghi-Rezept sein.\u201c Genauer gesagt, war es das hier: Es macht ein bisschen Arbeit, aber daf\u00fcr schmeckt&#8217;s nat\u00fcrlich wieder toll. 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